Bürgermeister Klaus Schejna begrüßt Rodenbachs Neubürger mit einem freundlichen Willkommen und kleinen Präsenten. Foto: Per Bergmann

Rodenbach

Frühlingsfest und Neubürger-Empfang helfen beim "Ankommen"

Rodenbach. Nach einem durchwachsenen Wochenende zeigte sich pünktlich zum Frühlingsfest am Sonntagmorgen die Sonne. Zum ersten Mal wurden dabei die Neubürger der Gemeinde offiziell in Empfang genommen.

Von Per BergmannEs war bereits das vierte Frühlingsfest der Rodenbacher Vereine und Verbände in der Rodenbachhalle. „Wir veranstalten das Fest alle zwei Jahre“, erklärte Christine Fleiner von der Seniorenberatung der Gemeinde. Zusammen mit ihrem Kollegen Peter Rudolph organisierte sie die Veranstaltung und betreute die mehr als 25 teilnehmenden Vereine, Verbände und Organisationen.

Vorstellen vielfältiger Angebote

„Das Frühlingsfest bietet den Vereinen die Möglichkeit, sich und ihre vielfältigen Angebote vorzustellen sowie den Besuchern, sich über das freiwillige Engagement in Rodenbach einen Überblick zu verschaffen“, sagte Bürgermeister Klaus Schejna bei seiner Eröffnungsrede.

Die „breite Palette von ehrenamtlichem Engagement“ sei für das gemeinschaftliche Leben unabdingbar und biete immer wieder „die Gelegenheit für Begegnungen“. Dieses Kennenlernen sei „Sinn und Zweck“ des Frühlingsfestes, so Schejna. Angesichts dieses Ziels war es nur konsequent, eine öffentliche Begrüßung der Rodenbacher Neubürger im Rahmen des Frühlingsfestes einzuführen.

Zum ersten Mal schrieben die Organisatoren im Vorfeld 500 Haushalte von Neubürgern an und luden sie zum Frühlingsfest ein. „Insgesamt sind knapp 800 Menschen im zurückliegenden Jahr nach Rodenbach gezogen“, erklärt Fleiner. Rund 11 500 Einwohner zähle die Gemeinde insgesamt.

Viele folgten der Einladung

Mehr als 50 Neubürger folgten der Einladung und fanden sich zu ihrer Begrüßung um 12 Uhr ein. „Das ist eine gute Quote“, stellt Schejna klar, der entsprechende Zahlen vergleichbarer Veranstaltungen in anderen Städten und Gemeinden kennt. „Für Anregungen und Kritik“ werde er immer ein offenes Ohr haben, so Schjna, der die Neu-Rodenbacher um Mithilfe bat.

Zwei Damen des Oberrodenbacher Theatervereins hatten ebenfalls eine Begrüßung für die Neuankömmlinge vorbereitet: Sie arbeiteten heraus, was die Gemeinde auszeichnet und stellten Rodenbach vor allem als kinderfreundlich dar. „Es gibt viele Kitas, viele Spielplätze und viel Wald um Rodenbach, der zum Spazieren einlädt.“ Aktuelle Informationen, auch zu den zahlreichen Vereinen, finden die Bürger im wöchentlichen Ortsblättchen, dem „Rodenbach Kurier“.

Präsent für die Neubürger

Zur Begrüßung gab es ein kleines Präsent für die Neubürger. Essensgutscheine für das Frühlingsfest und eine Eintrittskarte für das Strandbad holten sich auch Helia und Daniel Hildebrand ab. Mit ihrer einjährigen Tochter war die junge Familie im September letzten Jahres aus Maintal zugezogen. „Wir sind froh, bei unserer Suche nach einem Einfamilienhaus mit Garten in Rodenbach fündig geworden zu sein“, so das Paar.

Wichtig sei ihnen die gute Anbindung nach Frankfurt gewesen. Obwohl sie noch nicht lange in Rodenbach leben, „fühlen wir uns schon jetzt gut aufgenommen“. Die junge Familie konnte am Sonntag unter anderem mit Bernd Ziesing ins Gespräch kommen. Der ehemalige Vorsitzende der AWO-Ortsgruppe lebt „seit 42 Jahren in Rodenbach und war Mitglied in fünf verschiedenen Vereinen“. Diese seien „das ideale Bindeglied“ zwischen Neu- und Altbürgern.

Schejna, der am Sonntag ebenfalls viel Lob für sein aufrichtiges Engagement bekam, hob die Bedeutung der engagierten Vereine nochmal ausdrücklich hervor: „Wohnen ist das eine, aber ankommen – dazu braucht es die Vereine.“ Und das eingeheimste Lob gab der Bürgermeister umgehend zurück: Neben vielen Vereinen und Organisationen gebe es in seiner Gemeinde vor allem eines: „Viele tolle Menschen.“

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