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Barrierefreier Weg soll am ersten Advent fertig sein

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Der neue Weg in die evangelische Kirche Niederrodenbach verläuft in einem schönen Bogen. Jetzt müssen noch die Handläufe und das Licht installiert werden. Foto: Kleine-Rüschkamp
Der neue Weg in die evangelische Kirche Niederrodenbach verläuft in einem schönen Bogen. Jetzt müssen noch die Handläufe und das Licht installiert werden. Foto: Kleine-Rüschkamp

Rodenbach. Das Weihnachtsfest in der evangelischen Kirche Niederrodenbach können alle ohne Probleme und Mühen feiern: Denn der barrierefreie Weg zur Kirche soll schon bis zum ersten Advent fertiggestellt werden.

Von Torsten Kleine-Rüschkamp

In einem weiten Rund schlängelt sich der gepflasterte Weg, umsäumt von Pfeilern. „Jetzt kommt noch das Geländer dran und das Licht“, sagt Eberhard Wiegelmann, Vorsitzender des Bauausschusses der evangelischen Kirche Rodenbach.Zum ersten Advent soll das Bauwerk voraussichtlich fertig sein, dass nun endlich auch Gehbehinderten und nicht mehr so mobilen Menschen ein Besuch der Kirche ermöglicht. Der barrierefreie Weg zur Kirche führt über eine leicht ansteigende Rampe durch den Kirchgarten an eine Seitentür.Bild ist überaus stimmigDer Mauerdurchbruch ist bereits durch eine Pforte aus Sandstein eingerahmt worden. Die Optik nimmt genau die barocken Formen eines bereits bestehenden Pforte auf, sodass das Bild überaus stimmig ist. Bis zur Einweihung des seit zehn Jahren innig gewünschten Objektes gibt es derweil noch viel zu tun. So müssen nicht nur die Handläufe montiert werden, sondern auch das Eingangstor aus Metall. Das neue Tor soll den bereits bestehenden Toren an der Kirchenmauer gleichen.Jetzt muss noch das Niveau des Platzes mit der Höhe des Plattenbelages angepasst und weitere Kleinigkeiten erledigt werden. Das Projekt, mit dem ein Höhenunterschied von 1,10 Meter überwunden wird, schlägt mit rund 100 000 Euro zu Buche. Das Geld kam zur Hälfte über ein Vermächtnis und die andere Hälfte durch Spenden und Zuschüssen zusammen.50 Plätze wenigerUm künftig auch durch einen Seiteneingang in die Kirche zu gelangen, mussten reichlich Sitzbänke in der Kirche weichen. Die erste Reihe wurde komplett entfernt, der Rest abgesägt. Dass es 50 Plätze weniger gibt, wird aber gerne in Kauf genommen. Pfarrer Heinrich Schwarz hatte selbst zur Säge gegriffen.

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