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Alles uff de Gass beim Festumzug zu 1250 Jahre Dorfelle

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Ganz Dorfelle ist auf der Straße. Foto: Habermann
Ganz Dorfelle ist auf der Straße. Foto: Habermann

Niederdorfelden/Schöneck. Wen hielt es eigentlich noch im Haus, in Ober- und Niederdorfelden am Sonntag? Die Frage konnte man sich schon stellen, angesichts der Massen, die am Straßenrand den Festzug anlässlich des 1250-Jahr-Jubiläums säumten.

Von Rainer Habermann

Gute Laune überall, hochsommerliche Temperaturen sowieso, und ein Zug, der mit 39 bunten Nummern so manchen Faschingsumzug in den Schatten stellte.

Vorweggenommenes Fazit: Es sind Tausende gewesen, die dem Zug auf seinem Weg vom Parkplatz an der Nidderhalle in Ober- bis zum Festplatz in Niederdorfelden zujubelten. Vorneweg marschierte die Steuerungsgruppe für die 1250-Jahr-Feier mit ihrem Aushängeschild Sascha Brey, umringt von der Geistlichkeit beider Ortsteile sowie der Schönecker Grande Dame Conny Rück und dem Niederdorfeldener Tresorhüter und Schultheißen Klaus Büttner.

Das Volk tanzte ausgelassen auf der Straße

Der Segen der weltlichen wie geistlichen Obrigkeit war dem gemeinen Volk also gewiss. Und das tanzte zeitweilig auf den Straßen, hatte seinen Kulminationspunkt ganz gewiss vor der „Taverne Sula“, deren charmante griechische Inhaberin bereits bei der akademischen Feier zuvor gebührend gewürdigt wurde.

Hier stand auch das Kamerateam von „Roko“, dem Schönecker Haus- und Hof-Filmer, und hier stimmte Festmoderator Peter Gallus die Massen im Minutentakt auf die vorbeiziehenden Zugnummern ein. Keine Frage, Gallus ist eine Stimmungsgranate, nicht nur wenn er das Wetter kommentiert: „34 Grad in Dorfelle!“

Highlight des Festumzuges war die Zeitmaschine der Jugendfeuerwehr Schöneck

Die einzelnen Zugnummern aufzuzählen, würde alleine schon ein ganzes Blatt füllen. Dafür stehen die Bilder. Wer sich vielleicht aus dem kilometerlangen Tross hervorhob, war die „Zeitmaschine“ der Jugendfeuerwehr Schöneck mit ihrem „irren Professor“ im Stil von „Zurück in die Zukunft“. Das waren auch die Kindergärten beider Ortsteile mit ihren putzigen und pfiffigen Kostümen. Und waren sicherlich auch die hochwohlgeborenen Herrschaften in ihren historischen Gewändern.

Ein Zug, dessen Musik und Schwung einfach zum Mitklatschen und Mittanzen eingeladen hat und ganz sicher – na ja, möglicherweise – die kommenden 1250 Jahre in Dorfelle nicht vergessen werden wird.

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