1. Startseite
  2. Region
  3. Nidderau

Spatenstich: Bonava schließt die Lücke am Nidderauer Stadtplatz

Erstellt: Aktualisiert:

Beim Spatenstich für die vier Mehrgenerationenhäuser von Investor Bonava in der Neuen Mitte in Nidderau packten Immobilienmakler Martin Jalink (von links), Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Projektleiter Hendrik Albus, Natalie Urban vom Büro Jalink und Bonava-Regionsleiter Wolfram Achenbach mit an. Foto: Seifert
Beim Spatenstich für die vier Mehrgenerationenhäuser von Investor Bonava in der Neuen Mitte in Nidderau packten Immobilienmakler Martin Jalink (von links), Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Projektleiter Hendrik Albus, Natalie Urban vom Büro Jalink und Bonava-Regionsleiter Wolfram Achenbach mit an. Foto: Seifert

Nidderau. Die Neue Mitte geht ihrer Vollendung einen weiteren großen Schritt entgegen, denn mit dem ersten Spatenstich für vier Mehrgenerationenhäuser mit insgesamt 79 Wohnungen direkt am Stadtplatz ist dort ein wichtiger Lückenschluss in Sicht.

Von Thomas Seifert

Bis Ende 2019 erstellt der Wohnungsbauprojektentwickler Bonava auf einem Areal von 5115 Quadrametern rund 6800 Quadratmeter Wohnraum in Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. „Wir haben hier den richtigen Standort für städtische Architektur und folgen dem kommunalen Konzept für die Neue Mitte“, betonte Wolfram Achenbach, Regionsleiter von Bonava, der das Nidderauer Projekt als eines der wichtigsten der Firma im Rhein-Main-Gebiet bezeichnete. „Die Interessenten für die Eigentumswohnungen erwarten ein ansprechendes Design der Häuser und des Innenraums, was wir zusammen mit unseren Architekten umgesetzt haben“, so Achenbach.

„Meilenstein in der Entwicklung der Neuen Mitte"Für Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) bedeutet der Spatenstich für die Mehrgenerationenhäuser einen weiteren „Meilenstein in der Entwicklung der Neuen Mitte. Vor 16 Jahren hat die Planung für dieses Jahrhundertprojekt auf ehemaligen Ackerflächen begonnen, nun sind wir schon fast auf der Zielgeraden“, freut sich der Rathauschef. Mit der Neuen Mitte, einem Areal von insgesamt 13 Hektar, „wachsen die Keimzellen der Stadt, die Stadtteile Windecken und Heldenbergen, zusammen, entsteht ein urbanes Zentrum mit Wohnraum, Einkaufszentrum und einer Infrastruktur aus Schule, Sporthalle, Kino, Schwimmbad und Rathaus, die sich sehen lassen kann“, freut sich der Bürgermeister. Zudem sei die Metropole Frankfurt von Nidderau aus mit der Niddertalbahn oder dem Auto sehr gut zu erreichen.

Stadtplatz erhält EinfassungPositiv bewertet Schultheiß am Baubeginn von Bonava, „dass nun der Stadtplatz eine architektonisch sehr gut gelungene Einfassung bekommt. Nicht allein der Optik wegen, sondern auch wegen der sozialen Kontrolle, die an solch einem öffentlichen Platz nun einmal notwendig ist“. „Der Trend geht verstärkt in Richtung Metropolen, viele ältere Paare, deren Kinder aus dem Haus sind, zieht es zurück Richtung Stadt und weg vom Einfamilienhaus auf dem Land. Aber auch junge Familien suchen die Peripherie der Großstädte, weil hier für sie Wohnraum noch erschwinglich ist“, beurteilt Martin Jalink, dessen Immobilienfirma mit der Vermarktung betraut wurde, den Markt.

Startpreis der Wohnungen liegt bei 200.000 Euro„Dass die Häuser zudem noch seniorengerecht ausgerichtet sind, steigert die Vermarktungschancen. Wir rechnen mit einem guten Mix an künftigen Eigentümern.“ Die Wohnungen mit Größen zwischen 60 und 136 Quadratmetern bekommt man zum Startpreis von 199 900 Euro, „wobei keine Maklerkosten hinzukommen“, betont Jalink. Alle vier- bis fünfstöckigen Blocks sind komplett und durchgehend unterkellert, 105 Tiefgaragenstellplätze (Kostenpunkt 16 900 Euro pro Stellplatz) stehen zur Verfügung, hinzu kommen weitere 22 Parkplätze im Außenbereich (9900 Euro). Aufzüge verbinden Tiefgeschoss und alle Stockwerke. 20 der Wohnungen werden barrierefrei und damit besonders seniorengerecht ausgebaut, berichtet Hendrik Albus.

Hausnotruf des DRK buchbar„Wer möchte, kann sich einen Hausnotruf-Service, angeboten vom DRK, hinzubuchen“, informierte der Projektleiter von Bonava. Zudem werden die Häuser nach dem Energieeffizienzstandard KfW 55 errichtet, damit eröffneten sich „attraktive Fördermöglichkeiten“, so Albus. Die ersten Eigentümer könnten ihre Wohnungen im März/April 2019 beziehen, zum Ende dieses Jahres soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein. Betreut werden die vier Mehrgenerationenhäuser in Zukunft von einem ortsansässigen Verwalter.

Auch interessant