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Nidderau: Feuerwehr Erbstadt beschließt 100-Jähriges mit Festzug und Zapfenstreich

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Auf der Ehrentribüne erntete Ehrenwehrführer Edmund Faulstich (Vierter von rechts) bei der Vorstellung den größten Applaus.
Auf der Ehrentribüne erntete Ehrenwehrführer Edmund Faulstich (Vierter von rechts) bei der Vorstellung den größten Applaus. © Thomas Seifert

Drei Tage lang feierte die Freiwillige Feuerwehr Erbstadt ihr 100-jähriges Bestehen.

Nidderau – Mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Andreas Bär (SPD) und einer überschäumenden Schaumparty begann das Festwochenende am Freitag, wurde im gut gefüllten Zelt bei den „Trenkwaldern“ am Samstag fortgesetzt und fand bei sehr gutem Zuspruch beim Festgottesdienst am Sonntagmorgen, dem anschließenden Frühschoppen sowie gutem Besuch vor und nach dem Festumzug am Sonntag und dem Großen Zapfenstreich am Abend seinen Abschluss.

Zum Großen Zapfenstreich sorgte Dirigent Dirk Mattes mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Rothenbergen für Gänsehaut im Festzelt.
Zum Großen Zapfenstreich sorgte Dirigent Dirk Mattes mit dem Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Rothenbergen für Gänsehaut im Festzelt. © Thomas Seifert

Trotz der Einschränkungen in der Verkehrsführung durch den „Ironman“, der am Sonntag eine Hürde für die auswärtigen Festzugteilnehmer darstellte, verlief der Sternmarsch mit über 50 Zugnummern wie geplant durch die reich geschmückten Ortsstraßen bis zur Abnahme an der Ehrentribüne in der historischen Kulisse des Pfaffenhofs, bevor die Gruppen zum Stelldichein ins Festzelt hinter dem Sportplatz weiterzogen.

Angeführt von Zeremonienmeister Christian Hinrichs vom Kreisfeuerwehrverband Main-Kinzig marschiert der Fackelzug mit der Erbstädter Feuerwehrfahne am Sonntagabend zum Zapfenstreich ins Festzelt.
Angeführt von Zeremonienmeister Christian Hinrichs vom Kreisfeuerwehrverband Main-Kinzig marschiert der Fackelzug mit der Erbstädter Feuerwehrfahne am Sonntagabend zum Zapfenstreich ins Festzelt. © Thomas Seifert

Wehrführer zufrieden mit Festverlauf

Die „Löschknirpse“ aus Erbstadt durften beim Festzug am Sonntagmittag nicht fehlen.
Die „Löschknirpse“ aus Erbstadt durften beim Festzug am Sonntagmittag nicht fehlen. © Thomas Seifert

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Besuch, den vielen Teilnehmern und Zaungästen beim Umzug und der großen Unterstützung durch die Ortsvereine“, stellte Wehrführer Stefan Pusch am Sonntagabend fest. Es sei anstrengend gewesen, aber das habe man von vornherein gewusst. „Ein ähnlich großes Fest steht vermutlich erst wieder in 25 Jahren auf dem Programm, deshalb haben wir uns ins Zeug gelegt, um den Ortsbürgern und den vielen Gästen etwas zu bieten“, blickte Pusch auf die gelungenen Festtage zurück, zu denen auch eine Abordnung der österreichischen Partnerwehr aus Bad Deutsch-Altenburg angereist war. (Von Thomas Seifert)

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