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Nidderau: Arbeitskreis Nahmobilität konstituiert sich

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Von: Jan-Otto Weber

Ein Radfahrer wird im Stadtverkehr von einem nah vorbeifahrenden Auto überholt.
Immer wieder kommt es beim Überholen von Radfahrern durch Autos zu gefährlichen Situationen. (Symbolbild) © Thomas Trutschel/photothek.net/Imago

Der Arbeitskreis Nahmobilität kommt am Montag, 31. Januar, um 19.30 Uhr zu seiner ersten Sitzung in der Willi-Salzmann-Halle in Windecken zusammen. Die öffentliche Sitzung findet unter 3G-Bedingungen statt. Für die Teilnahme ist also der Nachweis über den Impf- und/oder Genesenenstatus zu erbringen beziehungsweise ein tagesaktueller negativer Antigentest vorzulegen.

Nidderau - Das Verfahren zur Wahl der Mitglieder des Arbeitskreises, der in dieser Wahlperiode aus den bisherigen Arbeitskreisen Radwegeplanung und Nahverkehr neu gebildet wurde, hatte zu Streit in den Gremien geführt. Aufgrund der Vielzahl geeigneter Bewerber war das ursprüngliche Verfahren, nach dem den Fraktionen ein Vorschlagsrecht für einen Teil der stimmberechtigten Mitglieder zustand, dahingehend geändert, dass nun der Ausschuss für Stadtentwicklung, Infrastruktur und Klimaschutz sämtliche Mitglieder wählt. Vor allem die Freien Wähler waren nicht bereit, auf ihr Vorschlagsrecht zu verzichten. Sie enthielten sich schließlich bei der Wahl.

Die sieben stimmberechtigten Mitglieder des Arbeitskreises sind Jörg Blättermann, Ronald Holzwarth, Eugen Milke, Angela Noe, Willy Rekers, Susanne Stein und Dieter Tien. Die übrigen 16 Kandidaten der Wahlliste gehören ebenso beratend dem Arbeitskreis an, sind jedoch nicht stimmberechtigt.

In der Sitzung am kommenden Montag wird der Arbeitskreis nun einen Vorsitzenden, einen Stellvertreter sowie einen Schriftführung nebst Stellvertreter bestimmen. Es gibt aber auch bereits erste inhaltliche Themen. So berät der AK die Anträge der Fraktionen von SPD und Grünen zum Aufstellen von Mitfahrbänken zur Ergänzung des Nahverkehrsangebots sowie eine Vorrangsteuerung an Ampelanlagen für Busse und die Erstellung von Radwegen von Bönstadt über Erbstadt nach Kaichen.

Vonseiten der CDU-Fraktion steht eine fraktionsübergreifende Resolution zur Verbesserung der sicheren Schülerbeförderung von Erbstadt zur Albert-Schweitzer-Schule nach Heldenbergen auf der Tagesordnung. Zu diesem Punkt hatte Rüdiger Krenkel, der Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig (KVG), bereits im Ausschuss Auskunft gegeben. Es wurde zur weiteren Beratung ein Runder Tisch vereinbart. (jow)

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