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Katholiken eröffnen neues Gemeindezentrum

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Hell und freundlich: Die neuen Räume des katholischen Gemeindezentrums in Heldenbergen können sich sehen lassen.  Foto: Bongartz
Hell und freundlich: Die neuen Räume des katholischen Gemeindezentrums in Heldenbergen können sich sehen lassen. Foto: Bongartz

Nidderau (fbo). Den Feiertag nutzte die Heldenberger Katholiken, um nach der festlichen Fronleichnams-Prozession die Eröffnung des Gemeindehauses nach der Sanierung gebührend zu feiern. Das Gemeindehaus, das seit 1973 direkt gegenüber der prächtigen katholischen Kirche steht, war in die Jahre gekommen.

Eine defekte Heizung, undichte Fenster, eine 40 Jahre alte Küche und kein barrierefreier Zugang für Gehbehinderte – das alles waren gute Gründe, hier einmal anzupacken. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen.

Die Fassade hat eine neue Wärmedämmung bekommen, es gibt einen behindertengerechten Eingangsbereich mit Fahrstuhl, das Foyer ist einladend neu gestaltet, eine Terrasse wurde angebaut, mobile Trennwände ermöglichen eine Teilung des großen Saales, alle Leitungen wurden erneuert und zuletzt die Heizung auf Gasbetrieb umgestellt. Bernd Reuter dankte allen, die an diesem Projekt beteiligt waren. Seit 2013 – hier fand das erste Gespräch mit dem Architekturbüro statt – haben alle sehr viel Engagement in diese Baustelle gesteckt. Ganz besonders hob Reuter Irmgard Niggemeyer und Severino Lema hervor.„Ohne diese Beiden könnten wir heute nicht hier feiern“, war sich Reuter sicher. Niggemeyer war quasi das Baubüro, erledigte den Schriftverkehr, Telefonate und hatte die Finanzen im Blick. Lema wurde von Reuter kurzerhand zum „Diözesan-Oberbauleiter“ erklärt. Er fand immer die richtigen Worte, die manchmal auch etwas härter ausfallen mussten, um das Projekt voran zu treiben.Auch Pfarrer Thomas Korfmann wurde gelobt. „Er ist ein Glücksfall für unsere Gemeinde“, da ist sich Reuter sicher. Die Bücherei konnte nun auch wieder ins Gemeindehaus umziehen. Während der Umbauphase hatte das Ehepaar von Leonhardi Räume zur Verfügung gestellt, damit die Ausleihe weitergehen konnte.Freundlich kommt sie daher, die neue Bücherei mit ihrem fröhlich grünen Boden, Podeste, die zum Anschmökern der Bücher einladen befinden sich sowohl im Kinder- als auch im Erwachsenenbereich. Fenster die Licht hereinlassen (früher gab es hier nur geriffeltes, nicht sehr lichtdurchlässiges Glas) und vor allem die funktionale Heizung begeistern nicht nur die ehrenamtlichen Damen, die dafür sorgen, dass die Bücherei läuft. Alles in allem ein guter Grund, einmal ordentlich zu feiern. Bei Paella, Würstchen, Kuchen und Getränken saßen nicht nur die Gemeindemitglieder bei strahlend schönem Wetter in dem ebenfalls neu gestalteten Außenbereich und freuten sich über das gelungene Fest.

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