Die jetzige Einfeldsporthalle an der Johann-Hinrich-Wichern-Schule soll durch eine Zweifeldhalle ersetzt werden. Foto: Seifert

Nidderau

Halle soll ersetzt werden und danach Wettkampfbedingungen bieten

Nidderau. Die schon seit langer Zeit in Rede stehende Zweifeldsporthalle, die an der Johann-Hinrich-Wichern-Schule im Stadtteil Ostheim die bestehende Halle ersetzen soll, wird nun endlich realisiert. In seiner Sitzung kurz vor Weihnachten hat der Kreistag den Haushalt des Main-Kinzig-Kreises für 2018 verabschiedet.

Von Jan-Otto Weber

Wie Joachim Peter, Amtsleiter Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Main-Kinzig-Kreises, am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, soll die jetzige 15 mal 27 Meter große Einfeldhalle, Baujahr 1965/66, wegen haustechnischer und bauphysikalischer Mängel abgerissen werden. Das Hausmeisterhaus ist bereits im Jahr 2017 abgerissen worden, um perspektivisch eine ausreichende Freifläche zu erhalten.

Auf dem frei werdenden Grundstück soll eine Zweifeldsporthalle (etwa 22 mal 44 Meter) entstehen. Diese kann mit einem Trennvorhang in unabhängige Hallen-felder unterteilt werden, was die parallele Nutzung durch Schulklassen beziehungsweise Vereine ermöglicht. Grundsätzlich sind jedem Hallenfeld zwei Umkleidekabinen zugeordnet. Eine Tribüne wird es ebenfalls geben.

Abschluss für 2021 geplant„Wettkampfkonform können unter anderen die Sportarten Handball, Volleyball, Badminton und Basketball betrieben werden“, so die Auskunft von Amtsleiter Peter. „Unsere heutige Planung sieht vor, mit der baulichen Auftragsvergabe Ende 2019/Anfang 2020 zu beginnen, um die Baumaßnahmen im Jahr 2021 zum Abschluss zu bringen – dies immer unter dem Vorbehalt der zu genehmigenden Haushalte.“

Die groben Schätzkosten belaufen sich derzeit auf etwa 5,5 Millionen Euro. Die Stadt Nidderau wird sich mit einer Million Euro beteiligen. „Der Stadtverordnetenbeschluss liegt seit längerer Zeit vor“, erklärte Bürgermeister Gerhard Schultheiß am Freitag auf Anfrage. „Die Mittel sind bereits im aktuellen Doppelhaushalt vorgesehen.“

Zufrieden zeigt sich der Rathauschef über die mit dem Kreis verhandelten Konditionen. „Zunächst war von einer hälftigen Aufteilung der Kosten die Rede gewesen. Nun beteiligen wir uns nur an den Mehrkosten der Erweiterung von einer Ein- auf eine Zweifeldhalle.“Einhergehend mit dem Neubau soll auf dem Schulgrundstück übrigens auch ein adäquater Wende- und Warteplatz für die Kleinbusse zum Schülertransport geschaffen werden, damit die derzeit unbefriedigende Parksituation „Am Pfaffenstein“ beseitigt werden kann. „Die vorhandenen zwei Containerklassen der Johann-Hinrich-Wichern-Schule sind zu versetzen“, so Amtsleiter Peter, „die vorhandene Außensportanlage ist zu verlagern.“

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