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Die Stadt Nidderau will Unternehmen schnelle Hilfe gewähren.

Corona-Krise

Schnelle Hilfe für Unternehmen: Stadt will Maßnahmen umsetzen

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 Die Stadt Nidderau will in der Corona-Krise die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Maßnahmen vor Ort zügig umsetzen.

„Die Bundesregierung tritt entschlossen und mit aller Kraft den wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus entgegen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. „Sie hat sich auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen wird.“ 

Das Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Coronavirus beinhalte eine steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen. Diese besage unter anderem, dass die Stundung von Steuerzahlungen, die Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung Erleichterungen für die Unternehmen ermöglicht werden könnten. 

Diesem Leitsatz will die Stadt Nidderau nach Angaben von Bürgermeister Gerhard Schultheiß (SPD) und Erstem Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) zügig nachkommen und für die anstehende Stadtverordnetenversammlung eine Vorlage einbringen, die folgende Eckpunkte enthält.

Eckpunkte der Hilfe 

1. Die Gewährung von Aussetzungen, Stundungen oder Ratenzahlungen werden erleichtert. 

2. Bei Steuerpflichtigen, die aufgrund der Corona-Krise einen Antrag auf Aussetzung, Stundung oder Ratenzahlung stellen, wird keine Verzinsung gemäß Abgabenordnung vorgenommen. 

3. Vorauszahlungen können angepasst werden. Sobald der Steuerpflichtige auf Antrag glaubhaft darlegt, dass die Einkünfte im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. 

4. Auf Vollstreckungsmaßnahmen beziehungsweise auf das Erheben von Säumniszuschlägen wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist. 

„Wir hoffen, dass die Fraktionen diese Schnellmaßnahme unterstützen, um die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie für unsere Gewerbetreibenden und den Wirtschaftsstandort Nidderau so gering wie möglich zu halten“, bemerken Schultheiß und Vogel abschließend in ihrer Mitteilung. 

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