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In den Neuberger Kitas wird’s eng

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Von: Holger Weber-Stoppacher

Die Neuzugänge reichen noch nicht: Erika Kraft (von links), Marion Holldorf, Annalisa Giordano, Sonja Clement und Bürgermeister Jörn Schachtner.
Die Neuzugänge reichen noch nicht: Erika Kraft (von links), Marion Holldorf, Annalisa Giordano, Sonja Clement und Bürgermeister Jörn Schachtner. © PM

Neuberg – In Sachen Kinderbetreuung wechselt in Neuberg derzeit Licht mit Schatten. Erst Anfang April hatte die Gemeindeverwaltung mit guten Nachrichten aufgewartet. Gleich vier neue Mitarbeiterinnen habe man seit Jahresbeginn im Kinderhaus Panama begrüßen können – in Zeiten von Fachkräftemangel, in denen es schwer sei, gutes Personal zu bekommen, sei dies eine wirklich gute Nachricht, freute sich Bürgermeister Jörn Schachtner.

Einen Monat später musste er jetzt verkünden, dass es in diesen Sommerferien keine Ferienspiele geben werde. Die schwache Nachfrage nach dem Angebot sei ein Grund. Zudem wolle man das Angebot konzeptionell auf ganz neue Füße stellen, hieß es in der Pressemitteilung der Gemeinde. Der wohl wichtigste Grund für die Absage ist aber wohl dieser: Es fehlt dafür einfach an Personal. Für den Herbst stehen 38 neue Kinder auf der Warteliste für die drei Kindertagesstätten Brummkreisel, Tabalugaland und Panama.

Leiterin vollkommen ausgelastet

Mit dem Konzept zur Unterbringung sei die Leiterin im Sommer vollkommen ausgelastet, sagte Bürgermeister Jörn Schachtner. Da könne sie nicht auch noch die Ferienspiele organisieren. Für einige Eltern in der Gemeinde war die Nachricht ein Schock, hatten sie doch bei der Betreuung in den Ferien ganz auf das Angebot der Gemeinde gesetzt. Schachtner will nun versuchen, auf anderem Wege zumindest ein wenn auch kürzeres Ersatzangebot zu schaffen.

Erschwerend kommt für die Gemeinde hinzu, dass der Start des Waldkindergartens, der von der Awo in der Nähe des Hundevereins betrieben werden soll, von Herbst auf März kommenden Jahres verschoben worden ist. Und auch der wird das Problem des Raum-. und Personalmangels zunächst nicht lösen können. Denn der Start ist mit 20 Kindern vorgesehen. Es fehlen also immer noch 18 Plätze. (Von Holger Weber)

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