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Neuberger Gotteshaus wird barrierefrei

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Spendenübergabe an der Kirche mit Pfarrer Daniel Geiss (von links) und den Mitgliedern des Förderkreises Gerhard und Dagmar Bänsch, Claus und Grit Diegel, Karl-Heinz Schmidt, Christine Becker und Petra Draxler. Die Spende wurde überreicht von Norbert Ross, Direktor der VR-Bank.
Spendenübergabe an der Kirche mit Pfarrer Daniel Geiss (von links) und den Mitgliedern des Förderkreises Gerhard und Dagmar Bänsch, Claus und Grit Diegel, Karl-Heinz Schmidt, Christine Becker und Petra Draxler. Die Spende wurde überreicht von Norbert Ross, Direktor der VR-Bank. © PM

Neuberg – „Mit der Renovierung dieser Kirche ist Ihnen ein wahres Schmuckstück gelungen“, lobte Norbert Ross, Direktor für die Region Main-Kinzig der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen, die Mitglieder des Förderkreises Evangelische Kirche Ravolzhausen. Ross kam nicht mit leeren Händen, sondern überbrachte den fleißigen Mitgliedern einen Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro.

Die Mitglieder haben sich seit Gründung ihres Vereins 2008 unermüdlich um die Instandsetzung bemüht. Beim Rundgang durch das Gotteshaus aus dem Jahr 1739 erläutert Gerhard Bänsch, Sprecher des Förderkreises, welche Anstrengungen unternommen wurden, damit sich die Kirche heute wieder so präsentieren kann. „Die Renovierung des Gebäudes und die Restaurierung der historischen Orgel sind uns bereits gelungen“, berichtete er stolz.

„Ehrenamtliche Arbeit ist Leidenschaft“

Bei der Spendenübergabe zeigte sich Ross beeindruckt vom Engagement des Förderkreises: „Ehrenamtliche Arbeit ist Leidenschaft. Diese wollen wir mit unserer Spende besonders anerkennen.“

Ohne die Eigenleistung der Mitglieder und die Unterstützung der Neuberger Bürger sei die Umgestaltung sicher nicht möglich gewesen. Gelder für solche Zwecke zu akquirieren, ist nicht einfach. Das weiß auch Pfarrer Daniel Geiss zu berichten. Er freute sich mit den Förderkreismitgliedern, dass der Spendenscheck einen Teil zur Realisierung der noch anstehenden Veränderungspläne beiträgt. Mit dem Geld soll unter anderem die Anschaffung einer zweiten Tür finanziert werden, die auch körperlich beeinträchtigten Menschen den Eintritt in den Kirchenraum wieder erleichtern wird. Ein barrierefreier Zugang ist derzeit nicht gegeben.

„Es gibt noch viel zu tun“

„Es gibt noch viel zu tun“, wissen Gerhard Bänsch und seine Mitstreiter vom Förderkreis. Jedes Jahr veranstalten sie zahlreiche Events, um Geld für die Kirche zu sammeln. In Pandemiezeiten ein nicht ganz leichtes Unterfangen. „Deshalb freuen wir uns über jede Spende“, so Bänsch.  (how)

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