Versammelt nach 40 Jahren: Der Abiturjahrgang 1979 der Albert-Einstein-Schule. Foto: PM

Maintal

Zweiter Maintaler Oberstufen-Jahrgang erinnert sich zurück

Maintal. Das Abitur ist für viele junge Erwachsene eine einschneidende Erfahrung. Genauso wie der Weg dorthin. Nun trafen sich die Abiturienten der Albert-Einstein-Schule des Abschlussjahrganges von 1979 wieder, um gemeinsam auf die guten Zeiten zurückzublicken.

Von Jan Max Gepperth

Dieser Jahrgang war der zweite, der die Allgemeine Hochschulreife an der neu gegründeten Maintaler Oberstufenschule abgelegt hatte. Von den rund 80 Absolventen hatten sich immerhin über 30 Personen für den Abend auf dem Gelände der Schule angekündigt. Doch neben den zahlreichen Jubilaren ließen es sich auch mehrere ehemalige Lehrkräfte nicht nehmen, ihren ehemaligen Schützlingen einen Besuch abzustatten. Unter ihnen war auch der ehemalige Schulleiter und Altlandrat Karl Eyerkaufer. Für ihn sei es selbstverständlich, zu solchen Veranstaltungen zu gehen, wenn es ihm möglich sei, da er nur gute Erinnerungen an diese Zeit habe.

Alles sehr familiär

„Es war einfach alles sehr familiär“, erinnert sich Eyerkaufer. „Es war alles so klein, dass ich als Schulleiter jedem Schüler persönlich zum Geburtstag gratulieren konnte. Zudem bekam man auch viel aus dem Privatleben der Schüler mit. Das war schon sehr schön.“ Zwar gibt er zu, dass ihm nicht immer sofort die Namen präsent seien, jedoch die Gesichter sind ihm oft ein Begriff. „Wenn man mir dann die Namen sagt, kommen die Erinnerungen auch wieder. Da denkt man sich 'Stimmt, den hast du in Mathe gehabt. Da hätte er ruhig etwas fleißiger sein können.' Aber es ist immer wieder schön.“

Auch Eyerkaufers Kollege Rolf Dilgen stimmt den Einschätzungen seines ehemaligen Schulleiters zu. „Auch das Kollegium war sehr familiär. Wir haben uns mit dem Schuldirektor gemeinsam auf die Reise gemacht“, umschreibt der Englischlehrer. „Das war einfach dieser menschliche Faktor, der einen besonderen Reiz ausgemacht hat.“

Feierlichkeiten für alle Beteiligten ein Erfolg

Auch die Absolventen freuen sich natürlich, dass sie auch einige ihrer ehemaligen Lehrer treffen. Diese Art treffen finden seit 20 Jahren in Fünf-Jahres-Schritten statt. „Es gibt einen festen Stamm, der das alles organisiert“, erklärt Jubilar Axel Glück. „Wenn man sowas hat, ist es leicht, sowas auf die Beine zu stellen.“

Auch in diesem Jahr war die Feierlichkeit, die unter strahlendem Himmel auf dem Gelände der ehemaligen Schule stattfand, für alle Beteiligten ein Erfolg. Dem stimmt auch der federführende Organisator Roland Zoller zu. „Es freut mich einfach immer, wenn die Leut´ beisammen kommen“, fasst er kurz seine Intention zusammen. „Ich bin vor allem auch dem Schulleiter Claus Wörn für seine unbürokratische und tolle Unterstützung dankbar. Das ist heutzutage nicht selbstverständlich.“ Nun überlegt man, ob man in fünf Jahren gemeinsam eine Reise im Zuge der Jubiläumsfeier auf die Beine stellen könnte. „Genug Zeit zum Organisieren hätten wir ja“, schmunzelt Zoller.

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