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B8 wird saniert: Behinderungen für Autofahrer

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Ein Überblick über den ersten Bauabschnitt. Foto: PM
Ein Überblick über den ersten Bauabschnitt. Foto: PM

Maintal. Autofahrer müssen sich ab 6. Februar auf Behinderungen einstellen: Die B8 zwischen Frankfurt/Fechenheim und dem Kreuzungsbereich mit der L3268/K985 zur Rumpenheimer Fähre wird saniert, teilweise steht nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Ende September letzten Jahres wurde bereits in einem 1. Bauabschnitt die Fahrbahndecke der Bundesstraße (B) 8 zwischen der Anschlussstelle A 66 bei Maintal/Bischofsheim und dem Kreuzungsbereich mit der L 3268 / K 985 zur Rumpenheimer Fähre erneuert.  Nunmehr ist aller Voraussicht nach ab Montag, den 6. Februar die Fortführung der Arbeiten an der B 8 zwischen dem Kreuzungsbereich L 3268/K 985 und Frankfurt /Fechenheim vorgesehen. 

Hessen Mobil ist sich der schwierigen Verkehrssituation auf der B 8 als wichtige Zufahrtsstraße von und nach Frankfurt durch die Baumaßnahme bewusst. Bereits weit im Vorfeld fand daher eine Abstimmung der Verkehrsführung zwischen allen am Bau Beteiligten statt.

Behinderungen entstehenUm die Behinderungen und Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, wurde die Maßnahme dementsprechend in verschiedene Bauphasen unterteilt und der Abschnitt zwischen Maintal/Bischofsheim und dem Kreuzungsbereich zur Rumpenheimer Fähre bereits im letzten Jahr weitestgehend an Wochenenden abgewickelt. 

Bei den nunmehr anstehenden Bauarbeiten wird zunächst die Fahrbahn der beiden nördlichen Fahrspuren in Richtung Frankfurt und dann im Anschluss die beiden südlichen Spuren in Fahrtrichtung Maintal erneuert. Hierfür werden die Verkehrsteilnehmer auf der B 8 jeweils einspurig auf der gegenüberliegende Fahrbahnseite am Baubereich vorbeigeführt. 

 Provisorische SignalanlageIm Rahmen der letzten Bauphase erfolgt die Verkehrsführung ebenfalls jeweils einspurig, dann jedoch auf der nördlichen Fahrbahnseite einspurig in Richtung Frankfurt und südlich einspurig in Richtung Maintal. Dennoch können temporäre Verkehrsbeeinträchtigungen insbesondere zu den Verkehrsspitzenzeiten nicht ganz ausgeschlossen werden.Die Durchführung der Arbeiten im unmittelbaren Kreuzungsbereich am Knotenpunkt zur Fähre sind ausschließlich für die Wochenenden terminiert. Während der gesamten Bauzeit wird in diesem Bereich eine provisorische Signalanlage die Verkehrsströme entsprechend steuern. 

Gesonderte Regeln für AnwohnerFür den Anliegerverkehr von und zum Campingplatz und Bootshafen Mainkur südlich der B 8 sowie von und zur Kleingartenanlage nördlich der B 8 gelten je nach Bauphase jedoch gesonderte Regelungen.  Während der Durchführung der Arbeiten auf der nördlichen Fahrbahnseite ist eine Zufahrt zur Kleingartenanlage nicht mehr über die B 8 sondern nur noch aus Maintal/Bischofsheim über die Verbindung "Am Kreuzstein" möglich.Für die Verkehrsteilnehmer mit Ziel Campingplatz und Bootshafen ist während dieser Phase eine Zufahrt aus Richtung Fechenheim gewährleistet, eine Ausfahrt ist allerdings nur noch in Richtung Maintal gegeben. 

Radverkehr wird aufrechterhaltenZur Durchführung der Arbeiten auf der südlichen Richtungsfahrbahn ist eine Zufahrt zur Kleingartenanlage wiederum aus Richtung Maintal und eine Abfahrt in Richtung Fechenheim möglich. Der Campingplatz und Bootshafen Mainkur sind während dieser Bauphase nur noch über die Zufahrt von der K985 Rumpenheimer Fähre aus zu erreichen. Aus Verkehrssicherheitsgründen besteht für die Fußgänger während der gesamten Bauzeit leider keine Querungsmöglichkeit mehr über die B 8. Der Radverkehr kann dagegen aufrechterhalten bleiben. Der vorhandene Radweg R 4 wird während der Maßnahme in weiten Teilen parallel entlang des Mains geführt. Selbstverständlich ist eine entsprechende Beschilderung angebracht.

Ende Mitte JuniSofern die Arbeiten planmäßig erfolgen können, wird die Gesamtmaßnahme voraussichtlich Mitte Juni 2017 fertiggestellt. Da die Ausführung jedoch in weiten Bereichen von geeigneten Witterungsbedingungen abhängig ist, kann es dennoch zu kurzfristigen Terminverschiebungen kommen. Soweit möglich, werden die Verkehrsteilnehmer hierzu rechtzeitig vorher gesondert informiert.Die Bundesrepublik Deutschland investiert zirka drei Millionen Euro in diese Erhaltungsmaßnahme. Nach Abschluss der Arbeiten steht den Verkehrsteilnehmern auf insgesamt zirka 3,7 Kilometer erneuerter Bundesstraßenabschnitt zur Verfügung, auf dem nicht nur die Verkehrssicherheit erhöht, sondern auch der Fahrkomfort verbessert sein wird.

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