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Dr. Michael Schneider ist seit November Vorstandsvorsitzender der Norma Group. Die Norma Group ist Maintals größter Arbeitgeber.

Corona-Krise

Norma-Chef Dr. Michael Schneider mit Coronavirus infiziert

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Der Vorstandsvorsitzende der Norma Group, Dr. Michael Schneider, ist mit dem Coronavirus infiziert. Das gab das Unternehmen  bekannt. Demnach ist der Chef des größten Maintaler Arbeitgebers in medizinischer Behandlung und kann seine Tätigkeit bis auf Weiteres nicht ausüben.

„Das Unternehmen hat umgehend Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeleitet und tauscht sich mit dem zuständigen Gesundheitsamt über weitere Schritte aus“, heißt es in einer Mitteilung von Norma.

Führungskräfte arbeiten von Zuhause aus

Dr. Friedrich Klein, Chief Operating Officer des Unternehmens, übe sein Amt weiterhin uneingeschränkt aus und übernehme vorübergehend zusätzlich die Aufgaben von Dr. Schneider. „Unterstützt wird Dr. Friedrich Klein von einem internationalen Führungskräfteteam, das zu einem großen Teil bereits seit Anfang der vergangenen Woche oder länger von Zuhause arbeitet“, heißt es in der Miteilung.

Mit dem Aufsichtsrat der Norma Group stimme er sich laufend über die weitere Entwicklung der Corona-Krise ab. „Die Handlungsfähigkeit der Leitung der Norma Group ist somit sichergestellt“, heißt es vom Konzern. „Wir wünschen Dr. Michael Schneider gute und rasche Genesung“, wird Dr. Friedrich Klein in der Mitteilung zitiert. Und weiter: „Dank der hervorragenden Unterstützung des Führungskräfteteams und der engen Kooperation mit dem Aufsichtsrat bin ich zuversichtlich, dass wir diese schwierige Situation gemeinsam gut bewältigen können.“

Die Norma Group hatte eigenen Angaben zufolge „frühzeitig auf die Ausbreitung des Virus reagiert und fortlaufend alle erforderlichen Schritte eingeleitet, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und um auf verschiedene Szenarien vorbereitet zu sein“.

Corona-Krise: Norma reagiert mit Reisebeschränkungen und Notfallplänen

„Bereits vor einigen Wochen hat die Norma Group auf globaler, regionaler und lokaler Ebene Teams eingerichtet, um gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie der regionalen und lokalen Behörden auf weitere Entwicklungen reagieren zu können“, heißt es. Neben Präventivmaßnahmen und Richtlinien, wie beispielsweise Reisebeschränkungen und Hygienemaßnahmen, seien auch Notfallpläne vorbereitet und umgesetzt worden.

Das Unternehmen verkündet am Mittwoch seine endgültigen Geschäftszahlen für das Jahr 2019. „Die Auswirkungen von Covid-19 auf die Geschäftszahlen 2020 müssen noch ermittelt werden“, heißt es. „Sie werden voraussichtlich unter der zuletzt bekannten Markterwartung liegen."

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