Tolle Tänze und witzige Wortbeiträge: Die kleinsten Käwerchen haben wieder alles gegeben, um ihr Publikum bei der Kindersitzung zu unterhalten. Ein Wiedersehen gibt es beim Kinderfasching am 25. Februar. Foto: PM

Maintal

Viel Stimmung bei der Kindersitzung im Hochstädter Bürgerhaus

Maintal. Wenn die Käwernjugend das Hochstädter Bürgerhaus erobert, dann herrscht leichtes Chaos hinter der Bühne. Denn alle aktiven Käwerchen müssen eingekleidet, geschminkt und frisiert werden. Die Garden tanzen sich warm und die Wortbeiträge werden noch mal durchgegangen, denn gleich geht’s los.

Nach den elf Paukenschlägen eröffnen dann die beiden Sitzungspräsidenten Till Kaiser und Christopher Weber die Käwern-Kindersitzung. Sie begrüßen den Elferrat und das Hochstädter Kinderprinzenpaar, Prinz Gianluca I. und seine Prinzessin Denise I., auf der Bühne.

Nach ihrer witzigen Begrüßungsrede nehmen die Tollitäten und der Elferrat ihre Plätze ein, denn das Programm kann nun beginnen. An diesem Mittag bekommt das Publikum eine tolle Show geboten. Die Junggarde eröffnet die Sitzung mit einer atemberaubenden Polka und präsentiert im zweiten Teil noch ihren Showtanz mit dem Motto Schulträume, bei dem Schülerinnen und kunterbunte Monster die Bühne unsicher machen.

Musikalische Einlagen und Mitmachlieder

Ein wahrer Augenschmaus ist der Auftritt der riesigen Maxigarde. 23 Mädchen und ein Junge haben lange trainiert, damit sie heute ihren pfiffigen Gardetanz fehlerfrei vortanzen können. Die jüngsten Kinder der Minigarde tanzen zu der Musical-Musik von Mary Poppins. Wenn man die Kleinen in ihren süßen Kostümen, stilecht mit Hut und Spitzenschirmchen, sieht, da bleibt kaum ein Auge trocken. Mit dem Solotanz der beiden Solistinnen und einem Après- Ski-Tanz kann das Publikum weitere Tanzattraktionen genießen.

Im Laufe des Nachmittags folgen einige musikalische Einlagen wie die Mitmachlieder „Der Gorilla mit der Brille“ und „Die bunte Kuh“, das Zwergenlied „Droben auf dem Berg“, und spätestens bei der „Hüttengaudi“ gibt es für die Narren kein Halten auf den Plätzen.

Politik einfach erklärt

Die witzigen Wortbeiträge sind wieder perfekt einstudiert. Den Anfang macht der Sketch „Darf ich mal reinkommen?“. Da treibt Moritz Kolb den Sitzungspräsidenten fast in den Wahnsinn, da er sich nicht entscheiden kann, von welcher Seite er auf die Bühne kommen soll, denn wenn er nicht schon hier gewesen wäre, hätte er ja auch von da kommen können, oder doch lieber von der anderen Seite?

Bei der Erklärung der Welt versucht eine Mutter ihrem Sohn die Politik anhand der Familie zu erklären. Der Sohn kommt dann zu dem Schluss: Der Chef und die Bank des Landes (die Eltern) tun nichts, die Arbeiterklasse (Geschwister) trickst sich immer wieder gegenseitig aus und die Zukunft (Baby mit schmutziger Windel) steckt immer noch tief in der Scheiße.

Bekannte Szenen aus dem Alltag lustig abstrahiert

Im „Hotel Alpenblick“ müssen die Empfangsdamen und Kellnerinnen sich mit den Wünschen und Forderungen von ganz unterschiedlichen Gästen herumschlagen. Der leere Koffer bringt eine Kundin fast zur Weißglut. Sie will sich für den morgigen Urlaub einen neuen Koffer kaufen. Der Verkäufer hat tolle Modelle zur Auswahl, aber alle haben einen Makel. Noch keiner ist für den Urlaub fertig gepackt! Bei der Autofahrt in den Urlaub in die Berge nerven die Kinder schon kurz hinter Wachenbuchen mit der Frage „Wann sind wir endlich da . . . dauert es noch lange?“ Eigentlich wollen die lieber am Wasser Urlaub machen. Erst als die Mutter erfährt, dass es in den Bergen keinen Handyempfang gibt, ändert sie die Fahrt in Richtung Gardasee.

Ein Marienkäfer und zwei Kartoffelkäfer haben sich beim Kartoffelfest kennengelernt. Gemeinsam machen sie eine Bahnfahrt nach Österreich. Es wird eine typische Reise mit der Deutschen Bahn, die alles zu bieten hat, die Verspätung, die falsche Aufreihung der Wagen und das geschlossene Bordrestaurant. Thank you for travelling with Deutsche Bahn!

Kinderfasching am 25. Februar

Bei der „Mathe-Aufgabe“ will eine Mutter nur „schnell“ die Hausaufgaben ihres Sohnes kontrollieren, ist damit aber hoffnungslos überfordert. Da fällt der Spielenachmittag mit dem Freund aus – und nur weil Mutter nichts kapiert.Leider viel zu schnell ist die Sitzung vorbei und im Finale verabschieden sich die Käwern bis zum Faschingsdienstag. Am Dienstag, 25. Februar, gibt es ab 14.30 Uhr beim Kinderfasching der Käwern ein Wiedersehen mit den jüngsten Garden und dem Kinderprinzenpaar. Spiel, Spaß und Musik warten dann auf die feierwütigen Narren. ccc ›› kaewer.com

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