Die erste Station des traditionellen Rundgangs war die Maintaler Polizeistation an der Edisonstraße. Foto: Mike Bender

Maintal

Traditioneller Rundgang der Verwaltungsspitze an Heiligabend

Maintal. Weihnachten ist die Zeit der Stille, um einmal inne zu halten – aber auch, um Danke zu sagen. Traditionell nutzt die Verwaltungsspitze der Stadt Maintal den Vormittag an Heiligabend genau dafür:

Von Carolin-Christin CzichowskI

Bei einem Rundgang bedanken sie sich bei der Polizei, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Maintal, bei der Feuerwehr und den Mobilen Sozialen Hilfsdiensten (MSHD).

„Sie geben den Maintaler Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Gefühl“, sagte Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) beim Treffen mit den Vertretern der Ortsgruppe Maintal des DRK. Eine sechsköpfige Delegation rund um den zweiten Vorsitzenden Jürgen Schäfer sowie den Bereitschaftsleiter Dragan Stojinov hatte sich am Heiligabend in den Räumen an der Berliner Straße eingefunden – und nahm gerne die Worte von Böttcher, Erstem Stadtrat Ralf Sachtleber (parteilos) und Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Kaiser (SPD) entgegen.

„Sie sind wie eine Versicherung“

„Sie sind wie eine Versicherung“, so Kaiser mit Blick auf die zahlreichen Veranstaltungen und Feste, an denen die Einsatzkräfte mitwirken. „Es gibt ein gutes Gefühl, wenn Sie da sind, auch wenn man Sie nicht unbedingt in Anspruch nehmen muss.“ Doch gebraucht werden die Kräfte des DRK immer öfter, wie Schäfer sagt. Gerade rund um das Bischofsheimer Straßenfest komme es vermehrt zu Handgreiflichkeiten. „Aber wir nehmen diese Herausforderungen an – auch im nächsten Jahr“, sagt er.

Auch für die Maintaler Polizei war es nicht gerade ein ruhiges Jahr, wie Dienststellenleiter Stefan Petersein und sein Stellvertreter Markus Adam erklärten. „Im September hatten wir gleich zwei Einsätze, die uns nachhaltig beschäftigt haben“, so Adam. Zum einen die Schüsse an der Berliner Straße, bei denen eine Maintalerin schwer verletzt wurde. Zum anderen der Raub auf die Aral-Tankstelle an der Kennedystraße, bei dem eine Beamtin Gebrauch von ihrer Waffe machen musste.

Nicht nur für diese größeren Einsätze, die nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind, bedankten sich Böttcher, Sachtleber und Kaiser bei den Kräften – auch bei denen der Feuerwehr sowie den vielen Ehrenamtlichen der Mobilen Sozialen Hilfsdienste, von denen viele auch an den Weihnachtsfeiertagen im Einsatz waren. Damit die Maintaler Bürger sich das ganze Jahr, rund um die Uhr, sicher fühlen können.

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