Traumhafte Lage: Das Ambiente der Vereinsgaststätte „Wirtshaus zu den Mainterrassen“ profitiert von seiner Nähe zum Mainufer.

Maintal

"Tischlein deck dich": Wirtshaus an den Mainterrassen im Test

Maintal. Das „Wirtshaus an den Mainterrassen“ in Dörnigheim hat seit etwa einem Jahr einen neuen Pächter. Doch wie schmeckt es dort? Wir haben es getestet.

Es ist der bisher heißeste Tag des Frühlings und wir beschließen, dass wir die Mittagspause im Freien verbringen wollen. Die Entscheidung fällt auf das „Wirtshaus an den Mainterrassen“ in Dörnigheim – die Empfehlung eines Kollegen.Die Gastronomie im Vereinsheim der Freien Turnerschaft hat seit einem Jahr einen neuen Pächter und genießt einen guten Ruf. Außerdem besitzt die Gaststätte eine große Terrasse mit Mainblick. Das gibt für uns den Ausschlag.Guter SitzkomfortAls wir am frühen Mittwochmittag eintreffen, sind erst wenige Plätze im überdachten Außenbereich des Wirtshauses besetzt, wir haben die freie Wahl. Breite Holzbänke und ein großer Tisch ermöglichen guten Sitzkomfort.Der Blick auf das Mainufer und der schattige Platz lassen uns kurz vergessen, dass es nach einer Stunde zurück an den Arbeitsplatz geht. Auch der nahe gelegene Spielplatz fällt uns sofort positiv ins Auge – perfekt für Familien, deren Kinder die Wartezeit bis zum Essen überbrücken wollen.Gutbürgerlich mit hessischem Einschlag Bereits nach kurzer Zeit haben wir die Mittagskarten in Form eines Klemmbretts in den Händen. Sie bietet mit einer Seite für die Speisen einen überschaubaren Überblick, am Abend ist das Angebot entsprechend größer. Die Küche könnte man als gutbürgerlich mit hessischem Einschlag bezeichnen. Die Mittagskarte wartet mit Angeboten für den kleinen Hunger (Handkäs mit Musik, zwei Stück 5,50 Euro) oder mit Hauptspeisen wie „Genuss am Fluss“ (Bunter Gartensalat mit gegrillter Lachsschnitte und Baguette) für 15,80 Euro auf."Frankfurter Wutz" und "Zwibbel"Am Abend gibt es zum Beispiel Lachs-Lasagne (14,80 Euro) oder Rumpsteak „Die Zwibbel“ für 18,90 Euro. Als Nachtisch winken mittags und abends Vanilleeis mit Sahne (4,80 Euro) oder eine Schoko-Schnitte (5,80 Euro). Ich wähle schließlich das Gericht „Frankfurter Wutz“ (Schnitzel paniert mit Grie Soß, Pommes und kleinem Salat, 14,30 Euro). Meine Begleitung entscheidet sich für den großen bunten Gartensalat mit Baguette (7,50 Euro). 

Der Beilagensalat für das Fleischgericht kommt als Erstes, ist frisch und knackig und regt den Appetit an. Gleichzeitig werden das Schnitzel und der Gartensalat serviert. Das Schnitzel ist wirklich riesig und misst zwei Handteller. Die Pommes sehen selbst gemacht aus und sind schmackhaft.Geschmacklich gibt es nix zu meckernDie Grie Soß wird extra in einer Sauciere geliefert und kann nach Bedarf großzügig oder sparsam zum Schnitzel dosiert werden. Die Konsistenz ist dick-cremig, die Frische der Kräuter harmoniert gut mit dem kross gebratenen Schnitzel. Geschmacklich gibt es nix zu meckern.Auch der grüne Salat ist sehr frisch und lecker. Statt Baguette werden allerdings Graubrotscheiben gereicht, „weil das Baguette gerade erst gebacken wird“, wie uns der Kellner erklärt. Zum Abschluss wählen wir einen schnellen Espresso. Preislich gesehen bewegt sich das „Wirtshaus zu den Mainterrassen“ im mittleren Bereich. Wobei man sagen muss, dass die Portionen auch gute Esser satt machen.Bedienung ist freundlichVom Service sind wir schlichtweg begeistert. Die Bedienung ist freundlich, schnell und serviceorientiert. Bezahlen können wir am Tisch mit Karte. Die Reste des Schnitzels erhalten wir gut verpackt zum Mitnehmen zurück. Ein kurzer Blick in den Gastraum zeigt auch dort ein gemütliches Ambiente mit viel Holz und modernen Deckenleuchten.Als wir nach einer Stunde wieder unserer Wege gehen , hat sich die Terrasse gut gefüllt. Die Gäste mischen sich am Tag des Testessens aus Berufstätigen in der Mittagspause und Ausflüglern, die vorwiegend mit dem Rad unterwegs sind. Parkplätze gibt es übrigens direkt vor dem Haus.

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