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Straßenlaternen nun mit LED-Licht

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MWG-Geschäftsführer Wilfried Weber zeigt mit Bürgermeisterin Monika Böttcher, wie die neuen Lampen mit LED-Technik aussehen könnten. Foto: PM
MWG-Geschäftsführer Wilfried Weber zeigt mit Bürgermeisterin Monika Böttcher, wie die neuen Lampen mit LED-Technik aussehen könnten. Foto: PM

Maintal. Mehr als 3000 Straßenlaternen bringen in Maintal Licht ins Dunkel. Einige davon sind nach 40 Dienstjahren längst nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik und sollen nun ausgetauscht werden.

Von Martina Faust

700 Laternen im Maintaler Stadtgebiet sind reif für den Ruhestand. Zu erkennen sind sie an der klassischen Pilzform. Sie sollen in den kommenden Monaten sukzessive auf moderne LED-Technik umgerüstet werden. Möglich macht dies auch eine Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschatz und nukleare Sicherheit, das Gelder in Höhe von knapp 90 000 Euro zur Verfügung stellt. „Diese Summe entspricht 25 Prozent der gesamten Ausgaben, die im Rahmen der Umrüsten anfallen“, erläutern Bürgermeisterin Monika Böttcher als Aufsichtsratsvorsitzende der für die Beleuchtung zuständigen Maintal-Werke GmbH (MWG) und Geschäftsführer Wilfried Weber.

Der Austausch der Beleuchtung, wenn auch ein sechsstelliger Betrag, ist eine Investition in die Zukunft und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Denn die Laternen mit LED-Leuchtmittel haben nicht nur eine zehn- bis zwanzigfache längere Lebensdauer als ihre Vorgänger, sondern verbrauchen auch weniger Strom. 350 000 Kilowattstunden jährlich möchte die MWG einsparen, eine beträchtliche Reduzierung angesichts eines Gesamtstromverbrauchs durch die Straßenbeleuchtung in Höhe von gut einer Million Kilowattstunden pro Jahr.

Leuchten werden alle vier bis fünf Jahre gewartet

Auch der Reparaturaufwand wird sich reduzieren, schließlich sind die neuen Leuchten weniger störanfällig, wobei die Ursachen für notwendige Reparaturen durchaus vielfältig sind. Wenngleich alle Straßenleuchten in Maintal alle vier bis fünf Jahre gewartet werden und in diesem Zusammenhang vorbeugend das vorhandene Leuchtmittel gegen ein neues ausgetauscht wird, kommt es dennoch immer wieder mal zu vorzeitigen Ausfällen. Ein Grund kann Vandalismus sein, etwa weil ein Auto die Laterne beschädigt, oder weil sie ausgetreten wird. Und dann kann es natürlich auch sein, dass die Lampe ganz unfreiwillig nicht mehr genügend Licht spendet, weil sie eingewachsen ist. „Wir bitten daher die Anwohner, ihre Bäume und Sträucher zurückzuschneiden“, appelliert die MWG.

Mit der Umrüstung der knapp 700 Lampen auf LED-Technik soll noch in diesem Jahr begonnen werden. „Wir wollen in den Stadtteilen Hochstadt, wo es um 102 Leuchten geht, und Wachenbuchen, wo 36 Lampen erneuert werden, starten“, so die MWG.

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