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Straftaten in Maintal gesunken - Diebstahl häufigstes Vergehen

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Diebstahl - zu dem auch Einbrüche zählen - ist das häufigste Vergehen in Maintal (Symbolbild).
Diebstahl - zu dem auch Einbrüche zählen - ist das häufigste Vergehen in Maintal (Symbolbild).

Maintal. Die Zahl der Straftaten in Maintal ist zurückgegangen. Während 2015 1984 Fälle gemeldet wurden, waren es 2016 1759 Straftaten. Häufigstes Vergehen ist der Diebstahl.

Von David Scheck

Als „geradezu hervorragend“ bezeichnete Polizeipräsident Roland Ullmann das Ergebnis der polizeilichen Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Südosthessen im Jahr 2016 für den gesamten Zuständigkeitsbereich. Und auch beim Blick auf die Zahlen für die Stadt Maintal können die Gesetzeshüter eine positive Entwicklung vermelden.

Denn im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Straftaten zurück. 1759 Fälle hat die Polizei im vergangenen Jahr im Bereich der zweitgrößten Stadt des Main-Kinzig-Kreises erfasst, im Jahr davor waren es noch 1984 Fälle gewesen. Von den 1759 Straftaten im Jahr 2016 konnten 956 aufgeklärt werden konnten. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 54,3 Prozent.Aufklärungsquote im niedrigen BereichHäufigstes Vergehen, das in Maintal begangen wurde, war der Diebstahl, den die Polizei in die Kategorien „unter erschwerenden Umständen“ (460 Fälle in Maintal) und „ohne erschwerende Umstände“ (291 Fälle) unterteilt. Spitzenreiter in der erstgenannten Kategorie waren Einbrüche in Wohnungen (140), gefolgt von Ladendiebstählen (121).Zu dieser Kategorie zählen darüber hinaus auch die Diebstähle von Pkw (sieben), Mopeds und Krafträdern (13) sowie von Fahrrädern (75). Die Aufklärungsquote dieser Diebstahlfälle stieg zwar im Vergleich zum Vorjahr, blieb aber insgesamt gesehen im niedrigen Bereich. So konnten im vergangenen Jahr von den Diebstählen in Verbindung mit Ein- oder Aufbrüchen 59 aufgeklärt werden, was einer Quote von 12,8 Prozent entspricht. Klassischer Betrug Bei jenen Fällen ohne erschwerende Umstände, dazu zählen beispielsweise Taschendiebstähle, lag die Aufklärungsquote bei 140 und damit bei 48,1 Prozent.In der Gesamtstatistik auf Platz drei landeten mit 327 Fällen die Übeltaten, die Maintaler im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte begangen haben. Den größten Teil davon, 275 Straftaten, machte der klassische Betrug aus. Dass der sich allerdings nicht lohnt, belegt die hohe Aufklärungsquote von 83,6 Prozent (230 Fälle).Rohheitsdelikte rückläufig Rückläufig in der Statistik waren auch die sogenannten Rohheitsdelikte, deren Zahl im Jahresvergleich von 257 auf 204 sank. Darunter fallen unter anderem Tatbestände wie Körperverletzung (insgesamt 146 Fälle) und Raub oder räuberische Erpressung (fünf Fälle). Die Aufklärungsquote bei den Rohheitsdelikten lag bei 89,7 Prozent, 183 der gemeldeten Vergehen konnten geklärt werden.Negativer Ausreißer in der Bilanz ist sind Brandstiftungen. Deren Zahl stieg im Vorjahr (17 Fälle gegenüber neun im Jahr 2015), von denen nur vier aufgeklärt werden konnten, was einer Quote von 23,5 Prozent entspricht.

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