Zu Gast beim Deutschen Roten Kreuz: Die Einsatzkräfte des DRK sind an den Feiertagen in Maintal stets parat. Foto: Bellon

Maintal

Stets bereit für alle Maintaler

Maintal. Während die meisten Menschen an den Feiertagen um den Weihnachtsbaum herum sitzen und bei Kerzen und leckerem Essen eine festliche Stimmung aufkommt, sind Jahr für Jahr die Kräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Mobilen Sozialen Hilfsdiensts (MSHD) auch an diesen Tagen im Einsatz.

Von Lena Bellon

Bei dem jährlichen traditionellen Rundgang in Maintal besuchen die Bürgermeiste-rin Monika Böttcher, der Erste Stadtrat Ralf Sachtleber und der Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Kaiser die verschiedenen Institutionen. Dabei ziehen sie eine Jahresbilanz, stärken so die Zusammenarbeit und schauen auf das kommende Jahr. Der Rundgang beginnt bei der Polizei, die seit Nikolaus vergangenen Jahres eine neue Wache zusammen mit dem DRK belegt. Nach einem Jahr hat sich der Standort bereits als vorteilhaft herausgestellt.

Unfälle, Einbrüche, Familienstreit

Die Anbindung an alle umliegenden Stadtteile ist sehr viel besser als zuvor, und die Kräfte können so schneller an ihrem Einsatzort sein. Neben der besseren Anbindung ist aber auch die gute Parkmöglichkeit für alle Bürger und Mitarbeiter ein Vorteil. Für 2019 wird darüber verhandelt, ob es eine weitere Zufahrt für das DRK und die Einsatzfahrzeuge geben wird. Damit könnte die Schnelligkeit der Rettungskräfte und die allgemeine Infrastruktur noch weiter verbessert werden. Der Ablauf der Weihnachtsfeiertage sieht zwar bei allen Einsatzkräften anders aus, aber dennoch haben sie gemeinsam, dass sie nie wissen, wie die Weihnachtsfeiertage verlaufen.

Ist es immer der brennende Tannenbaum, bei dem die Feuerwehr zur Hilfe eilen muss? Vielmehr sind es Familienstreitigkeiten, Unfälle in dem hektischen Verkehr der Weihnachtszeit oder Einbrüche. „Das ist auch das, was unseren Beruf allgemein ausmacht. Wir wissen morgens, wenn wir anfangen, nie was der Tag oder die Nacht bringen wird“, betonen die Polizisten.

Beim DRK ändern sich die Posten

Auch der MSHD steht an den Feiertagen nicht still. Palliativpatienten und Patienten, dessen Familien nicht für sie sorgen können, sind auch an Weihnachten auf die Pflegekräfte angewiesen. Die Bürgermeisterin, der Erste Stadtrat und der Stadtverordnetenvorsteher sprechen allen vier Teams ihren Dank und Respekt für deren Arbeit im ganzen Jahr, aber besonders für ihre Bereitschaft an den Feiertagen aus.

Schließlich tragen alle gemeinsam zu dem Wohlergehen und vor allem zur Sicherheit der Bürger bei. „Für 2019 steht für Jugendliche, die sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr oder dem DRK engagieren, ein Betrag zur Verfügung, um Ausflüge und Feste zu ermöglichen“, ver-kündet Kaiser. Der MSHD testet im kommenden Jahr elektrisch betriebene Fahrzeuge. „Wir bauen im auch unsere allgemeine Palliativversorgung aus“ erzählt die Leite-rin Bettina Petry.

Beim Deutschen Roten Kreuz wird sich im neuen Jahr die Besetzung des Vorstands ändern und einige Positionen neu besetzt, berichtet der Vorstandsvorsitzende Joachim Ehlert.

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