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Stadt hat Rechte und Schutz für Minderjährige im Blick

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Lisa (rechts) und Celine haben sich Gedanken über das Kinderrecht auf Gesundheit gemacht und zeigen bei der Finissage stolz ihren phantasievollen Karton dazu. J Foto: Bielesch
Lisa (rechts) und Celine haben sich Gedanken über das Kinderrecht auf Gesundheit gemacht und zeigen bei der Finissage stolz ihren phantasievollen Karton dazu. J Foto: Bielesch

Maintal. Eine große Kinderschar aus Kindergarten- und Grundschulkindern bevölkerte Freitagmittag das Rathaus in Hochstadt. Ihre Rechte und ihr Schutz standen im Mittelpunkt einer Finissage zur Ausstellung über Kinderrechte.

Von Monica BieleschÜberhaupt will Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos), dass Kinder, ihre Bedürfnisse und ihr Schutz in diesem Jahr in Maintal im Mittelpunkt stehen. Höhepunkt soll der 25. Weltkindertag in Maintal im September sein.

Böttcher freute sich bei der Eröffnung der Finissage darüber, dass ihre Nachfolgerin im Amt der Kinderbeauftragten, Irene Morgenstern, die Tradition fortsetze und vielfältige Aktionen zum Weltkindertag initiiert habe.Viele Rechte für KinderVon der Büchertalschule kam Lehrerin Claudia Brosch mit ihrer Klasse 3b ins Rathaus, um ihr Projekt „Kinderrechte im Karton“ zu präsentieren. Die Schuhkartons, in denen die Drittklässler szenisch jeweils ein Kinderrecht dargestellt hatten, waren Teil der Kinderrechte-Ausstellung.

Liebevoll und detailreich hatten die Kinder die Szenen in den Kartons gestaltet. In einer Projektwoche aus Anlass des letztjährigen Weltkindertages hatten die Kinder der Büchertalschule sich Gedanken über die Kinderrechte gemacht. Was den kleinen Eduard dabei am meisten erstaunt hatte? „Dass es so viele Rechte für Kinder gibt“, rief Eduard keck ins Mikrofon.Leon-Hilfe-Insel-Botschafter kommen zu WortDie neunjährigen Mädchen Lisa und Celine hatten sich über das Recht auf Gesundheit Gedanken gemacht und dazu mit Korken und Zahnstochern, Watte und Farbe eine Szene gestaltet. „Gesundheit ist wichtig für Kinder, sonst können sie nicht in die Schule gehen und lernen“, erklärte die kleine Celine dem Publikum. Morgenstern führte durch die Veranstaltung, bei der auch die Botschafter des Präventionsprojektes Leon-Hilfe-Inseln zu Wort kamen.

Diese waren durch die vier Stadtteile gegangen und hatten alle Leon-Hilfe-Inseln besucht. „Wir wollten feststellen, ob es in den Hilfe-Inseln Vorkommnisse gegeben hat“, erläuterte Morgenstern. Glücklicherweise gab es im vergangenen Jahr in keiner der insgesamt 173 Maintaler Leon-Hilfe-Insel ein Kind, das um Hilfe bitten musste.Leon-Hilfe-Insel-Projekt wird weitergeführtDiese Begehungen machten die ehrenamtlichen Leon-Botschafter jeweils in ihren Stadtteilen: Ursula Pohl, Sonja Petersen, Angela Lochmann, Petra Romeiß, Natascha Valovic, Svenja Friedewald, Hagen Weichselgärtner und Irene Morgenstern waren dafür unterwegs.

Das Leon-Hilfe-Insel-Projekt wird weitergeführt und soll jedes Jahr wieder evaluiert werden, erläuterte die Kinderbeauftragte. Am Ende der Finissage wurde der Kinderrechtepfad (wir berichteten) am neu gestalteten Rathausspielplatz eingeweiht.

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