Der Wartebereich vor dem Rathaus wird wohl auch in den kommenden Wochen gut gefüllt sein.
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Der Wartebereich vor dem Rathaus wird wohl auch in den kommenden Wochen gut gefüllt sein.

Wartezeiten vor dem Stadtladen

Stadt rät: Sitzgelegenheiten mitbringen - Besucher sollen Dringlichkeit überprüfen

  • Michael Bellack
    VonMichael Bellack
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Die städtische Pressestelle hat Fragen unserer Zeitung zur Teilöffnung des Stadtladens am Montag und Dienstag sowie zu den langen Wartezeiten beantwortet.

Maintal - Demnach habe man gerade für die ersten Tage mit einer starken Nachfrage gerechnet. Auf der Website und in der Pressemitteilung habe man daher darauf hingewiesen, dass mit längeren Wartezeiten gerechnet werden müsse. Laut Stadt hätten sich die meisten Besucher damit arrangiert und seien dankbar gewesen, „dass ihr Anliegen unmittelbar bearbeitet wurde“.

Für die kommenden Öffnungen des Stadtladens bittet die Stadt darum, nur mit dringenden Anliegen das Angebot vor Ort wahrzunehmen. Auch bereits online vergebene Termine für Juli und August sollen nach Wunsch der Stadt dann wahrgenommen werden.

Stadt Maintal rechnet weiter mit großem Andrang

„Natürlich rechnen wir in der ersten Zeit auch an den folgenden Öffnungstagen mit einem stärkeren Andrang und werden die Anfragen in der Reihenfolge des Kommens abarbeiten. Dafür geben wir erneut Tickets aus. Wer ein Ticket erhält, kann sicher sein, dass sein Anliegen bearbeitet wird, wenngleich wir leider keine Aussagen zur möglichen Wartedauer treffen können“, heißt es dazu. Die Tickets werden montags ab 12.45 Uhr und dienstags ab 7.45 Uhr vergeben. Auf der Website unter „Aktuelles“ sowie unter 06181 4000 können sich die Besucher informieren, ob noch Tickets verfügbar sind.

Besucher müssen dabei weiterhin „mit einer Wartezeit auch von einigen Stunden“ rechnen. Dafür sei der Bereich rund ums Rathaus vorgesehen. Hier können Kinder den Spielplatz nutzen und es stehen Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. Weil diese belegt sein könnten, könne es sinnvoll sein, eine eigene Sitzgelegenheit mitzubringen. Bei absehbar längeren Wartezeiten bietet sich laut Stadt an, die Zeit anderweitig zu überbrücken oder sich mit dem Warten abzuwechseln. Wenngleich der Wartebereich im Rathaus geschlossen ist, können Besucher die Toilette nutzen und sich dazu kurz am Empfang melden.

Über 200 Menschen kamen an zwei Tagen

Zu den Wartezeiten konnte man auch am Montag und Dienstag gegenüber den Wartenden keine genauen Angaben machen. „Aber wer am Montag und Dienstag zum Rathaus kam, hat von uns ein Angebot zur Bearbeitung seines Anliegens erhalten. Als aufgrund der fortgeschrittenen Zeit keine Tickets mehr ausgegeben werden konnten, haben wir die Kontaktdaten aufgenommen, um zeitnahe Termine zu vergeben.“

Am Montag wurden laut Auskunft der Pressestelle 118 Tickets an Wartende vergeben, am Dienstag 87. Jeweils knapp über 30 Personen hatten ihre Termine für die beiden Tage online gebucht. Hinter einem Ticket können demnach auch mehrere Personen, zum Beispiel eine Familie, und unterschiedliche Dienstleistungen stehen. An beiden Tagen waren fünf Mitarbeiter im Einsatz, neben den Passausweisen wurden auch An- und Ummeldungen durchgeführt. Auch der Schnellschalter zur Abholung von Ausweisen war geöffnet.

Besuch ohne Termin nur bei dringenden Anliegen

„Bei dringenden Angelegenheiten empfehlen wir den Besuch ohne vorherige Terminvereinbarung. Dabei bitten wir darum, kritisch zu hinterfragen, wie dringend das Anliegen tatsächlich ist“, so die Stadt. Wer zum Beispiel neu nach Maintal gezogen ist, müsse sich nicht umgehend in den ersten Tagen anmelden. Wer nicht ins Ausland reist und einen abgelaufenen Ausweis hat, könne ebenfalls noch abwarten. „Wer ein fertiges Ausweisdokument abholen möchte oder ein Führungszeugnis benötigt, erhält diese Leistung am Schnellschalter und kann hierfür online einen festen Termin buchen.“ Dafür würden jede Woche neue Termine zur Verfügung stehen.

Für das Passausweiswesen und Anmeldungen seien online derzeit keine Termine erhältlich, weil das Online-Terminangebot zurückgefahren wird, um sukzessive an weiteren Tagen Kapazitäten für die Bearbeitung der Anliegen ohne Termin zur Verfügung zu stellen. „Wir gehen davon aus, dass sich die Situation einpendeln wird und damit auch die Wartezeiten deutlich reduzieren werden.“

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