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Stadt Maintal will noch umweltbewusster werden

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Die Teilnehmer der aktuellen „Ökoprofit“-Runde. Mit dabei ist seit Mitte Dezember auch die Maintaler Stadtverwaltung und die Hans-Joachim Hölz GmbH aus Bischofsheim. Foto: Energiereferat/Holger Menzel
Die Teilnehmer der aktuellen „Ökoprofit“-Runde. Mit dabei ist seit Mitte Dezember auch die Maintaler Stadtverwaltung und die Hans-Joachim Hölz GmbH aus Bischofsheim. Foto: Energiereferat/Holger Menzel

Maintal. Ressourcen schonen und damit gleichzeitig Betriebskosten senken: Die Stadt Maintal geht beim Umweltschutz mit gutem Beispiel voran und nimmt deshalb gemeinsam mit der Hans Joachim Hölz GmbH am Umweltmanagement-Projekt "Ökoprofit" teil.

Von Martina Faust

Mit gutem Beispiel vorangehen. Diese Maßgabe hat sich die Stadt gesetzt, wenn es um den Klimaschutz geht. Seit einigen Wochen nimmt die Verwaltung an der Klosterhofstraße am Umweltmanagement-Projekt „Ökoprofit“ teil, ebenso die Hans Joachim Hölz GmbH.Bei „Ökoprofit“ geht es darum, Ressourcen im Sinne klimafreundlichen Wirtschaftens zu schonen und damit gleichzeitig die Betriebskosten der teilnehmenden Unternehmen zu senken. Daher steht am Anfang des Projekts eine Bestandsaufnahme vor Ort, die durch externe Berater erfolgt und denkbare Maßnahmen aufzeigen soll.Aktivitäten ergänzenDieser Termin steht in Maintal derzeit noch aus, soll nach Auskunft der städtischen Pressesprecherin Nicole Bilz aber voraussichtlich im Februar stattfinden. Mit der Teilnahme an dem Projekt möchte die Stadtverwaltung ihre bisherigen Aktivitäten im Sinne des Klimaschutzes ergänzen. Denn Maintal ist seit mehr als 20 Jahren Mitglied im europaweiten Klimaschutz-Städtebündnis und eine der „100 Kommunen für den Klimaschutz“.„Deshalb ist es für uns konsequent, auch hier mit gutem Beispiel voranzugehen. Im Rahmen des Projekts Ökoprofit stellen wir uns einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und werden Maßnahmen identifizieren, die unsere Ökobilanz optimieren“, erläuterte Bürgermeisterin Monika Böttcher zum Start des einjährigen Projekts.Energieverbrauch wird betrachtetDie Stadt profitiert neben der externen Beratung auch von acht Workshops zu Themen wie Beleuchtung, Umweltmanagement oder Energie-Strom-Wärme, an denen der städtische Klimaschutzmanager Kai Thiemann teilnehmen wird.„Bei den vier Terminen vor Ort geht es gemeinsam mit Experten einer Beratungsgesellschaft um die Begutachtung und Entwicklung des Rathauses in Hochstadt hin zu einer energieeffizienten Bewirtschaftung. So wird beispielsweise der Energieverbrauch ebenso wie der Umgang mit Wasser oder Papier betrachtet“, so Bilz.Teilnahme kostet 3500 EuroDie Teilnahme an dem Projekt wird die Stadt 3500 Euro netto kosten, eine Summe, die sich nach Information der Pressestelle aus der Zahl der Beschäftigten ergibt. „Für diesen Preis erhalten wir wertvolle Unterstützung im Rahmen der Workshops und Vor-Ort-Termine“, ergänzt Bilz.Die Stadt erhofft sich durch die Teilnahme an dem Projekt außerdem konkrete Handlungsempfehlungen und wertvolle Impulse sowohl für den städtischen Klimaschutzmanager als auch für die Stadtleitbildgruppe „Maintal aktiv für den Klimaschutz“. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch kein Ziel definiert, das am Ende der einjährigen Teilnahme an „Ökoprofit“ erreicht werden soll.Emissionen senken„Grundsätzlich soll aber auch die Teilnahme an ,Ökoprofit' der Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Maintal dienen. Diese sind unter anderem: Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 52 Prozent, Minderung des Stromverbrauchs bis 2030 um 23 Prozent, Reduktion des Wärmebedarfs bis 2030 um 23 Prozent“, heißt es abschließend aus der Pressestelle.

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