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Sportanlage Dicke Buche offiziell eröffnet

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Symbolische Schlüsselübergabe: Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher und Erster Stadtrat Ralf Sachtleber (links) übergaben die Sportanlage Dicke Buche in Dörnigheim an die Vorsitzenden vom Dörnigheimer SV, Michael Oberlies, von Germania Dörnigheim, Wolfgang Marx, und von der TGS Dörnigheim, Helke Reneerkens (von links). Foto: Bellack
Symbolische Schlüsselübergabe: Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher und Erster Stadtrat Ralf Sachtleber (links) übergaben die Sportanlage Dicke Buche in Dörnigheim an die Vorsitzenden vom Dörnigheimer SV, Michael Oberlies, von Germania Dörnigheim, Wolfgang Marx, und von der TGS Dörnigheim, Helke Reneerkens (von links). Foto: Bellack

Maintal. Hunderte Luftballons in den Farben Weiß, Schwarz, Rot, Gelb und Blau stiegen gestern Nachmittag in Dörnigheim in die Luft. Die Farben der Vereine, die nun auf der offiziell eröffneten Sportanlage „Dicke Buche“ ihr Zuhause haben.

Von Michael Bellack

„Es ist geschafft, nach anderthalb Jahren sind wir am Ziel“, sagte Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) und es sprach ein wenig die Erleichterung aus ihr, dass eine der größten städtischen Investitionen in den vergangenen 30 Jahren in Maintal nun fertig gestellt wurde. „Organisationsgeschick, Hilfsbereitschaft und ein Aufeinanderzugehen von allen Beteiligten“ seien notwendig gewesen, um das Bauprojekt – insgesamt 5,7 Millionen Euro teuer – zu realisieren und zum Erfolg zu bringen. Mit allen Beteiligten waren zu allererst die Sportvereine gemeint, die sich das modernisierte und erweiterte Sportgelände ab sofort teilen.

Größte Investition der vergangenen 30 Jahre

So richtig neu ist nur der FC Germania Dörnigheim, der den in die Jahre gekommenen Sportplatz an der Eichenheege verlässt und für ein Neubaugebiet Platz macht. Der Dörnigheimer SV und die TSG Dörnigheim sind bereits seit den 70ern heimisch an der Dicken Buche. Neben der Freude über das nigelnagelneue Sportgelände schwang bei den Vorsitzenden beider Vereine ein bisschen Wehmut mit. „In den Gebäuden hingen viele Erinnerungen, das ist auch klar“, sagte Michael Oberlies vom DSV, blickte aber sofort in die Zukunft: „Es ist toll geworden. Dass die Germania jetzt hier ist, davon können wir nur profitieren. Wir sind überzeugt von einer guten Nachbarschaft.“

Das Miteinander der Vereine, da waren sich alle Redner aus Politik und Sport einig, ist der Grundstein für den Erfolg der gemeinsamen Sportanlage. Böttcher erinnerte an den sportlichen Fairplay-Gedanken und daran, diesen auch im Zusammenleben umzusetzen. Einen Vorgeschmack auf den kommenden Hochbetrieb lieferte die Eröffnung gleich mit, rund 100 Jugendspieler der Germania kickten auf dem neuen Kunstrasenplatz.

Letzte Arbeiten sollen im Frühjahr beendet werden

Endgültig fertig wird die Sportanlage allerdings erst im Frühjahr, wenn für die Tennisspielgemeinschaft der Freien Turner und der Turnerschaft die Tennisplätze angelegt werden. Dass diverse Unwägbarkeiten und Unterbrechungen den Zeitplan des Mammutprojektes immer wieder verzögerten, war an diesem feierlichen Nachmittag allerdings kein großes Thema mehr. Da störten auch die Bagger nicht, die auch nach der Eröffnung noch im Einsatz sein werden.

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