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Sportanlage "Dicke Buche": Keine Rodung nötig

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So sieht der Vorentwurf für die zentrale Sportanlage an der „Dicken Buche“ in Dörnigheim aus. Die Straßenführung der Wilhelmsbader Straße wird zur Sportanlage hin verlegt, sodass für die Stellplätze keine Bäume gerodet werden müssen. Foto: PM
So sieht der Vorentwurf für die zentrale Sportanlage an der „Dicken Buche“ in Dörnigheim aus. Die Straßenführung der Wilhelmsbader Straße wird zur Sportanlage hin verlegt, sodass für die Stellplätze keine Bäume gerodet werden müssen. Foto: PM

Maintal. Für die rund 100 Parkplätze, die nördlich der Dörnigheimer Sportanlage an der „Dicken Buche“ entstehen sollen, muss nun doch kein sieben Meter tiefer Waldstreifen gerodet werden. Stattdessen wird die  Wilhelmsbader Straße nördlich der Sportanlage um etwa sechs Meter verlegt.

Von Lars-Erik Gerth

Dies teilte Erster Stadtrat Ralf Sachtleber kürzlich bei der Vorstellung der Planungen für den Umbau der Anlage an der Wilhelmsbader Straße mit, der im März 2017 beginnen soll.

Noch im vergangenen Juni, als den Anwohnern das Verkehrskonzept für die zentrale Sportanlage vorgestellt wurde, hieß es, dass für die Parkplätze Bäume gefällt werden müssten. Diese Planung ist mittlerweile überholt, da sich die Lösung mit der Rodung wohl deutlich schwieriger gestaltet hätte, als ursprünglich gedacht, wie aus dem Rathaus zu erfahren war.Platz für 100 Parkplätze Nun also wird die Wilhelmsbader Straße nördlich der Sportanlage um etwa sechs Meter in Richtung des Areals verlegt, um auf beiden Seiten der Straße Platz für 100 Parkplätze zu schaffen. Die Verlegung der Wilhelmsbader Straße erstreckt sich auf einer Länge von rund 50 Metern, so Wolfgang Förster, der Leiter des städtischen Fachdiensts Gebäudeverwaltung, ehe sie wieder in ihre bisherige Streckenführung mündet.VERLINKTEARTIKEL 

Auf der Sportanlage, für deren Umbau laut städtischer Kostenschätzung rund 5,3 Millionen Euro nötig sind, sollen drei Kunstrasenfußballplätze (davon zwei, deren Größen den DFB-Richtlinien für den Spielbetrieb der Erwachsenen entsprechen, sowie ein Kleinspielfeld für die E-Jugend), zwei neue Tennisplätze (zu den bereits existierenden fünf Plätzen), ein kleines Funktionsgebäude für die Tennisgemeinschaft Dörnigheim sowie ein Vereinsheim mit Gaststätte für FC Germania und Dörnigheimer SV entstehen, die nach Fertigstellung des Umbaus beide auf der Anlage mit ihren Senioren- und Jugendteams trainieren und spielen sollen. Für das Sportgelände an der Eichenheege, der bisherigen Heimat der Germania, ist zukünftig Wohnbebauung vorgesehen.

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