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Neues Flutlicht bei Kewa Wachenbuchen offiziell eingeweiht

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Es werde Licht: Sven Friedrich (links) vom Kewa-Vorstand und Kreisfußballwart Dirk Vereeken bei der Einweihung der Flutlichtanlage. Foto: Kalle
Es werde Licht: Sven Friedrich (links) vom Kewa-Vorstand und Kreisfußballwart Dirk Vereeken bei der Einweihung der Flutlichtanlage. Foto: Kalle

Keine Frage, bei der Kewa tut sich was. Erst der Spatenstich Anfang September für das neue Vereinsheim für die Kicker aus Wachenbuchen und nun am vergangenen Dienstag das neue Flutlicht für den zweiten Fußballplatz. Das steht zwar bereits seit März dieses Jahres, wurde aber erst in dieser Woche offiziell eingeweiht.

Von David Scheck

Maintal. Zur Premiere der Lichtmasten hatte man keinen Geringeren als den FC Bayern zu einem Freundschaftsspiel geladen – also den Hessenligisten aus Alzenau. Von offizieller Seite hatte sich der Hanauer Kreisfußballwart Dirk Vereeken am Waldsportplatz eingefunden, der ebenso wie Sven Friedrich vom Vorstand der Kewa eine Begrüßungsrede hielt.

Rund drei Wochen dauerte es im Frühjahr, bis die Masten standen. Die Vorbereitungszeit war deutlich länger, Planung, Ausschreibung und Auftragsvergabe nahmen insgesamt ein Dreivierteljahr in Anspruch, wie Paul Fels, Vorstandsmitglied der Kewa, mitteilt.

Das Organisatorische übernahm die Stadt Maintal, ebenso wie auch die Kosten, so Fels. Rund 80 000 Euro wurden in die Beleuchtungsanlage investiert, 25 000 davon durch Landesmittel.Darüber hinaus wurde, wie so oft bei solchen Projekten von Vereinen, vieles an Eigenleistung seitens der Kewa-Mitglieder eingebracht. Laut Fels 260 Stunden steckten die Freiwilligen in die vor- und nachbereitenden Arbeiten.

Dass die Einweihungsfeier aus sportlicher Sicht in die Hose ging, wird die Freude bei der Kewa nicht getrübt haben: Wie bereits berichtet, endete das Spiel gegen Alzenau mit einem deutlichen Ergebnis von 1:10. Keine wirkliche Überraschung, meint Paul Fels, auch wenn man sich insgeheim eine etwas niedrigere Niederlage erhofft hatte. Allerdings setzten die Kicker aus Bayern laut dem Kewa-Vorstandsmitglied ihren kompletten Hessenligakader ein und ließen den Wachenbuchern keine Chance. Immerhin gelang aber der Ehrentreffer durch Yannick Schmidt, wie Fels betont.

Treffer wie diesen werden Schmidt und seine Mitspieler dann bald in neuer Umgebung feiern können, wenn das zweite, noch größere Projekt der Kewa fertiggestellt ist: Der Fußballclub baut sich derzeit ein neues Vereinsheim, in dem die Dusch- und Umkleideräume untergebracht werden. Das bereits bestehende Gebäude wird zudem saniert.

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