„Wie wär’s denn, Mrs. Markham?“ heißt das aktuelle Stück der Spielgemeinschaft HdB.
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„Wie wär’s denn, Mrs. Markham?“ heißt das aktuelle Stück der Spielgemeinschaft HdB.

Endspurt zum Sprung auf die große Bühne

Bei der Spielgemeinschaft HdB laufen die letzten Vorbereitungen für die Vorstellungen der Sommerkomödie

Nach über einjähriger Pause hat die Theaterabstinenz bei der Spielgemeinschaft HdB aus Bischofsheim endlich ein Ende. Am Donnerstag, 2. September, findet die Generalprobe des Stückes „Wie wär’s denn, Mrs. Markham?“ statt. Nicht auf der gewohnten Bühne im Haus der Begegnung, sondern im Bürgerhaus in Bischofsheim.

Maintal – „Wir wagen den Sprung auf die große Bühne, denn durch die Corona-Auflagen ist eine Theatervorstellung im Haus der Begegnung nicht denkbar. Die neuen Aufgaben, die dieser "Umzug" an das Team von Bühnenbau und Technik stellt, sind aber schon weitestgehend gelöst“, äußert sich Regisseurin Alicia Schultheis optimistisch.

Laienschauspieler auf fast professionellem Niveau

Die Komödie ist geprägt vom skurrilen Humor des Autorenduos Cooney und Chapman. Sie bietet reichlich Gelegenheiten für Komplikationen und Überraschungen. Denn in der Wohnung der Markhams wollen gleich mehrere Paare ihr Schäferstündchen abhalten – und das auch noch gleichzeitig. Natürlich soll keiner vom anderen wissen. Dass das nicht gut geht, kann man sich denken. „So entwickelt sich ein atemberaubendes Spiel voller Verwechslungen, Lügen und Ausreden. Ein echter Cooney eben“, zeigt sich die Regisseurin Alicia Schultheis begeistert und ergänzt: „Allerdings fordert sie dem Ensemble auch einiges ab, die schnellen Dialoge und überraschenden Wendungen müssen überzeugend und punktgenau gespielt werden.“

Diese Herausforderung nehmen die Laienschauspieler aber gerne an, und dass die Theatergruppe „auf sehr hohem und fast professionellem Niveau spielt“, konnte sie laut eigener Mitteilung schon oft beweisen. Zuletzt mit dem Weihnachtsmärchen „Frau Holle“, bei dem Schultheis ebenfalls Regie führte.

Gegenseitig zu Höchstleistungen angestachelt

Ein Grund für die große Spielfreude des Ensembles ist das gute Miteinander. „Wir stacheln uns gegenseitig zu Höchstleistungen an“, lobt Neuling Gerd Heinrich die Moral der Gruppe, „und wenn jemand mal einen schlechten Tag hat, so wird er von den anderen aufgefangen. Ob hinter, vor oder auf der Bühne, jeder hat seinen Auftrag, es gibt keinen Neid oder Egoismus, nur Enthusiasmus und einen Plan für das große Ganze. Eine tolle Mannschaft mit einer tollen Trainerin.“

Die Kostüme stehen auf dem Garderobenständer bereit, die Kulissen sind fast fertig für ihren Einsatz und die Proben laufen schon seit einigen Wochen auf Hochtouren. Derzeit noch im Haus der Begegnung, bis dann Anfang September alles innerhalb eines Tages abgebaut, ins Bürgerhaus transportiert und dort wieder aufgestellt wird. Den Schauspielern bleibt dann nur noch ein Probenabend, um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Deshalb ist die Anspannung groß, aber die Freude, endlich wieder vor Publikum spielen zu dürfen, noch viel größer.

Wechselnde Bestuhlung im Bürgerhaus Bischofsheim

Termine für die Aufführungen sind am Donnerstag, 2. September, 19.30 Uhr (Generalprobe); Freitag, 3. September, 19.30 Uhr (Premiere); Samstag, 4. September, 19.30 Uhr (erste Aufführung) und Sonntag, 5. September, 17 Uhr (zweite Aufführung). Die Tickets kosten für Erwachsene zwölf und für Kinder acht Euro.

Für die Aufführungen gelten spezielle Hygiene- und Abstandsregeln. Zwischen den Zuschauern muss ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Dies gilt nicht für Personen, die zu einem Haushalt gehören, sie können beieinandersitzen. Aus diesem Grund wird die Bestuhlung im Saal an jedem Vorstellungsabend ein bisschen anders aussehen. Damit dies möglich ist, muss schon beim Kartenkauf die Anzahl der Haushalte und eine Kontaktadresse zur Nachverfolgung angegeben und mit Unterschrift bestätigt werden.

Für den Einlass sind Impf- oder Genesen-Nachweise oder ein aktueller Coronatest erforderlich. Außerdem ist beim Eintritt eine medizinische Mund-/Nasenmaske zu tragen. Am Platz und während der Vorstellung kann die Maske abgenommen werden. Weitere Informationen gibt es auch im Internet.  par

» spielgemeinschaft-hdb.de

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