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Landesehrenbrief für Schmidt bei Blasorchester-Neujahrsempfang

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Das Saxophonquintett des Blasorchesters sorgte gestern Vormittag beim Neujahrsempfang im Willi-Fischer-Haus für den gelungenen und beschwingten musikalischen Rahmen beim Neujahrsempfang. Foto: Kalle
Das Saxophonquintett des Blasorchesters sorgte gestern Vormittag beim Neujahrsempfang im Willi-Fischer-Haus für den gelungenen und beschwingten musikalischen Rahmen beim Neujahrsempfang. Foto: Kalle

Maintal. Er sorgt dafür, dass bei den Konzerten alles bestens organisiert ist. Sein Organisationstalent macht ihn für das Blasorchester unverzichtbar. Entsprechend groß war gestern die Freude, als Stefan Schmidt im Rahmen des Neujahrsempfangs des Vereins den Ehrenbrief des Landes Hessen erhielt.

Von Lars-Erik Gerth

Landrat Erich Pipa war eigens von Gelnhausen ins Willi-Fischer-Haus nach Wachenbuchen gekommen, um Stefan Schmidt persönlich auszuzeichnen. Dabei würdigte Pipa den großen ehrenamtlichen Einsatz, den Schmidt für „sein“ Blasorchester leistet.

Die Begeisterung für diesen Verein war ihm quasi in die Wiege gelegt worden, wie der Landrat ausführte, denn Schmidts Vater Willi war lange Jahre Dritter Vorsitzender des Blasorchesters gewesen. Und schon mit sechs Jahren begann Stefan Schmidt als aktives Mitglied beim Nachwuchs Trompete zu spielen. Im Stammorchester ist er mittlerweile längst eine wichtige musikalische Kraft geworden.

Organisation eine Herzensangelegenheit Aber auch sein Organisationstalent entdeckte der Blasorchester-Vorstand schon früh, wurde Schmidt doch bereits mit 22 Jahren 1988 Mitglied im Festausschuss. Von 1995 bis 1999 fungierte er als Zweiter Kassierer. Doch schon damals, strich Pipa bei seiner Würdigung hervor, habe sich immer mehr gezeigt, dass Stefan Schmidts besondere Stärke in seinem außerordentlichen Organisationstalent liegt. „Er geht Aufgaben wie die Planung von Konzerten oder Feierlichkeiten konzentriert und strukturiert an.

Er setzt erst den Kopf und dann die Stimme ein“, würdigte der Landrat Stefan Schmidts wichtige Rolle für das Blasorchester. Vor allem die Kerb sei, so Pipa, die Herzensangelegenheit von Schmidt, was das Beispiel von 1995 zeige, als er bereits kurz nach der Geburt seines ersten Sohnes Yannick (das Ehepaar Kerstin und Stefan Schmidt kann sich außerdem noch über den zweiten Sohn Cedric freuen) schon wieder auf dem Festplatz zur Aufstellung des Zelts erschien.

Überraschende hohen AuszeichnungRessortleiter Kultur ist Schmidt seit 1999 und dem Kerbausschuss seines Vereins steht er seit 2000 vor. Ohne ihn und sein organisatorisches Können, dies betont auch immer wieder der Erste Vorsitzende Helmut Schmidt, würden die Konzerte und Kerb-Veranstaltungen des Blasorchesters nicht zu solch tollen Erfolgen. Helmut Schmidt würdigte in seiner Begrüßung just die beiden Großveranstaltung des Blasorchesters im vergangenen Jahr – die Ausrichtung der Kerb und das Konzert „Music for Generations“ – als Höhepunkte des Jahres, die Stefan Schmidt so hervorragend vorbereitet hatte.

Der so von allen Gelobte, der von der hohen Auszeichnung völlig überrascht wurde, nahm den Landesehrenbrief sichtlich gerührt entgegen. In ihrer kurzen Ansprache würdigte auch Bürgermeisterin Monika Böttcher das große Engagement von Stefan Schmidt.

Ausrichtung der Neujahrsempfang Als gute Sache erwies sich auch bei seiner zweiten Ausrichtung der Neujahrsempfang des Blasorchesters, das zahlreiche Mitglieder und Freunde ins Vereinshaus an die Raiffeisenstraße führte. Bei Sekt und Häppchen gab es genügend Zeit, um sich über des gerade begonnene Jahr auszutauschen.

Unter den Gästen befanden sich auch Altlandrat Karl Eyerkaufer, der Wachenbucher Pfarrer Helmut Müller und Stadtverordnetenvorsteher Karl-Heinz Kaiser. Das Saxophonquintett mit Franca Isabellé Kaiser, Wilhelm Heck, Armin Jung, Klaus Riecher und Klaus Schmidt sorgte mit gekonnten Wiedergaben für den passenden beschwingten musikalischen Rahmen.

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