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Was wirklich zählt, haben viele vergessen

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Von: Carolin-Christin Czichowski

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Bei der Stadtverordnetenversammlung stand zum zweiten Mal die Wahl eines Stadtrats auf der Tagesordnung. © Mike Bender

Auch im zweiten Anlauf der Maintaler Stadtratswahl kam es zu keinem Ergebnis. Unsere Redakteurin Carolin-Christin Czwichowski hat eine klare Meinung zur geplatzten Wahl und tut diese in ihrem Kommentar kund.

Sich zusammensetzen und nach einer bestmöglichen Lösung für Maintal suchen – das kann doch nicht so schwer sein. Sollte man zumindest meinen. Dass es das aber eben doch ist, haben die Parlamentarier am Montag einmal mehr eindrucksvoll bewiesen. Die einen wollen niemanden mit Parteibuch, die anderen niemanden ohne kommunalpolitische Erfahrungen – doch was am Ende wirklich zählt, scheinen viele Stadtverordnete längst vergessen zu haben. 

Es geht um Maintal, um die Zukunft einer rasant wachsenden Stadt. Es geht um Interessen von Bürgern und darum, die Kommune für die

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Unsere Redakteurin Carolin-Christin Czichowski © Dagmar Gärtner

kommenden Generationen lebenswert zu machen. Ralf Sachtleber hat dafür – in Zusammenarbeit mit den Fraktionen – mit Sachverstand und Fachkompetenz die ersten Grundlagen geschaffen. Mit dem Neubau des Bürgerhauses Bischofsheim und des Maintalbads, dem Bau von Kitas sowie der Entwicklung zahlreicher Wohngebiete hat er als zuständiger Baudezernent die Weichen für die Zukunft gestellt, die größten Investitionen seit der Gründung der Stadt Maintal vorangetrieben. 

Das Interesse aller Bürger sollte im Vordergrund stehen

Es war ein großer Fehler, ihn nicht wiederzuwählen. Das sehen nicht nur die Grünen so, sondern auch zahlreiche Bürger, wie man am Rande der Stadtverordnetenversammlung wahrnehmen konnte. Diesen Fehler müssen die Stadtverordneten nun versuchen, so gut es geht wieder auszubügeln. Doch das geht nur, wenn sie endlich fraktionsübergreifend zusammenfinden und an einem Strang ziehen.

Um über die nächsten sechs Jahre für ein friedliches, vertrauensvolles Verhältnis zwischen Magistrat und Stadtverordneten zu sorgen. Denn nur so können alle ihren Job machen – und zwar die Interessen aller Maintaler Bürger bestmöglich zu vertreten.

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