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Klimaschutzwochen erfreuen sich über positive Resonanz

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Das Stadtradeln, hier ist der Start am Maintaler Rathaus zu sehen, war in diesem Jahr der Auftakt der ersten Maintaler Klimaschutzwochen. Ob diese jährlich angeboten werden können, hält Paul Wullers, der Pate der Stadtleitbildgruppe „Maintal aktiv für den Klimaschutz“, angesichts des zeitlichen Aufwands, den die Organisatoren betrieben haben, für fraglich. Archivfoto: Kalle
Das Stadtradeln, hier ist der Start am Maintaler Rathaus zu sehen, war in diesem Jahr der Auftakt der ersten Maintaler Klimaschutzwochen. Ob diese jährlich angeboten werden können, hält Paul Wullers, der Pate der Stadtleitbildgruppe „Maintal aktiv für den Klimaschutz“, angesichts des zeitlichen Aufwands, den die Organisatoren betrieben haben, für fraglich. Archivfoto: Kalle

Maintal. Es ist ein Jahr der Premieren in Maintal: Nachdem im Frühjahr erstmals der Ehrenamtstag „Engagiert! Maintal sagt Danke“ und der Tag des offenen Ateliers stattfanden, präsentierte man im Herbst eine weitere Neuerung: die ersten Maintaler Klimaschutzwochen. Für die nächsten Jahre werden noch Unterstützer gesucht.

Von Martina Faust

Wie das mit Neulingen so ist: Sie müssen erst einmal Fuß fassen. Das ist bei den Maintaler Klimaschutzwochen nicht anders. Zumal die Federführung in den Händen der ehrenamtlich aktiven Mitglieder der Stadtleitbildgruppe „Maintal aktiv für den Klimaschutz“ mit ihrem Paten Paul Wullers lag. Daher konzentrierte sich die Gruppe bei der Erstauflage darauf, etablierte Aktionen und themenverwandte Projekte zu bündeln und unter dem Dach der ersten Maintaler Klimaschutzwochen zusammenzuführen.

So firmierten in diesem Jahr beispielsweise die sechste Auflage des Maintaler Stadtradelns oder die Projektpräsentation zum Thema „Klimaschutz“ in der Erich-Kästner-Schule unter dem Logo der ersten Maintaler Klimaschutzwochen.

Ein reichhaltiges ProgrammZu den weiteren Programmpunkten gehörten die Vorführungen des Films „Power to change“, die Ausstellung „Klimagourmet“ der Kästnerschüler, die noch bis zum 28. Oktober im Maintaler Rathaus zu sehen ist, ein spezielles Medienangebot zu klimagerechter Ernährung, Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit in den Büchereien und die gestrige Aktion im Rathaus, auf dem „Fruchtflieger“-Fahrrad einen Smoothie zu erradeln. Ein Programm, das sich aus Sicht des städtischen Klimaschutzmanagers Kai Thiemann sehen lassen kann.

„Vor dem personellen Hintergrund der Stadtleitbildgruppe ist es enorm, was für die ersten Klimaschutzwochen auf die Beine gestellt wurde“, sagt Thiemann, der die Stadtleitbildgruppe bei ihrem Vorhaben unterstützte und seitens der Verwaltung als Ansprechpartner fungierte.

Positive Resonanz für das KlimaeventAuch Paul Wullers zeigt sich zufrieden. „Nach der Baumesse, die wir vor zwei Jahren organisiert hatten, waren die Klimaschutzwochen ein absoluter Höhepunkt in diesem Jahr“, sagt der Pate der Stadtleitbildgruppe und streicht als besondere Erfolge die beachtliche Kilometerleistung beim Stadtradeln heraus, die die Vorjahresergebnisse übertraf. „Auch die starke Beteiligung der Albert-Einstein- und Erich-Kästner-Schule hat uns sehr gefreut“, betont Wullers.

Im Falle einer Fortsetzung, die aufgrund der positiven Resonanz durchaus angestrebt wird, würde sich Wullers eine noch intensivere Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Gruppen wünschen. „Ob wir die Klimaschutzwochen im jährlichen Rhythmus anbieten können, bezweifele ich“, verweist Wullers auf den zeitlichen Aufwand, den die ehrenamtlich Aktiven investiert haben. So ist der Hinweis des Klimaschutzmanagers Kai Thiemann, die Klimaschutzwochen seien natürlich noch ausbaufähig, durchaus das Ziel, aber dafür braucht es weitere Unterstützung.

Ehrenamtliche Unterstützer werden gesuchtWer sich für die Arbeit der Gruppe „Maintal aktiv für den Klimaschutz“ interessiert, kann zum Treffen am Dienstag, 1. November, um 18 Uhr ins Rathaus kommen oder Kontakt zu Paul Wullers unter 0 61 81/43 93 68, per Mail an die Adresse maintal-aktiv@gmx.de aufnehmen.

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