Die verschneite Hauptstraße: Vor zwei Jahren tanzten Schneeflöckchen über den Weihnachtsmarkt. Archivfoto: Kalle

Maintal

Hochstädter Weihnachtsmarkt feiert seinen 40. Geburtstag

Maintal. In diesem Jahr findet der Hochstädter Weihnachtsmarkt zum 40. Mal statt. Mit der ersten Auflage begann eine vorweihnachtliche Tradition, die sich zu einem Aushängeschild für ganz Maintal entwickelt hat.

Was klein angefangen hat, ist groß geworden und vor allem bekannt: Der Hochstädter Weihnachtsmarkt, der traditionell am zweiten Adventswochenende im historischen Ambiente des alten Ortskerns stattfindet, ist einer der beliebtesten in der Region. „Seinerzeit begann man mit 20 Ständen, damals als Gewerbeverein Hochstadt unter der Federführung von Georg Kraft. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Weihnachtsmarkt weiter und wurde immer beliebter“, blickt Hans-Jürgen Schmitt zurück. Schmitt ist Vorsitzender des Fördervereins Hochstädter Weihnachtsmarkt, der seit 2001 die Ausrichtung übernimmt. Zuvor, ab 1991, oblag diese Aufgabe der „Interessengemeinschaft Hochstädter Weihnachtsmarkt“.

Die Zahl der Standbetreiber stieg seit der Premiere stetig. Mittlerweile sind es über 70 Teilnehmer, die auch in ‧diesem Jahr mit ihren weihnachtlich geschmückten Buden die historische Hauptstraße säumen werden. Die Eröffnung erfolgt am Samstag, 7. Dezember, um 15 Uhr durch Landrat Thorsten Stolz und Bürgermeisterin Monika Böttcher. Bis 22 Uhr haben die Stände dann geöffnet. Am Sonntag, 8. Dezember, ist ein Besuch des Weihnachtsmarkts von 11 bis 21 Uhr möglich.

Sachtleber wird den Markt eröffnen

„Zur Eröffnung des diesjährigen Weihnachtsmarktes, die vom Posaunenchor Hochstadt begleitet wird, wird unter dem Motto '40 Jahre Weihnachtsmarkt in Hochstadt' ein besonderes Event stattfinden“, kündigt Schmitt an.Parallel zum Weihnachtsmarkt lädt auch wieder der Hobby- und Künstlermarkt zu einem Besuch ein. Seit zwei Jahren befinden sich die Stände der Teilnehmer im Bürgerhaus in der Ringstraße Süd 21. Dort werden rund 50 Aussteller wieder ihre selbst gefertigten Produkte anbieten.

Der Hobby- und Künstlermarkt wird am Samstag um 15.30 Uhr vom Ersten Stadtrat Ralf Sachtleber eröffnet und vom Kinderchor der Jugend-Musik- und -Kunstschule Maintal unter Leitung von Doris Söder-Müller begleitet. Bis 20 Uhr sind Schauen, Staunen und Kaufen angesagt. Am Sonntag hat der Hobby- und Künstlermarkt von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Viele finanzielle Mittel sind notwendig

„Rund um den Weihnachtsmarkt findet außerdem ein reichhaltiges Rahmenprogramm statt“, kündigt Schmitt an. Der Nikolaus hat sein Kommen für beide Tage angekündigt. Jeweils um 18 Uhr wird er auf der Bühne vor dem Gasthaus „Zur Goldenen Krone“ seinen großen Jutesack öffnen, um die kleinen Besucher zu beschenken, und freut sich darauf, das eine oder andere Lied oder Gedicht zu hören. Möglich macht die Bescherung eine Spende durch den Maintaler Globus.

Auf dem Hochstädter Weihnachtsmarkt darf selbstverständlich das Kinderkarussell nicht fehlen. „Jedes Jahr sind jedoch erhebliche finanzielle Mittel notwendig, um den Weihnachtsmarkt zu ermöglichen. Das fängt an mit der Aufhängung der Weihnachtsbeleuchtung, dem Aufstellen der Weihnachtsbäume, der Bereitstellung des Sicherheitsdienstes und umfasst ‧alles, was notwendig ist, um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können“, erzählt der Vorsitzende des ausrichtenden Fördervereins. Ohne Spenden und Zuwendungen wäre das Großereignis gar nicht zu stemmen.

Informationen auf der Website

Deshalb dankt der Förderverein allen Gönnern für die Unterstützung. Dazu gehören auch die Anwohner. „Dassder Hochstädter Weihnachtsmarkt sowohl für den Veranstalter, die Marktbeschicker und letztlich auch für die Besucher rundum zufriedenstellend abläuft, ist mit ein Verdienst der Anlieger, die großteils den Vereinen und Standbetreibern den erforderlichen Strom- und Wasserbedarf zur Verfügung zu stellen“, so Schmitt, der sich freut, viele Besucher begrüßen können.

Alle Informationen finden sich auch auf der Internetseite des Fördervereins. mf›› weihnachtsmarkt-hochstadt.de

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