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Geplante Gesetzesänderung erregt Gemüter der Modellflieger

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Da in Deutschland immer mehr Menschen mit Drohnen hantieren, was oft nicht ohne Probleme abgeht, plant Bundesverkehrsminister Dobrindt eine Gesetzesänderung, die vor allem Modellfliegern zu schaffen machen würde. Foto: dpa
Da in Deutschland immer mehr Menschen mit Drohnen hantieren, was oft nicht ohne Probleme abgeht, plant Bundesverkehrsminister Dobrindt eine Gesetzesänderung, die vor allem Modellfliegern zu schaffen machen würde. Foto: dpa

Maintal (leg). Immer mehr Menschen auch in Maintal hantieren mit Drohnen, die sie als Freizeitvergnügen durch die Luft fliegen lassen. Diese zunehmende Präsenz der Fluggeräte im Luftraum ist aber auch mit Problemen und Zwischenfällen verbunden. Dies ist der Grund für eine Gesetzesänderung, die der zuständige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant. Demnach soll es eine Flughöhenbegrenzung von 100 Metern geben. Betroffen wären aber nicht nur Drohnenbesitzer, sondern ebenso Modellflugvereine wie beispielsweise der Flug- und Modellbauclub Maintal (FMCM).

„1998 haben wir beim Regierungspräsidium in Darmstadt eine Aufstiegsgenehmigung auf maximal 300 Meter für unsere Fluggelände oberhalb von Wachenbuchen beantragt und auch bewilligt bekommen. Wir hoffen nun sehr, dass diese Gesetzesänderung für Drohnen keine Auswirkung darauf hat. Denn durch die Aktivitäten auf unserem Fluggelände wird ja der Luftverkehr in keinerweise beeinträchtigt“, hofft Andreas Thelen, der Zweite Vorsitzende des FMCM, dass die Pläne von Dobrindt keine Beeinträchtigung für die Aktivitäten der Maintaler Modellflieger nach sich ziehen wird.

Mehr Infos im Tagesanzeiger vom 27. Mai 2016.

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