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Das bestehende Gewerbegebiet in Bischofsheim soll auf dem Gelände zwischen der A 66 und der Bahnlinie erweitert werden.

Platz für 35 neue Unternehmen

Fragen und Antworten zur geplanten Erweiterung des Gewerbegebiets Maintal-West

Angrenzend an das bereits bestehende Gewerbegebiet Maintal-West in Bischofsheim laufen die vorbereitenden Maßnahmen, um zeitnah neue Gewerbeflächen ausweisen zu können. Auf dem ehemaligen Gelände der Frankfurter Stadtgärtnerei entwickelt Maintal eine Erweiterungsfläche in Größe von etwa zehn Hektar.

Hier können sich ab 2022 bis zu 35 neue Unternehmen niederlassen. In einer Mitteilung hat die Stadt Maintal Fragen und Antworten rund um das neue Gewerbegebiet zusammengetragen.

Welche Gewerbegebiete gibt es in Maintal?

Maintal verfügt über drei Gewerbegebiete: Maintal-Mitte (Hochstadt/Dörnigheim) mit einer Fläche von 48,6 Hektar, Maintal-Ost (Dörnigheim) mit 48,5 Hektar und Maintal-West (Bischofsheim) mit 40,5 Hektar. Dort haben sich überwiegend klein- und mittelständische Betriebe angesiedelt, aber auch internationale Großkonzerne haben dort ihren Sitz.

Warum braucht es ein neues Gewerbegebiet?

Konnten vor einigen Jahren noch einzelne Flächen im Gewerbegebiet Maintal-Ost veräußert werden, stehen in Maintal zurzeit keine Gewerbegrundstücke zum Verkauf, weder von städtischer noch von privater Seite. Demgegenüber steht allerdings eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen. Seit 2017 sind beim Magistrat über 90 Anfragen nach Gewerbeflächen eingegangen. Um einerseits den bereits ansässigen Unternehmen Entwicklungsperspektiven zu bieten, damit diese nicht abwandern, und andererseits neue Betriebe nach Maintal zu holen, ist die Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets notwendig.

Warum ist gerade die Erweiterung des Gewerbegebiets Maintal-West sinnvoll?

Seit Jahren liegt das Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei Frankfurt brach. Dabei handelt es sich um eine ideale Konversionsfläche. Die Erschließung der Fläche erlaubt, an die bereits bestehende Infrastruktur des Gewerbegebiets Maintal-West anzuknüpfen und diese zeitgleich aufzuwerten, denn es entsteht eine unmittelbare Verbindung nach Frankfurt. Die Gutenbergstraße wird dann nicht länger eine Sackgasse sein, sondern über den Wilhelmsbader Weg direkt an das Frankfurter Stadtgebiet angeschlossen.

Wie sieht der Zeitplan für die Entwicklung des Areals aus?

Derzeit laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Erschließung, die im Juni beginnen und bis zum Herbst 2021 abgeschlossen sein soll. Danach kann die Vermarktung der Flächen erfolgen.

Warum braucht es die Ansiedlung weiterer Unternehmen?

Die Entwicklung neuer Gewerbeflächen ist wichtig, um den Gewerbestandort weiterzuentwickeln. Nur, wer über moderne Gewerbeflächen verfügt, kann prosperierenden Firmen Zukunftsperspektiven bieten und neue innovative Unternehmen ansiedeln. Das schafft nicht nur zusätzliche Arbeitsplätze, sondern generiert auch Gewerbesteuereinnahmen, die nach dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer die größte Einnahmequelle von Kommunen sind.

Kann sich Maintal die Erweiterung leisten?

Maintal übernimmt zunächst die Kosten für die Erschließung der Fläche. Diese werden über Erschließungsbeiträge auf die Grundstückseigentümer umgelegt. Die Stadt erhält so 90 Prozent der Investitionen zurück. ccc

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