Die Skulptur "K 718" wurde vergangenes Wochenende abgesägt und wahrscheinlich in den Main geworfen. Die Stadt Maintal setzt jetzt eine Belohnung aus. Foto: PM

Maintal

500 Euro für sachdienliche Hinweise zu abgesägter Skulptur

Maintal. Im Fall der abgesägten und verschwundenen Holz-Skulptur „K 718“ hat die Stadt Maintal nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Zeugenhinweise, die zur Aufklärung des Falls beitragen, ausgesetzt, wie die Pressestelle im Rathaus gestern informierte.

Wie unsere Zeitung berichtete, blieb die Suche nach der Skulptur, die Teil der im vergangenen Jahr eröffneten Mainufergalerie war, bislang erfolglos.

In den vergangenen Tagen hatte die Maintaler Ortsgruppe der DLRG die Uferbereiche des Mains abgesucht. Denn sowohl die Initiatoren der Mainufergalerie, die Stadtleitbildgruppe Mainufer, als auch die Polizei gehen davon aus, dass die Figur in den Main geworfen wurde. Anlass dazu gibt ein entsprechender Zeugenhinweis. Die Skulptur am Dörnigheimer Mainufer war in der Nacht von Freitag auf Samstag abgesägt worden.

„Diese Tat macht mich betroffen. Mit viel Engagement haben die Beteiligten der Stadtleitbildgruppe einen Teil des Mainufers in eine öffentliche Galerie verwandelt und damit Kunst an einem beliebten Freizeitort zugänglich gemacht. Sie haben einen Ort der Begegnung geschaffen, an dem Interessierte über die Kunst ins Gespräch kommen können.

Es ist absolut unverständlich, warum jemand diesen Einsatz für die Gemeinschaft derart schädigt. Mit der Belohnung wollen wir ein Zeichen setzen und hoffentlich dazu beitragen, den oder die Täter zu ermitteln und die Skulptur wiederzufinden“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher im Namen des Magistrats der Stadt Maintal. Das Mainufer in Dörnigheim werde weiterhin regelmäßig von der Ordnungsbehörde kontrolliert: Schon vor dem aktuellen Vorfall sei die Präventionsstreife täglich mindestens ein- bis zweimal vor Ort gewesen.

Bei aktuellen Vorfällen erhöhe sich die Anzahl entsprechend. Kontrolliert werde auch in den Abend- und Nachtstunden sowie am Wochenende.

Gemeinsam mit Erstem Stadtrat Ralf Sachtleber sowie Frank Meisinger, dem Präventionsbeauftragten der Stadt Maintal, möchte Böttcher bei der nächsten Sitzung des Maintaler Präventionsrats das Mainufer auf die Tagesordnung nehmen. „Wir werden mit der Polizei beraten, mit welchen Maßnahmen sich Vandalismus-Schäden dort und anderswo künftig vorbeugen lassen. Unsererseits werden wir den Rahmen des Möglichen voll ausschöpfen“, betont das Stadtoberhaupt. das

Kontakt für ZeugenWer zwischen Freitag, 8. Februar, 22 Uhr, und Samstag, 9. Februar, 11 Uhr, Verdächtiges beobachtet oder gar den oder die Täter gesehen hat, meldet sich bitte bei der Polizeistation Maintal, Telefon 0 61 81/4 30 20, oder auch jeder anderen Polizeidienststelle. Auch eine Meldung an den Präventionsbeauftragten Frank Meisinger ist möglich. Er ist telefonisch erreichbar unter der Nummer 0 61 81/40 02 63 sowie per E-Mail an die Adresse praevention.kompass@maintal.de.

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