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Ergebnisoffener Dialog: SPD-Landratskandidat Stolz zu Gast

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Der Mitgliederstammtisch der Maintaler SPD war gut besucht. Unter den Gästen war auch der designierte Landratskandidat Thorsten Stolz. Foto: PM
Der Mitgliederstammtisch der Maintaler SPD war gut besucht. Unter den Gästen war auch der designierte Landratskandidat Thorsten Stolz. Foto: PM

Maintal. Die SPD Maintal hat unlängst einen Mitgliederstammtisch abgehalten, bei dem unter anderem die Themen Wohnen, Schule und Schulkinderbetreuung diskutiert wurden. Als Gast konnte man den designierten Landratskandidaten der SPD, Thorsten Stolz, im Clubheim der Windjammerfreunde begrüßen.

Von Sebastian Zeh

Stolz nutzte die Gelegenheit, um sich den Mitgliedern der Maintaler SPD vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. In seiner Ansprache ging Stolz auf die heutigen Entwicklungen des Kreises ein: „Unser Main-Kinzig-Kreis steht 2016 in den wichtigsten Handlungs- und Entwicklungsfeldern gut da. Es gilt dafür zu sorgen, dass der Main-Kinzig-Kreis weiter vorne und in guten Händen bleibt.“

In diesem Zusammenhang nannte er unter anderem die Wirtschaftskraft des Landkreises mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund zwölf Milliarden Euro, eine mit aktuell 4,5 Prozent niedrige Arbeitslosenquote sowie die Investitionen in die Infrastruktur wie Schulen und Kliniken. „Die SPD war in den zurückliegenden 30 Jahren die gestaltende Kraft im Kreis und die Landräte Karl Eyerkaufer und Erich Pipa haben gute Arbeit geleistet. Jetzt gilt es, den Main-Kinzig-Kreis in die Zukunft zu führen“, so Stolz.

Lob für das Förderprogramm zur Schaffung von bezahlbarem WohnraumSPD-Fraktionsvorsitzender Sebastian Maier sprach im Anschluss einige Punkte an, die aus Sicht der Stadt Maintal für die künftige Stadtentwicklung wichtig sind und einen Bezug zum Kreis und seinen Aufgaben haben. So lobte er das durch den Kreis aufgelegte Förderprogramm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Erst kürzlich hatte die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der SPD beschlossen, dieses in Anspruch zu nehmen und auf dem städtischen Grundstück Siemensallee erschwingliche Mietwohnungen entstehen zu lassen. Gerade für eine Stadt wie Maintal, die in diesem Jahr mit einem starken Zuzug aus der Rhein-Main-Region rechne, seien solche Programme wichtig.

„Richtiger Mann, um Landkreis in Zukunft zu führen“Ein weiteres Thema, das während der Diskussion zur Sprache kam, war der Wunsch der Maintaler, eine Übertragung der Schulträgerschaft für die Grundschule an die Stadt Maintal zu prüfen. Diesen Wunsch nahm Thorsten Stolz entgegen und zeigte sich hier aufgeschlossen: „Wenn es in Maintal ernsthafte Bestrebungen gibt, die Schulträgerschaft an den Grundschulen zu übernehmen, um stärken Einfluss auf die Schulentwicklung im Hinblick auf Ganztagesangebote zu nehmen, so will ich dies gerne ergebnisoffen und vor allem auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen der Stadt Maintal prüfen.“

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD Maintal, Tobias Lehnert, sagte die Unterstützung der Maintaler Sozialdemokraten für Thorsten Stolz zu: „Er ist der richtige Mann, um unseren Landkreis in die Zukunft zu führen und es kommt sehr gut an, dass er bereits jetzt schon im gesamten Kreisgebiet unterwegs ist, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“

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