Christa Hoppe (Dritte von links): Landrat Thorsten Stolz, Jörg Fusenig, Bürgermeisterin Monika Böttcher, Karin Martiker, Klaus Gerhard und Leo Hoffmann.
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Bei der feierlichen Übergabe des Landesehrenbriefs an Christa Hoppe (Dritte von links): Landrat Thorsten Stolz, Jörg Fusenig, Bürgermeisterin Monika Böttcher, Karin Martiker, Klaus Gerhard und Leo Hoffmann.

Ehrenbrief

Ehrenbrief für Maintaler Kommunalpolitikerin - 45 Jahre ehrenamtliches Engagement bei der FDP

  • vonAndrea Pauly
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Christa Hoppe hat den Landesehrenbrief erhalten. Hintergrund ist ihr langjähriges Engagement für die FDP in der Kommunalpolitik.

Maintal – Eine wirklich gelungene Überraschung war für die Maintalerin Christa Hoppe die Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen. Im Rahmen einer Feierstunde im coronabedingt kleinen Kreis überreichte Landrat Thorsten Stolz (SPD) der Kommunalpolitikerin, die sich seit mehr als 45 Jahren in der Maintaler FDP und in den städtischen Gremien, sei es als Stadträtin, Stadtverordnete oder Magistratsmitglied engagiert, diese wertschätzende Auszeichnung.

Klaus Gerhard, Vorsitzender des Ortsverbands der FDP Maintal, hatte die Ehrung für seine Parteikollegin beantragt und die Veranstaltung organisiert, die man natürlich lieber im Rahmen einer Mitgliederversammlung oder Klausurtagung mit vielen Gästen durchgeführt hätte. Doch Covid-19 machte diesem Ansinnen einen Strich durch die Rechnung. So fanden sich neben Klaus Gerhard, Christa Hoppe, dem Landrat und Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) noch Vorstandsmitglied Jörg Fusenig, Leo Hoffmann, stellvertretender Vorsitzender, und Schatzmeisterin Karin Martiker im Hochstädter Rathaus ein, um die vielseitig interessierte 74-Jährige zu ehren, die aktuell noch Beisitzerin im örtlichen FDP-Vorstand ist.

Hoppe spricht von einem reichhaltig erfüllten Berufs- und Privatleben

Die Maintalerin hatte nach eigener Aussage immer ein reichhaltig erfülltes Berufs- und Privatleben – auch als zweifache Mutter – und gibt heute neben ihrem politischen Engagement als ausgebildete Reiki-Lehrerin in ihrem „Lebensraum für Leib und Seele“ in einer alten Hofreite im Dörnigheimer Ortskern Kurse in autogenem Training und anderen Entspannungstechniken.

Die Freude über die Auszeichnung war kaum zu übersehen.

Thorsten Stolz ließ in seiner Rede die verschiedenen politischen Stationen Christa Hoppes Revue passieren, von ihrem Eintritt in die FDP im Jahr 1973 und ihrer zeitnahen Tätigkeit als Schriftführerin, über den Fraktionsvorsitz und als ehemalige Landtagskandidatin, bis zu den vielen Jahren der Arbeit im ehrenamtlichen Magistrat und in der Stadtverordnetenversammlung. Der Landrat zollte ihr seinen Respekt, als Frau bereits in den Anfängen der 70er Jahre Verantwortung in einer hochpolitischen Zeit getragen zu haben. „Sie waren von Anfang an ein politischer Aktivposten, der sich über all die Jahre bis heute verlässlich und kontinuierlich in einer demokratischen Partei eingebracht hat“, so Stolz.

Auch Bürgermeisterin Böttcher gratulierte Hoppe „als treue Seele der FDP in Maintal“ und betonte ebenfalls ihr kommunales Engagement schon damals als junge Frau und Mutter in den ganz unterschiedlichen Aufgabenbereichen – als Stadtverordnete auf der einen Seite und dann wieder als Magistratsmitglied auf der anderen Seite.

„Christa Hoppe war tatsächlich über Jahrzehnte die gute Seele der Maintaler Freien Demokraten, die sich für keine Aufgabe zu schade war und große Teile ihrer Freizeit für die Partei und die Maintaler Politik opferte“, erklärte auch FDP-Vorsitzender Klaus Gerhard. Sie genieße in der Bürgerschaft ein sehr hohes Ansehen durch ihre langjährigen Aktivitäten und ihren stets offenen und freundlichen Umgang mit den Bürgern.

Hoppe habe sich mit dem nötigen Weitblick und auf das Wesentliche fokussiert, nicht nur in der Partei, sondern auch über die Grenzen Maintals einen Namen gemacht. Dafür wurde sie in den vergangenen Jahren schon mit der Theodor-Heuss-Medaille und der Ehrenmedaille der Stadt Maintal in Silber ausgezeichnet. Der nun verliehene Landesehrenbrief bewegte die Preisträgerin, vor der man die Feierstunde erfolgreich geheim gehalten hatte, sichtbar und sie bedankte sich herzlich für diese Auszeichnung.

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