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Edelgard Funck: Der Kunst mit Herz und Seele verschrieben

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In den Bildern von Edelgard Funck finden sich immer wieder Motive aus Griechenland, ihrer langjährigen Wahlheimat. Foto: Kalle
In den Bildern von Edelgard Funck finden sich immer wieder Motive aus Griechenland, ihrer langjährigen Wahlheimat. Foto: Kalle

Maintal. Die Adventszeit ist die Zeit der Märkte und der Einkehr. Auf dem Hochstädter Weihnachtsmarkt laden für Samstag, 3. Dezember, ab 15 Uhr, sowie am Sonntag, 4. Dezember, ab 11 Uhr, die dekorierten Buden zu einem besonderen Weihnachtserlebnis ein, und auch die Künstlerin Edelgard Funck öffnet ihre Türen.

Von Martina Faust

Die Hochstädterin lädt zu einem Besuch ihres Ateliers an der Bogenstraße 22 ein, nur wenige Schritte vom Weihnachtsmarkt entfernt. Dort können Besucher dem Trubel rund um die historischen Hauptstraße für einen Augenblick entfliehen und in eine andere Welt eintauchen.Seit etwa 25 Jahren hat sich Edelgard Funck mit Herz und Seele der Kunst verschrieben. Setzte sie sich anfangs autodidaktisch mit ihrer neuen Leidenschaft auseinander, absolvierte sie ab Ende der 90er Jahre eine klassische Ausbildung beim Berufsverband Bildender Künstler (BBK) in Frankfurt. Seitdem entwickelte sie ihre Technik kontinuierlich weiter.Querschnitt der Arbeiten zu sehenBevorzugt malt die Hochstädterin mit Aquarell- und Acryl-, aber auch Pastellfarben. Während des Hochstädter Weihnachtsmarkts wird in ihrem Atelier, dessen Erweiterung sie anlässlich des Tags des offenen Ateliers im Frühjahr der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt hat, ein Querschnitt ihrer Arbeiten zu sehen sein. Dabei werden Besucher durchaus verbindende Elemente zwischen den Kunstwerken entdecken.Denn motivisch beschäftigt sich Edelgard Funck intensiv mit ihrer langjährigen Heimat Griechenland. „Auch wenn ich meine Lebensplanung verändern und mein Zuhause in Griechenland aufgegeben musste und in mein Elternhaus nach Hochstadt zurückkehrte, heißt das nicht, dass Griechenland nicht weiterhin in meinen Bildern zu finden ist“, erzählt sie.Malen ist persönliche FreiheitDenn für die gebürtige Hochstädterin mit dem Mädchennamen Quanz ist Malen persönliche Freiheit. „Wenn ich male, vergesse ich all meine Sorgen“, erzählt sie. Und so lässt sich mit Pinsel und Farbe auch spielend leicht die Entfernung zur alten Wahlheimat Griechenland zurücklegen.Das gilt auch für die Besucher, die diesen besonderen Ausflug mit einem Bummel über den Hochstädter Weihnachtsmarkt verbinden können. „Der Weg ist leicht zu finden. Ab dem Käwernhof am Rathausplatz geht man etwa 30 Meter rechts die Bogenstraße hoch. Ein Hinweisschild macht gut sichtbar auf das Atelier im Haus Nummer 22 aufmerksam“, sagt Edelgard Funck.Sie würde sich sehr über zahlreiche Besucher in ihrem Atelier freuen, „und wer die Funcks kennt, weiß, dass ein Gläschen griechischer Wein zum Probieren bereitsteht“, lädt die Künstler ein.

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