1. Startseite
  2. Region
  3. Maintal

Bischofsheimer Kita Rhönstraße hat drei Gruppen in Betrieb

Erstellt:

Im Sommer ist die neue Kita Rhönstraße in Bischofsheim mit zwei Gruppen gestartet. Mittlerweile sind drei Gruppen in Betrieb. Weitere sollen folgen.
Im Sommer ist die neue Kita Rhönstraße in Bischofsheim mit zwei Gruppen gestartet. Mittlerweile sind drei Gruppen in Betrieb. Weitere sollen folgen. © PM

Seit mehr als einem halben Jahr ist die Kita Rhönstraße in Betrieb. Für die Kinder, Familien und das Team waren es spannende erste Monate. Viel hat sich getan, seit sich die Türen für die ersten Kinder im Juni geöffnet haben. Nachdem die 14. städtische Einrichtung mit einer Gruppe für Kinder unter drei (U3) und einer für Kinder ab drei Jahren (Ü3) gestartet ist, konnte zwischenzeitlich eine weitere Gruppe öffnen.

Maintal – „Wir blicken auf eine aufregende Zeit zurück. Es ist schon etwas Besonderes, die Planung einer neuen Kita zu begleiten, sie in Betrieb zu nehmen und zu beobachten, wie die ersten Familien ankommen, Kinder sich eingewöhnen und größer werden“, berichtet Leiterin Ronja Fuchs.

Dass noch nicht alle geplanten sechs Gruppen, darunter eine Waldgruppe, belegt sind, hat verschiedene Gründe. „Wir gewöhnen die Kinder in Kleingruppen nach einem individuellen Eingewöhnungskonzept ein. Das bedeutet, dass eine Bezugsperson das Kind in der Anfangszeit begleitet. Nach und nach bauen die Jungen und Mädchen eine Bindung auf und es fällt ihnen leichter, sich von den Eltern zu lösen. Aber das braucht seine Zeit, damit wir uns den Kindern aufmerksam zuwenden können“, erläutert die stellvertretende Leiterin Larissa Mohn.

Personal für weitere Gruppen benötigt

Aktuell sind drei Gruppen in Betrieb. Noch in diesem Jahr sollen nach Möglichkeit weitere Gruppen öffnen. Dies ist jedoch abhängig von der Einstellung zusätzlicher pädagogischer Fachkräfte. Die Nachfrage seitens Familien mit Kindern jedenfalls ist vorhanden und bleibt auf einem hohen Niveau. Schon jetzt zeigen sich durch die Inbetriebnahme der Kita Rhönstraße positive Auswirkungen auf die Warteliste, auf der Familien geführt werden, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. Um für eine deutliche Entspannung zu sorgen, braucht es dringend die Öffnung weiterer Gruppen. Noch liegt das Augenmerk darauf, die Kinder bei der Eingewöhnung zu begleiten und Tagesabläufe zu verstetigen, denn die meisten Jungen und Mädchen besuchen die Kita erst seit Kurzem. Beziehungs- und Bindungsarbeit stehen also im Vordergrund.

Das gilt in erster Linie für die Kinder und deren Familien, aber ebenso für die Öffnung zum Stadtteil. Deshalb waren alle Interessierten eingeladen, die Einrichtung anlässlich eines Tags der offenen Tür im November näher kennenzulernen. „Wir möchten unsere Kontakte in die Nachbarschaft intensivieren und ins Gespräch mit Familien kommen. Dazu bot der Tag der offenen Tür eine schöne Gelegenheit. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv“, freuen sich Fuchs und Mohn.

Klimafreundliches, neues Kitagebäude

Schließlich möchten sie nicht nur eine Kindertageseinrichtung sein, sondern ein Ort, an dem Beziehungen geknüpft werden und Begegnungen möglich sind. Ein Rundgang durch das Haus erlaubte dabei, die verschiedenen Räumlichkeiten und Möglichkeiten besser kennenzulernen. So bietet das Haus Gruppen-, Personal- und Besprechungsräume und eine großzügige Außenanlage. Dabei wurde Wert gelegt auf den Erhalt des alten Baumbestands. „Wir achten bei städtischen Neubauvorhaben auf eine klimafreundliche, nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise. Dazu gehören ein sparsamer Flächenverbrauch, eine klimaneutrale Gebäudehülle und die Nutzung regenerativer Energien“, erläutert Bürgermeisterin Monika Böttcher. Deshalb wurde auf dem Dach eine PV-Anlage installiert, Regenwasser wird in zwei Zisternen gesammelt und zur Bewässerung der Außenanlage genutzt. Überschüssiges Regenwasser wird über einen Graben abgeführt und ein begrüntes Dach sorgt im Sommer für Verdunstungskühle.

„Auch nachdem der Start so gut geglückt ist und mittlerweile über ein halbes Jahr zurückliegt, ist der Alltag nach wie vor ein aufregendes Abenteuer. Daher freuen wir uns sehr auf weitere spannende Erfahrungen und interessante Begegnungen im neuen Jahr“, so Fuchs und Mohn.  sem

Auch interessant