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Autohaus Krah + Enders feiert Einweihung am Standort in Maintal

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Saubere Arbeit: In der neuen Werkstatthalle wurden die neuesten Technologien verbaut. Mit Wärmepumpe, Heizklimatisierung und Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie energiesparende LED-Beleuchtung wurde an alles gedacht. Foto: Rainer Habermann
Saubere Arbeit: In der neuen Werkstatthalle wurden die neuesten Technologien verbaut. Mit Wärmepumpe, Heizklimatisierung und Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie energiesparende LED-Beleuchtung wurde an alles gedacht. Foto: Rainer Habermann

Maintal. Von Fulda aus in die Welt, könnte man sagen. Im Januar 1966 gründete Helmut Krah mit Rolf und Dieter Enders in der Domstadt ein Autohaus, das sich zu einem der erfolgreichsten in Deutschland entwickeln sollte: „Krah + Enders“.

Rainer Habermann

Heute, nach 53 Jahren, gehören zu dieser Gruppe als Familienunternehmen insgesamt 14 Betriebe an zehn Standorten mit mehr als 620 Mitarbeitern. Einer ist jetzt brandneu: im Maintaler Stadtteil Dörnigheim in der Kesselstädter Straße 49 feierte die Belegschaft mit dem Firmeninhaber Peters Enders, dem örtlichen Geschäftsführer Ottmar Gerk, Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher und vielen Kunden wie Geschäftsfreunden ein ganzes Wochenende lang die Eröffnung einer neuen Niederlassung von Krah + Enders.

"Als wir schon mal die Grundstücke hatten“, meinte Enders in seiner Eröffnungsrede, „war natürlich die zentrale Überlegung, alle Marken in einen Komplex zu packen und auch noch eine schöne Gebrauchtwagenausstellung im Obergeschoss zu realisieren.“ Wie wahr: Die frühere Niederlassung an der Honeywellstraße, im gleichen Gewerbegebiet Maintal Ost gelegen wie der neue Standort, litt etwas darunter, dass die Abteilung Mini auf einer, die Marke BMW auf der anderen Straßenseite untergebracht war.

Beide Marken gehören aber zu den beliebtesten in Deutschland, wenngleich aus unterschiedlichen Gründen. Die bayerische Topmarke BMW dominiert schon fast den Technologiemarkt und gilt als grundsolide, die ehemals britische Marke Mini verkörpert jugendliches Flair, Pep und Innovation. Aber gewartet werden müssen alle Autos irgendwann mal, und die Werkstatthalle, die jetzt unmittelbar in den Komplex integriert ist für beide Marken (auch der Mini kommt heutzutage aus dem Hause BMW), bietet genügend Kapazität für die rund 93 Mitarbeiter von Krah + Enders am Standort.

Ein kostenaufwendiger Neubau

Das Ganze hat auch seinen Preis: über zwölf Millionen Euro kostete der Neubau nach Aussage von Enders am Ende. Auf einem Grundstück von rund 22 000 Quadratmetern, quasi zwischen dem „Globus“ und (unmittelbar angrenzend) der Maintal-Kesselstädter Gemarkungsgrenze, steht der gewaltige Komplex. „Man muss bei so einem Autohaus auf ungeheuer viel achten“, meinte der Inhaber des Betriebs weiter.

Und es versteht sich fast von selbst, dass nicht nur neueste Klimatechnologien und Absaugvorrichtungen im Gebäude verbaut sind, sondern der Betrieb auch „grün“ und nachhaltig ist; mit Wärmepumpe, Heizklimatisierung und Photovoltaikanlage auf den Dächern. Stromsparende LED-Beleuchtung: keine Frage, ebenso wie E-Tankstellen für die neue E-Mobilität auf zwei und vier Rädern.

Apropos zwei Räder: Ein BMW-E-Bike im Wert von über 3000 Euro gab's als Hauptpreis zu gewinnen beim Gewinnspiel am Wochenende. Neben weiteren attraktiven Preisen. Die zweitägige Eröffnungsfeier bot noch weitere Attraktionen: eine Hüpfburg sowie eine Schmink- und Malstation für die kleinen, einen Überschlag- und einen BMW-Rennsimulator für die „großen Kinder“. Ein Original-BMW-DTM-M4-Rennfahrzeug ließ die Herzen von Renntechnik-Enthusiasten deutlich höher schlagen.

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