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#wirsindHSG: Mit dieser Botschaft kämpft der Verein gegen Corona.

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Atemschutzmasken mit Vereinslogo als Marketingaktion der HSG

  • vonRobert Giese
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Die Corona-Pandemie hat auch Maintal weiterhin fest im Griff: Während beim Einkaufen und in Bus und Bahn inzwischen die Maskenpflicht gilt, stehen bei der HSG Maintal seit gut sechs Wochen alle Räder still. Doch dort hatte man nun eine neue Marketing-Idee.

Da den Handballern durch den vorzeitigen Saisonabbruch einerseits wichtige Einnahmen fehlen und andererseits der Bedarf nach Gesichtsmasken groß ist, bietet die HSG gegen eine Spende nun mit dem Vereinslogo bedruckte Masken an. Keine Einnahmen durch den Verkauf von Eintrittskarten, kein Umsatz durch die Bewirtung in der Halle – wie viele andere Vereine leidet auch die HSG Maintal gerade in finanzieller Hinsicht unter den Folgen der Corona-Pandemie. 

„Dadurch fehlen uns selbstverständlich Einnahmen“, erklärt Marvin Linscheid aus dem Sponsoring- und Marketingteam der HSG, „also haben wir uns überlegt, ob wir da etwas machen können.“ Da ab dieser Woche auch für die Maintaler Bürger eine weitgehende Maskenpflicht gilt, kam das aus Linscheid, Katharina Kächelein und Larissa Kopmann bestehende Team auf die Idee, HSG-Fans mit Masken zu versorgen – und zwar mit dem Logo der HSG Maintal.

Handballer liefern die Masken bis nach Hause

 „Ein guter Bekannter vom Schlüsseldienst am Hessen-Center bedruckt uns auch immer unsere Trikots, und da dachten wir uns, dass das mit Masken ja eigentlich auch gehen müsste“, erzählt Linscheid, der schon bald einen erfolgreichen Prototypen in den Händen halten konnte. Fans der Maintaler Handballer haben nun die Möglichkeit, sich eine wiederverwendbare Maske mit HSG-Logo zu sichern, die über der Nase mit einem Draht verstärkt ist – für eine Spende von mindesten zehn Euro. „Viele sind dabei sehr großzügig“, freut sich Linscheid über die zahlreichen positiven Reaktionen auf die Aktion. 

Die Handballer bieten dabei den besonderen Service an, die Masken nach Hause zu liefern – selbstverständlich kontaktlos. „Es freut uns, dass wir auch in solchen schwierigen Zeiten etwas Gutes tun können“, meint Linscheid, der in den ersten Tagen der Aktion bereits rund 30 Masken unter die Maintaler Handballfans gebracht hat. „Die Aktion kommt wirklich gut an, und wir können die Spenden aktuell gut gebrauchen“, freut sich Linscheid darüber, dass sein Verein mit dieser Idee praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.

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