1. Startseite
  2. Region
  3. Main-Kinzig-Kreis

Vier Brände in der Region halten Feuerwehr in Atem

Erstellt: Aktualisiert:

Die Feuerwehr verhinderte am Bärensee Schlimmeres: Eine Gartenhütte stand lichterloh in  Flammen, wodurch vier weitere Hütten beschädigt wurden. Foto: PM
Die Feuerwehr verhinderte am Bärensee Schlimmeres: Eine Gartenhütte stand lichterloh in Flammen, wodurch vier weitere Hütten beschädigt wurden. Foto: PM

Main-Kinzig-Kreis. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es für die Feuerwehr reichlich zu tun. Beim Brand einer Gartenhütte am Bärensee wurde eine Person verletzt. In Heldenbergen entstand durch einen Dachstuhlbrand großer Sachschaden an einem Ein-Familien-Haus. Glimpflich gingen dagegen zwei Brände in Hanau aus.

Am Faschingssamstag, gegen 21:10 Uhr wurde ein Brand in einem Einfamilienhaus in der Saalburgstraße in Heldenbergen gemeldet. Nach ersten Ermittlungen brach das Feuer im Bereich der Garage aus, griff sofort auf den unmittelbar angebauten Bungalow über und setzte dort im weiteren Verlauf den kompletten Dachstuhl in Brand.

Die insgesamt 80 Mitarbeiter der sechs eingesetzten Feuerwehren der Nidderauer Stadtteile sowie der Stadt Hanau, konnten den Brand nach vier Stunden löschen. Es entstand hoher Gebäudeschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Die Polizei bittet potenzielle Zeugen um entsprechende Hinweise unter der Rufnummer 0 61 81 / 10 01 23.

Gartenhütte ausgebranntBeim Brand auf dem Campingplatzgelände Bärensee wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Gartenhütte total zerstört und vier weitere in unmittelbarer Nachbarschaft zum Teil ebenfalls durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Eine männliche Person musste vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Sachschaden konnte bis zum Abschluss der Löscharbeiten noch nicht ermittelt werden. Die Feuerwehren aus Hanau und Erlensee bekämpften zum Teil unter schwerem Atemschutz den Brand mit mehreren Rohren. Das Feuer war nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch mehrere Gasflaschen, die der Pächter in einer Laube aufbewahrt hatte. Der Feuerwehr gelang es glücklicherweise, das Gas aus der Gefahrenzone zu bringen und zu kühlen. Eine Flasche, die sich noch im Brandbereich befand, blies über das Sicherheitsventil ab, somit kam es zu keiner Explosion.

Rauchwarnmelder installierenDie Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 4 Uhr hin, da Zwischendecken und Wände aufgebrochen werden mussten, um an die Glutnester zu gelangen. Die Wasserversorgung wurde durch den See sichergestellt.Im Einsatz waren rund 80 Kräfte der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Am Sonntagmorgen kontrollierte die Feuerwehr Hanau die Brandstelle nochmals. Ein weiterer Einsatz war nicht erforderlich. Die Feuerwehr weist noch einmal darauf hin, dass auch in Gartenhütten Rauchwarnmelder installiert werden, wenn in ihnen übernachtet wird.

Zwei glimpfliche AusgängeGlück hatte eine Familie mit zwei Kinder in der Lamboystraße in Hanau, dass der Rauchwarnmelder auslöste, als am Samstag gegen 22 Uhr in einem Zimmer Wäsche in Brand geraten war. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und das Feuer löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf.

Auch der gemeldete Zimmerbrand in der Möhnestraße gegen 2 Uhr am Morgen des Sonntags stellte sich als eher harmlos heraus. Hier war Essen auf dem Herd in Brand geraten. Drei Bewohner wurden vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung und konnte dann wieder abrücken. Auch hier konnte dank der Rauchwarnmelder Schlimmeres verhindert werden. - how

Auch interessant