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Das Amtsgericht Hanau hat dem Antrag entsprochen.

Amtsgericht Hanau hat dem Antrag entsprochen

Veritas: Insolvenzverfahren eröffnet - Gewerkschaft fordert Joberhalt

Nachdem die Veritas AG Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatte, hat das Amtsgericht Hanau diesem Antrag nun entsprochen.

Update, 6 Mai, 14.52 Uhr:

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) fordert, die Arbeitsplätze bei der Veritas AG mit Stammsitz in Gelnhausen zu sichern. Das Unternehmen hatte Insolvenz angemeldet (unsere Zeitung berichtete). Von der Insolvenz seien rund 3000 Beschäftigte in Deutschland und 4400 Beschäftigte weltweit betroffen. Schon in den Jahren 2018 und 2019 habe eine negative Entwicklung der Unternehmensergebnisse eingesetzt. Durch die Corona-Krise habe sich die Situation des Unternehmens noch weiter verschlechtert und ein Investorenprozess, der bis Ende April 2020 hätte abgeschlossen werden sollen, konnte nicht mehr rechtzeitig beendet werden. Die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass in den Werken Kurzarbeit eingeführt worden ist. Der Insolvenzantrag ist für die Beschäftigten der Veritas AG ein weiterer Tiefschlag in der aktuellen Situation. Nun gelte das besondere Augenmerk der Industriegewerkschaft der in Deutschland von der Insolvenz betroffenen Werke.fmi

Erstmeldung 4. Mai, 10.06 Uhr:

Nachdem die Veritas AG Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hatte, hat das Amtsgericht Hanau diesem Antrag nun entsprochen. Dies teilte der Automobilzulieferer aus Gelnhausen am Sonntag mit. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter sei der „Automotive-erfahrene Sanierungsexperte“ Dr. Jan Markus Plathner von der Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt worden. „Ich werde mir jetzt zusammen mit meinem Team vor Ort einen Überblick über die aktuelle Lage der Veritas AG verschaffen und die Möglichkeiten für die Sanierung des Unternehmens ausloten“, wird Plathner in der Veritas-Mitteilung zitiert. Der nächste Schritt werde sein, die Löhne und Gehälter der rund 2200 Beschäftigten in Deutschland für drei Monate zunächst über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung zu sichern. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 4400 Mitarbeiter an zwölf Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum. jow

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