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Neue Internetseite für Kulturpreisträger

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Ende der 80er Jahre hat die Hanauer Hoochie Coochie Blues Band mit Stefan Scondo (Zweiter von links) in der ehemaligen Synagoge Gelnhausen den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises gewonnen. Archivfoto: Kleine-Rüschkamp
Ende der 80er Jahre hat die Hanauer Hoochie Coochie Blues Band mit Stefan Scondo (Zweiter von links) in der ehemaligen Synagoge Gelnhausen den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises gewonnen. Archivfoto: Kleine-Rüschkamp

Main-Kinzig-Kreis. Die neu ausgerichtete Seite www.kulturpreis.net, auf der alle Preisträger aus 40 Jahren Kulturpreis verewigt sind, ist im Internet freigeschaltet worden, wie der Main-Kinzig-Kreis mitteilt. Durch die Erneuerung sollen sowohl die Suche nach bestimmten Sparten und Künstlern als auch das Einreichen von Vorschlägen für den Kulturpreis erleichtert werden.

„Die große Zahl an Kulturpreisträgern des Main-Kinzig-Kreises an einem Ort zu versammeln, das lässt sich analog schwer bewerkstelligen, aber digital haben wir es geschafft“, erklärt Kulturdezernentin und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

„Es ist unser Geschenk an die Kulturschaffenden und ein Andenken an alle Preisträger. Es ist aber vor allem eine Fundgrube für alle Kulturfreunde“, so Simmler weiter.40-jähriges Jubiläum in diesem JahrSeit 1977 vergibt der Main-Kinzig-Kreis seinen Kulturpreis. Dieser soll mittel- und langfristig die Perspektiven, Trends und Umbrüche in der Kultur der Gesellschaft widerspiegeln. Der Kulturpreis ist eines der wesentlichen Elemente gezielter Kunst- und Kulturförderung der Region, dotiert mit 10 000 Euro, gestiftet von den Sparkassen des Main-Kinzig-Kreises, heißt es.

„Der Kulturpreis wird in diesem Jahr zum 40. Mal verliehen, nachdem ihn schon fast 120 Personen und Institutionen erhalten haben. Da war es für mich ein Anliegen, zu diesem kleinen runden Geburtstag des Preises allen Gewinnern noch mal eine besondere Wertschätzung zuteilwerden zu lassen“, meint Simmler.Vorschläge können schneller eingereicht werdenDiese Internetseite lädt zum Stöbern ein – Interessenten einer bestimmten Kunstrichtung, etwa Musik oder Malerei, können gezielt nach den Preisträgern aus diesen Sparten suchen. In Kurzbiografien werden die Künstler und Gruppen vorgestellt, teils mit Beispielen aus ihrem Werk oder ihren Programmen.

Eine weitere Besonderheit der neuen Seite ist, dass das Einreichen von Vorschlägen für den Kulturpreis einfacher und schneller geht. Denn wer einen Kulturschaffenden nominieren möchte, kann dies ab sofort auf digitalem Wege tun. Die Seite ist auch über alle mobilen Endgeräte abrufbar. „Uns ist wichtig, dass diese neue Plattform nicht nur die Preisträger vor- und einen Teil ihrer Arbeit ausstellt, sondern sie auch mit Kunstfreunden aus der Region und darüber hinaus vernetzt“, erläutert der Kulturbeauftragte des Main-Kinzig-Kreises, Matthias Schmitt, der den Aufbau der Seite betreut hat.Ehrung für 2016 in der kommenden WocheGerade deshalb seien die interaktiven Elemente von besonderer Bedeutung. Sie sollen den Künstlern auch als Hilfe für ihre Öffentlichkeitsarbeit dienen.  In der kommenden Woche werden die Gewinner des Kulturpreises 2016 geehrt. Nach der Entscheidung der Jury geht die Auszeichnung in diesem Jahr an den Musiker Peter Back (Linsengericht) und die Künstlerin Merja Herzog-Hellstén (Hanau).

Den Förderpreis erhält der junge Kom-ponist Philipp Christoph Mayer (Gelnhausen). Ein Sonderpreis geht an den Kleinkunstkreis Märzwind (Wächtersbach). Auch diese Preisträger werden bereits auf der neuen Internetseite vorgestellt. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 2. November, um 19 Uhr im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums statt. www.kulturpreis.net

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