+
Alle neuesten Entwicklungen in der Corona-Krise lesen Sie in unserem Ticker.

Sars-CoV-2-Pandemie

Corona-Ticker: Zweiter Todesfall in Hanau - 70 Klinikmitarbeiter in Quarantäne

  • schließen
  • Jan Max Gepperth
    schließen
  • Sabrina Kwasniok
    schließen

Die Zahlen der Coronavirus-Fälle im Main-Kinzig-Kreis steigen weiter an. Das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen in der Region auf dem Laufenden.

Dieser Artikel wird aktualisiert.


+++ Update 1. April, 17.16 Uhr +++

Für den Mittwoch meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises zusätzliche 21 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Personen kommen aus Hanau (4) Maintal (3), Langenselbold, Bruchköbel, Erlensee (2), Hasselroth, Gründau, Steinau (4), Brachttal, Linsengericht und Schöneck (2). Parallel wurden sechs Fälle als gesund gemeldet.


82-Jähriger stirbt im Klinikum Hanau

+++ Update 1. April, 17.00 Uhr +++

In der Nacht zum Mittwoch ist im Klinikum Hanau ein 82-Jähriger Mann an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung gestorben. Er ist daszweite Corona-Todesopfer in Hanau. Der Verstorbene war, wie zwei weitere Patienten, laut Mitteilung der Stadt bereits vor einer Woche im Klinikum wegen einer anderen Erkrankung aufgenommen worden.

Da während ihrer Aufenthalte Corona-Infektionen nachgewiesen wurden, hat das Klinikum Hanau in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt vorsorglich 70 Klinik-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ärztinnen und Ärzte, Pflege-Personal und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus weiteren patientennahen Berufsgruppen, inhäusliche Quarantäne geschickt. Klinikum-Geschäftsführer Volkmar Bölke: "Die drei Patienten hatten bei ihrer stationären Aufnahme keinen Kontakt zu einem Corona-Fall und waren auch nicht in einem bis dahin benannten Risiko-Gebiet."

Seit Samstag werden grundsätzlich alle Patienten mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber isoliert. Ist ein stationärer Aufenthalt notwendig, so erfolgt dieser auf der COVID-19-Aufnahme-Station in einem Einzelzimmer. Zurzeit befinden sich 24 Patientinnen und Patienten im Klinikum, darunter neun auf der Intensivstation.


+++ Update 1. April, 15.25 Uhr +++

Die Wohnungsnotfallhilfe der Stiftung Lichtblick, eine Einrichtung der evangelischen Marienkirchengemeinde, wird mit Unterstützung der Baugesellschaft , der Agentur Einzigkartig, der Druckerei MC Druck und der Stadt Hanau ein besonderes Angebot für wohnungslose Menschen, die die offiziellen Hilfsangebote nicht annehmen können, schaffen: Von heute an soll ein sogenannter„Gabenzaun“ am Johanneskirchplatz hinter der Alten Johanneskirche stehen. Die Mitarbeiter von Lichtblick, des betreuten Wohnens für wohnungslose und obdachlose Menschen, werden den „Gabenzaun“ einmal mit Gabentüten bestücken. Die Tüten mit Gaben sollen helfen, Obdachlose und Bedürftige zu unterstützen, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Wer helfen möchte, sollte die Gaben (Obst, Süßwaren, Lebensmittel, Hygieneartikel, Bekleidung entsprechend der Jahreszeit) in Plastik verpacken und das Obst vorher waschen. Da besonders auf Hygiene geachtet werden müssen, müssen die Tüten beschriftet werden, damit man von außen sehen kann, ws aich darin befindet. 


Fit im Wohnzimmer

+++ Update 1. April, 13.53 Uhr +++

Sich körperlich fit zu halten, ist derzeit gar nicht so leicht. Bei HA-Redakteurin Mirjam Fritzsche ist das heimische Wohnzimmer zum Fitnessstudio geworden. Dort kann sie über eine Videokonferenz weiter an ihrem Zumba-Kurs teilnehmen. 


+++ Update 1. April, 13.01 Uhr +++

In den schwierigen Zeiten von Corona vermeldet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern nun gute Nachrichten: Dr. Norbert Reichhold, Präsident der IHK, sei von mehreren Unternehmen darüber informiert worden, dass die ersten Hilfsgelder vom Land bereits angewiesen worden seien. Zwar werde es in den kommenden Tagen aufgrund des großen Ansturms von Antragstellern nicht mehr in jedem Fall ganz so schnell laufen können, aber „das System funktioniert. Die Hilfe kann guten Gewissens angefordert werden“, schlussfolgert der IHK-Präsident. 

Kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen, die derzeit aus Gründen derCoronavirus-Pandemie mit Finanzierungsschwierigkeiten zu kämpfen hätten, können online beim Regierungspräsidium in Kassel Hilfsgelder beantragen. Die Mitarbeiter der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern stehen betroffenen Unternehmen beim Ausfüllen der Anträge beratend zur Seite unter Telefon 0 61 81/9 29 00 oder per E-Mail an die Adresse info@hanau.ihk.de. Mit der Corona-Soforthilfe soll ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt werden. Dieser beträgt nach Angaben des Ministers (inklusive Bundesförderung) für Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten maximal 10 000 Euro für drei Monate. 

Unternehmen stellen auf Kurzarbeit um


+++ Update 1. April, 11.01 Uhr +++

Viele Unternehmen müssen aufgrund der Corona-Krise auf Kurzarbeit umstellen. Insgesamt rechnet die Bundesregierung mit 2,35 Millionen Kurzarbeitern wegen Corona. Alles was Sie zum Thema Kurzarbeit wissen müssen, lesen Siehier. 

+++ Update 1. April, 09.38 Uhr +++

Entgegen der Verfügung der Stadt Hanau hatten am Wochenende verschiedeneEisdielen geöffnet. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung. Der Krisenstab weist deshalb noch einmal nachdrücklich darauf hin, dass dieses für Eisdielen seit dem 23. März verboten ist. Darüber hinaus müssen auch Bars, Clubs, Diskotheken, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen bleiben, wenn der Schwerpunkt nicht auf dem Anbieten von Speisen liegt. Restaurants und Speisegaststätten dürfen nur noch Abholung oder Lieferung von Speisen anbieten. Im Wartebereich muss ein Abstand von 1,5 Meter gewährleistet werden. Zudem gelten strenge Hygienemaßnahmen, die ausgehängt werden müssen. 

21 bestätigte Corona-Fälle am Dienstag

+++ Update 31. März, 16.50 Uhr +++

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldete am Dienstag21 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle, wohnhaft in Hanau (6), Freigericht (3), Gelnhausen, Schlüchtern (je 2), Bad Soden-Salmünster, Gründau, Hasselroth, Jossgrund, Maintal, Ronneburg, Schöneck und Sinntal. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen liegt kreisweit nun bei 183. Davon gelten inzwischen 32 Personen als wieder genesen. Die Zahl der aktuell noch als infiziert getesteten Personen liegt damit aktuell bei 151, davon gibt es die meisten in Hanau (30), Rodenbach (14) und Gelnhausen (11). Insgesamt 28 Infizierte werden aktuellstationär behandelt.

Schausteller helfen Stadt aus

+++ Update 31. März, 15.52 Uhr +++

Sonst beleben sie mit Riesenrad, Autoscooter und Kinderkarussell die Fest- und Rummelplätze. Jetzt sorgt die Corona-Krise dafür, dass alle Fahrgeschäfte ruhen müssen. Untätig rumsitzen können die Hanauer Schausteller aber nicht. Daher haben sie ihre Hilfe angeboten. Die wird vom Eigentrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS), der unter anderem zuständig für die Abfallwirtschaft und Straßenreinigung ist, gerne genutzt.

+++ Update 31. März, 13.39 Uhr +++

840 Menschen leben derzeit in den Flüchtlingsunterkünften auf dem Sportsfield-Gelände in Hanau-Wolfgang. Auch hier gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der Corona-Krise, wie zum Beispiel ein Besuchsverbot. Eine Corona-Erkrankung gibt es bisher noch nicht. Auch, weil sich die Bewohner vorbildhaft verhalten.

+++ Update 31. März, 11.53 Uhr +++

Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau, hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen.


Da es an diesen derzeit mangelt, nähen viele Privatpersonen und Initiativen selbst behelfsmäßige Schutzmasken, die das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus zumindest verringern. In Nidderau nähen die Windecker Landfrauen fleißig Schutzmasken und auch Flüchtlinge haben eine Aktion ins Leben gerufen.


In Bruchköbel näht eine Änderungsschneiderei Schutzmasken und verschenkt diese.

Imbissbuden auf Hanauer Wochenmarkt verboten

+++ Update 31. März, 10.49 Uhr +++

Auf dem Hanauer Wochenmarkt dürfen vom morgigen Mittwoch an keine zum sofortigen Verzehr zubereiteten Speisen mehr verkauft werden. Es habe zuletzt an verschiedenen Stellen Gruppen gegeben, die gemeinsam gegessen hätten. Um dies aufzulösen, dürfen Imbisse und der Espresso-Stand ab sofort nicht mehr am Wochenmarkt teilnehmen.


+++ Update 31. März, 09.54 Uhr +++

Es sind harte Zeiten fürUnternehmer. „Wir bekommen jede Woche mehrere hundert Anfragen per Telefon und übers CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises“, berichtet Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann. „Es geht vielen Kleinunternehmen um die nackte Existenz, und kleine wie mittlere Firmen sorgen sich massiv um die Zukunft der Jobs ihrer Mitarbeiter.“ Die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises ist online und auch per Telefon erreichbar: 0 60 51/8 51 37 00. Sie informiert etwa über das Soforthilfeprogramm, mit dem Hessen Kleinunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten, Selbstständige, Freiberufler und Künstler unterstützt, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie in eine existenzbedrohende Lage beziehungsweise einen Liquiditätsengpass geraten sind. 

Elf neue Fälle am Montag - 16 Erkrankte wieder gesund


+++ Update 30. März, 17.46 Uhr +++

Am vergangenen Wochenende konnte das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt weitere 16 am Coronavirus erkrankte Personen für gesund erklären. Insgesamt haben inzwischen 27 Personen die Infektion überstanden. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg am Montag um weitere elf Patienten an, so dass die addierte Zahl jetzt bei 162 liegt. Die neuen Meldungen kommen aus Maintal, Nidderau, Gelnhausen, Linsengericht, Rodenbach, Bad Soden-Salmünster und Hanau (5). Die Zahl der aktuell noch als infiziert getesteten Personen liegt aktuell bei 135.


+++ Update 30. März, 15.14 Uhr +++

Der Hanauer Technologiekonzern Heraeus  gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Derzeit steigt die Nachfrage nach UV-Licht vor allem aus China. Denn es könnte bei der Bekämpfung des Coronavirus hilfreich sein.


+++ Update 30. März, 13.33 Uhr +++

Kreis startet Märchenstunde: Ab dem heutigen Montag, 30. März, 15 Uhr, wird täglich eine etwa 20-minütige Sendereihe mit Märchen der Brüder Grimm geschaltet. Die Sendungen werden auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises (www.mkk.de) und auf der Facebookseite des Main-Kinzig-Kreises zu sehen sein.  Die Märchen werden von verschiedenen bekannten Märchenerzählerinnen und Erzählern aus der Region im Brüder Grimm Haus Steinau vorgetragen und aufgenommen.

Kaminsky bittet um Spenden für Schauspieler der Brüder-Grimm-Festspiele


+++ Update 30. März, 12.15 Uhr +++

In einem persönlichen Brief hat sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky an die Sponsoren und Unterstützer der Brüder-Grimm-Festspiele gewandt und um Verständnis für die Absage der Veranstaltungsreihe gebeten. Zugleich warb Kaminsky dafür, die Festspiele und insbesondere die betroffenen Künstler auch in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. Die bereits geleisteten Arbeiten und vertraglichen Verpflichtungen müssten aus dem städtischen Zuschuss finanziert werden. Durch den Wegfall der Ticketeinnahmen würden aber insbesondere die freiberuflichen Autoren, Regisseure, Mitarbeiter und Schauspieler in eine erhebliche und oft existenzbedrohende Situation geraten. Deshalb habe man einen Unterstützungsfonds für die Betroffenen eingerichtet, der sich aus Spenden und nicht zurückgegebenen Tickets speisen soll. Frankfurt-Ticket hat  eine unkomplizierte Spendenmöglichkeit auf seiner Website geschaffen. Zudem hat die Sparkasse Hanau ein Spendenkonto unter der Nummer IBAN DE92 5065 0023 0000 0500 05 eingerichtet. 



+++ Update 30. März, 11.00 Uhr +++

Da gerade Alte und Kranke stark von dem Virus betroffen sind, fordert Sozial- und Gesundheitsdezernentin Simmler höchste Sensibilität in den Altenpflegeeinrichtungen.

Dramatische Zustände in Flüchtlingsunterkünften

+++ Update 30. März, 10.55 Uhr +++

Auch in den Flüchtlingsunterkünften wird die Situation durch die Corona-Krise kritischer. Der Vorstand sucht nach einer Lösung. 

+++ Update 30. März, 10.29 Uhr +++

Wir nutzen noch einmal die Gelegenheit, um auf eine tolle Kampagne der Stadt Hanau aufmerksam zu machen. Jeden Tag werden unter #hanauhelden zwei Menschen vorgestellt, die unser alltägliches Leben am Laufen halten. Alle Hanauer Helden findet ihr hier. 


+++ Update, 29. März, 15.45 Uhr +++

Die Zahl der laborbestätigten Fälle von Coronavirus ist am Sonntag nur umdrei Personen gestiegen. Diese kommen aus Niederdorfelden, Hanau und Gelnhausen. Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen im Main-Kinzig-Kreis stieg damit auf aktuell 151.

Kreis will sich für Schutzausrüstung einsetzen

+++ Update, 29. März, 13.10 Uhr +++

Um den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unvermindert fortsetzen zu können, wird der Main-Kinzig-Kreis sich in eigener Verantwortung weiter für die Bereitstellung von Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel einsetzen,so die Pressestelle. Bereits 200 Pakete mit insgesamt rund 21.000 Schutzmasken und etwa 1.100 Overalls wurden bislang ausgegeben, um hier die Arbeit sicherzustellen. 

+++ Update, 29. März, 12.20 Uhr +++

Weil die Sperrmüll-Abholung von zuhause wegen der Corona-Krise derzeit eingestellt ist, hat der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) zumindest die gewohnteSamstag-Öffnung im Wertstoffhof Daimlerstraße am Samstag wiederaufgenommen. Mit dem Unterschied, dass diesmal nur Sperrmüll und keine andere Abfallart angeliefert werden durfte.

Keine Pause in der Krise: Bauarbeiter sind wichtige Stütze der Wirtschaft

+++ Update, 29. März, 11.10 Uhr +++

Die einen Homeoffice, die anderen Handwerk: Bauarbeiter packen auch in Corona-Zeiten zu – und sind damit eine zentrale Stütze der heimischen Wirtschaft.

+++ Update, 29. März, 10.52 Uhr +++

Auch die Hanauer Justiz läuft zu Zeiten der Corona-Krise auf Notbetrieb. Einen Stillstand gibt es dennoch nicht

22 Coronavirus-Fälle am Samstag

+++ Update, 28. März, 15.10 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es 22 weitere Coronavirus-Fälle, die das Gesundheitsamt am Samstag gemeldet hat. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle s tieg damit auf aktuell 148.

+++ Update, 28. März, 14.30 Uhr +++

Das Bürgertelefon in Hanau läuft täglich auf Hochtouren. Rund 200 Anrufe gehen hier am Tag ein. Betreut wird die Hotline von 16 Mitarbeitern. 

+++ Update, 28. März, 12.25 Uhr +++

Das Franziskushaus in Hanau hat trotz Corona weiter geöffnet. Auch die Hilfsangebote der StrassenEngel bleiben bestehen.

Kreisspitze mobilisiert Reservebestand an Schutzausrüstung für Ärzte

+++ Update, 28. März, 12.15 Uhr +++

Die Kreisspitze hat einen eigenen Reservebestand an Schutzausrüstung für die heimischen Praxen mobilisiert und stellt ihn übers Wochenende jenen 180 niedergelassenen Ärzten zur Verfügung, die ansonsten in den kommenden Tagen ihren Betrieb eingestellt hätten. „Es kann nicht sein, dass die Bürger nicht mehr zu ihrem Arzt gehen können, nur weil der Mediziner keinen Materialnachschub für seine Arbeit erhält. Wir haben uns deshalb dazu entschlossen, Reservebestände des Kreises in Teilen an die Praxen weiterzugeben, die einen größeren Bedarf gemeldet hatten“, begründete Landrat Thorsten Stolz die Lösung. 

+++ Update, 28. März, 11.45 Uhr +++

Die Hanauer Straßenbahn (HSB) dünnt ab Montag, 30. März, den Fahrplan ihrer Busse aus. Grund ist der Corona-bedingten Rückgang der Fahrgastzahlen. Hinzu kommt, „dass wir vorsorglich mit unserem Personalreservoir haushalten müssen, wenn weitere Krankmeldungen zu erwarten sind“, so HSB-Geschäftsführer Thomas Schulte. Konkret verkehren alle HSB-Linien ab 30. März von Montag bis Freitag wie samstags – plus teils zusätzlicher Frühfahrten und Taktverdichtungen. Der sogenannte Samstag-Plus-Fahrplan ist im Internet im Download-Bereich abrufbar. 

+++ Update 28. März, 11.05 Uhr +++

Zu jeder Zeit Zugang auf mehr als 200 000 elektronische Bücher, Zeitschriften und Zeitungen, Hörspiele und Filme von zu Hause – das bietet die Stadtbibliothek Hanau dank der Beteiligung am Onleiheverbund Hessen. Als besonderen Service in Corona-Zeiten hat der Verbund jetzt einezusätzliche Registrierungsmöglichkeit geschaffen, um allen Bürgern den Zugang zu den E-Books, Audios, Zeitungen und Zeitschriften im Onleiheverbund der hessischen Stadtbibliotheken zu ermöglichen. Auch ohne Bibliotheksausweis sind damit alle elektronischen Medien zugänglich. Die Registrierung ist online möglich. 

+++ Update 28. März, 11.00 Uhr +++

Trotz der Coronakrise sollen pünktlich im April die ersten Bewohner auf Pioneer einziehen.


+++ Update 27. März, 17.11 Uhr +++

Das Gesundheitsamt hat am Freitag21 neue Fälle von Covid-19 gemeldet. Die betroffenen Personen leben in Rodenbach (4), Linsengericht (3), Gelnhausen, Hanau, Hasselroth, Nidderau, Schlüchtern (je 2), Bad Soden-Salmünster, Großkrotzenburg, Jossgrund und Maintal. Damit stieg die Gesamtzahl der laborbestätigten Coronavirus-Erkrankungenauf 127. Derzeit müssen sieben Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus dem Kreisgebiet stationär behandelt werden. Derweil hat das Gesundheitsamt nun insgesamt zehn dieser 127 Erkrankten wieder aus der häuslichen Isolierungentlassen.

+++ Update 27. März, 15.41 Uhr +++

Man soll ja bekanntlich immer das Positive sehen, so auch in der aktuellen Situation. Zum Beispiel haben wir endlich Zeit, mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Und wer bei den örtlichen Händlern ein Buch bestellt, bekommt das sogar mit dem Rad geliefert. So wie bei der Hanauer Buchhandlung "Bücher bei Dausien". 

+++ Update 27. März, 14.55 Uhr +++

Dem Gesundheitsamt sind, Stand 27. März, 13 Uhr, 114 Fälle von Coronavirus-Infektionen aus dem Main-Kinzig-Kreis gemeldet worden. Das bedeutet acht weitere Fälle am Freitag.


+++ Update 27. März, 13.35 Uhr +++

Mieter der Hanauer Baugesellschaft, die von Kurzarbeit oder Entlassung betroffen sind, können auf eine Mietminderung hoffen.  In begründeten Härtefällen erlässt die Baugesellschaft einen Teil der Miete. Das kann bei entsprechendem Nachweis für den Zeitraum von April bis einschließlich September 2020 gelten. Das können laut Mitteilung bis zu 35 Prozent der Kaltmiete sein.

Mieter, die einen Teilerlass beanspruchen wollen, müssen insbesondere folgendes vorlegen: den Einkommens- oder Umsatznachweis für die Monate Januar bis März 2020; einen schriftlichen Nachweis über eine Corona-bedingte Kündigung, unbezahlten Urlaub oder Kurzarbeit. Dies muss für die gesamte Dauer der geforderten Hilfe nachgewiesen werden. Zudem ziehe die Baugesellschaft in die Entscheidung über einen Teilerlass Faktoren aus dem bestehenden Mietverhältnis heran. Dazu gehöre die Länge des bestehenden Mietverhältnisses. Eine Rolle spielten auch die Zahlungsmoral in der Vergangenheit, insbesondere der letzten drei Jahre, sowie eine positive Zukunftsprognose unter Auswertung der Mieterakte. 


+++ Update 27. März, 13.14 Uhr +++

Warum werden nicht alle Menschen getestet? Mit welchem Anstieg der Fallzahlen ist im Kreis noch zu rechnen? Sind die Kliniken gut vorbereitet? Das Kreisgesundheitsamt hat die wichtigsten Fragen rund um Corona beantwortet. 

Erlensee öffnet Kitas für Notbetreuung

+++ Update 27. März, 11.45 Uhr +++

Die Stadt Erlensee hat aufgrund der Neuregelung der Notbetreuung entschieden, alle sechs Kindertagesstätten  wieder zu öffnen, anstatt die Kinder an einem einzigen Standort zu betreuen, wie in der letzten Woche geschehen. So könne besser gewährleistet werden, dass die vorgegebene Gruppenstärke auf fünf (wenn notwendig bis zu zehn) Kinder beschränkt ist und im Falle einer Corona-Infektion nur ein kleiner Personenkreis betroffen sei. Eltern, die aufgrund der neuen Verordnung einen Anspruch auf eine Notbetreuung haben, sollen sich direkt an ihre Kindertagesstätte wenden.

AusInfektionsschutzgründen sollte die Inanspruchnahme dieser Neuregelung laut Bürgermeister Erb auf das unbedingt erforderliche Maß beschränkt bleiben. Kinder dürften nicht betreut werden, wenn die Eltern oder das KindKrankheitssymptome aufwiesen, in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit diesen noch nicht 14 Tage vergangen seien oder sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet aufgehalten haben.


+++ Update 27. März, 11.02 Uhr +++

Die Volksbank Raiffeisenbank (VR) Main-Kinzig-Büdingen eG hat sich zum Schutz ihrer Mitglieder, Mitarbeiter und Kunden dazu entschlossen, den persönlichen Service und die persönliche Erreichbarkeit vor Ort bis auf Weiteres auf 14 Geschäftsstellen zu konzentrieren. Diese sind in Altenstadt, Bad Soden, Biebergemünd-Kassel, Büdingen, Erlensee-Langendiebach, Flörsbachtal-Lohrhaupten, Freigericht-Somborn, Gedern, Langenselbold, Linsengericht-Altenhaßlau, Nidda, Nidderau-Ostheim, Schotten und Wächtersbach.

 Kundenberater aus den vorübergehend geschlossenen Geschäftsstellen seientelefonisch sowie auf elektronischem Wege erreichbar. Die Geldautomaten, Selbstbedienungs-Terminals und Kontoauszugsdrucker bleiben an allen Standorten uneingeschränkt in Betrieb. Briefkästen werden regelmäßig geleert, versichert die Bank in einer Mitteilung. Die Mitarbeiter des Kundenservice-Centers der Bank stehen unter der Rufnummer 0 60 42/88 81 88 telefonisch zur Verfügung.

Hanauer Tafel bleibt weiterhin geöffnet

+++ Update 27. März, 10.41 Uhr +++

Während viele Tafeln in Hessen inzwischen aufgrund des Coronavirus geschlossen haben, bleibt die Hanauer Tafel laut Mitteilung weiterhin zu den üblichen Ausgabezeiten Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der „Kleine Laden“ für gebrauchte Kleidung und Hausrat sowie das Büro zur Beantragung von Tafelausweisen bleiben jedoch vorläufiggeschlossen

Das Team der Tafel hat folgende Schutzmaßnahmen eingeführt: Der Warteraum ist geschlossen. Die Kunden sollen erst zu ihrem Abholtermin kommen, eine Mitarbeiterin weist sie ein und ruft sie zur Abholung auf. Die Essensabholer sollen sich weiträumig auf dem Bürgersteig vor und gegenüber dem Tafeleingang verteilen, bis sie zur Abholung aufgerufen werden. Darüber hinaus können sich nur vier Kunden gleichzeitig im Tafelladen aufhalten.

+++ Update 27. März, 09.27 Uhr +++

Auch wenn es gerade bei schönem Wetter schwerfällt: Die Corona-Krise zwingt uns alle zum Abstandhalten, so wie es diese beiden Spaziergänger am Mainufer in Großauheim mehr als vorbildlich machen. Und das Rausgehen ist ja weiter erlaubt. Ein bisschen frische Luft tut Körper und Seele gut. Aber denkt dabei immer dran:Haltet Abstand!

So geht Abstandhalten: Zwei Spaziergänger am Großauheimer Mainufer machen es vor.

+++ Update 26. März, 17.24 Uhr +++

Am Donnerstag hat der Kreis sechs weitere Infektionen gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der registrierten Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis insgesamt bei 106. Davon befinden sich 98 Personen derzeit noch in häuslicher Isolierung, acht Personen werden inzwischen stationär behandelt, davon zwei auf der Intensivstation.

Laut Auskunft des Gesundheitsamtes könnten in den kommenden Tagen einige Personen alsgesund wieder in das Alltagsleben zurückkehren. Voraussetzung ist eine fachliche Bestätigung durch die Behörde, dass keine Gefahr der Übertragung mehr besteht. Das kann durch einen abschließenden negativen Test oder nach einer entsprechend langen Zeit ohne Symptome erfolgen.

+++ Update 26. März, 16.34 Uhr +++

In Hanau hat es den ersten Corona-Todesfall gegeben. Eine über 90-jährige Hanauerin (Jahrgang 1927) verstarb in häuslicher Quarantäne. Hier geht es zum Artikel.

Stadtpolizei Hanau ist verstärkt im Einsatz

+++ Update 26. März, 15.40 Uhr +++

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Um die Gesundheit der Hanauer zu schützen, ist die Stadtpolizei stärker im Einsatz. Wir haben sie begleitet.

+++ Update 26. März, 14.40 Uhr +++

Sie gehören zu den Helden dieser Krise: Lkw-Fahrer. Ihrem Einsatz haben wir es zu verdanken, dass unsere Versorgung weiter gewährleistet bleibt. In Nidderau hat eine Tochter ihrem Vater, einem Lkw-Fahrer, mit einer rührenden Aktion gedankt.

+++ Update 26. März, 14.14 Uhr +++

Vor dem morgigen Wochenmarkt hat die Stadt Bruchköbel noch einmal darauf hingewiesen, die örtlichen Händler zu unterstützen. Unter dem Motto„Bruchköbel steht zusammen“ wurde jetzt eine Kampagne gestartet, an der viele Einzelhändler teilnehmen. Jedoch wird ausdrücklich darauf hingewiesen, sich an die Vorgaben zu halten, die einen Mindestabstand von anderthalb Metern, besser zwei Metern vorsehen. 

Abstand halten gilt auch auf dem Bruchköbeler Wochenmarkt.

+++ Update 26. März, 13.34 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) erwartet infolge der Corona-Krise für die Stadtkasse Gewerbesteuer-Rückgänge „im zweistelligen Millionenbereich“. Um handlungsfähig zu bleiben, will er aber trotzdem die Stadtverordneten bitten, den ursprünglichen Haushaltsentwurf zu genehmigen.

Fußball-Verband berät über mögliche Szenarien

+++ Update 26. März, 12.12 Uhr +++

Weiter geht's mit dem Sport. Und das gleich im Dopppelpack. Der Hessische Handball-Verband hat die Auf- und Abstiegsregelung, die durch den Saisonabbruch zu Kritik geführt hatte, bestätigt. Der Fußball-Verband berät derweil, welche Szenarien in Frage kommen. Auch bei den Kickern scheint ein Saisonabbruch gut möglich zu sein. Einzelheiten lesen Sie hier.

Entschieden ist mittlerweile die Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio ins Jahr 2021. Für viele Sportler war die intensive und lange Vorbereitung somit umsonst. So auch für den Hanauer Hermann Husslein und Doreen Vennekamp aus Hüttengesäß. Beide finden die Entscheidung zur Verschiebung dennoch absolut richtig.

+++ Update 26. März, 11.51 Uhr +++

Von in Not geratenen Schauspielern kommen wir zu einem Berufszweig, dem es derzeit genauso ergeht: den Musikern. Abgesagte Feste und Veranstaltungen bedeuten auch abgesagte Auftritt. Wie sich das auf die Musiker auswirkt, lesen Sie hier.

Hoffen auf Solidarität mit Schauspielern

+++ Update 26. März, 10.58 Uhr +++

Bereits gekaufte Tickets für dieabgesagten Brüder-Grimm-Festspiele werden zurückgenommen und erstattet. Sie können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Infos unter 0 69/ 13 40 400, per E-Mail an info@ frankfurt-ticket.de sowie im Internet. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Intendant Frank-Lorenz Engel bitten darum, die Festspiele und vor allem die inNot geratenen Schauspieler zu unterstützen. Wer durch das Spenden seiner erworbenen Karte seine Solidarität mit dem Ensemble zeige, sei hochwillkommen.

+++ Update 26. März, 10.34 Uhr +++

Colin und Lisa Stein aus Wachenbuchen waren Anfang März im Skiurlaub im Risikogebiet Tirol. Nach ihrer frühzeitigen Rückkehr haben sie sich sofort freiwillig in häusliche Quarantäne begeben. Uns haben die beiden einen Einblick in ihren seitherigen Alltag gegeben.

+++ Update 26. März, 09.19 Uhr +++

Die Abiturprüfungen in Hessen werden trotz der Corona-Krise fortgesetzt. Darauf haben sich die Kultusminister der Länder geeinigt. In Hessen und somit auch in unserer Region gelten weiter Sonderregelungen: Wegen der Ansteckungsgefahr werden die Prüfungsgruppen klein und die Abstände zwischen den Abiturienten groß gehalten. 

Wie hier an der Hanauer Hohen Landesschule haben vielerorts die Freunde der Abiturienten auf ihren aufmunternden Transparenten Bezug auf Corona genommen.


Neuer Höchstwert: 19 neue Fälle am Mittwoch - Insgesamt 100 im Main-Kinzig-Kreis

+++ Update 25. März, 17.34 Uhr +++

Nach 19 neuen laborbestätigtenCoronavirus-Fällen am Mittwoch ist die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle auf 100 gestiegen, wie das Gesundheitsamt mitteilt. Die betroffenen Personen kommen sowohl aus dem West- wie auch aus dem Ostkreis. Es ist der bisher höchste Anstieg an einem einzigen Tag im Main-Kinzig-Kreis. „Die Verbreitung des Coronavirus ist noch lange nicht gestoppt, wenngleich wir große Hoffnungen haben, dass sich die Verbreitungsdynamik durch die Kontaktbeschränkungen in einigen Tagen abschwächt“, erklärt Landrat Thorsten Stolz in einer Mitteilung.

+++ Update 25. März, 15.03 Uhr +++

Zur Unterstützung des lokalen Einzelhandels zwischen Maintal und Sinntal hat der Main-Kinzig-Kreis eine Plattform auf den Weg gebracht, um alle Anbieter zu erfassen, die für ihre Kunden einen Lieferservice organisieren. Hier geht's zum Artikel.

Im Italien-Urlaub mit Corona infiziert

+++ Update 25. März, 13.28 Uhr +++

Wir bleiben bei der Kunst. Evi Diegel aus Eichen ist seit vielen Jahren Vorsitzende der Nidder-Bühne. Sie war Anfang März im Urlaub in Italien und hat sich dort mit dem Coronavirus infiziert. Die Krankheit verlief bei der 70-Jährigen glücklicherweise milde, derzeit befindet sie sich noch in Quarantäne. Mit uns hat sie über ihre Erlebnisse in Italien gesprochen.

+++ Update 25. März, 13.16 Uhr +++

Das Coronavirus wirkt sich auch auf die Bildende Kunst aus: Wie der Congress Park Hanau mitteilt, finden außer im April auch im Mai daher keine Ausstellungen statt. Die Ausstellungen der Reihe „Kunst im CPH“ im April und im Mai müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Damit entfällt die gemeinsame Vernissage von Alexander Carrigan (ahl) und Antonia Feind-Trompke (Lukas Gilde) am 24. April ebenso wie die gemeinsame Vernissage von Irina Brettmann (Palette Hanau) und Lisa van Bonn (Kunst-werk Hanau) am 29. Mai.

Corona-Pandemie: Klinikum Hanau sieht sich gut aufgestellt

+++ Update 25. März, 12.09 Uhr +++

Im Klinikum Hanau laufen die Vorbereitungen auf weitere Corona-Fälle. Aktuell stehen auf der sogenannten „Corona-Station“ laut einer Mitteilung der Stadt acht Betten in Einzelzimmern zur Verfügung, weitere 22 Betten auf zwei Stationen seien vorbereitet und könnten sofort belegt werden. Mehr Infos gibt's hier.

+++ Update 25. März, 11.37 Uhr +++

Bisweilen kuriose Blüten treibt die Corona-Krise in Gelnhausen: Weil die Vorlage des Haushaltsentwurfs zwingend in einer öffentlichen Sitzung erfolgen muss, wird die nächste Stadtverordnetenversammlung in Gelnhausen am heutigen Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie vor dem Rathaus stattfinden. Dort sollen kurz und bündig die formalen Erfordernisse absolviert werden. Ein Großteil der Mandatsträger hat sich schon für den Termin auf dem Obermarkt entschuldigt, es wird eine Art von Mindestanwesenheit geben. 

Drastische Sicherheitsmaßnahmen in den Supermärkten

+++ Update 25. März, 11.11 Uhr +++

Mindestabstand, Plexiglasscheiben, begrenzte Kundenanzahl: Gerade in den so wichtigen Supermärkten ist während der Corona-Krise nichts, wie es einmal war. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden kürzlich noch einmal drastisch verschärft. Wir haben uns in den Supermärkten in der Region umgesehen.

+++ Update 25. März, 10.45 Uhr +++

Gestern haben wir über die unverantwortlicheLagerfeuer-Party in Steinheim berichtet. Die Stadt hat im Zuge dessen nochmals auf dieverschärften Bestimmungen während der Corona-Krise hingewiesen. So wirkt sich die Reduzierung der erlaubten Sozialkontakte auch bei geplanten Hochzeiten aus. Bereits vereinbarte Termine beim Standesamt Hanau könnten zwar stattfinden, allerdings stehe nicht mehr der Trausaal im Schloss Philippsruhe zur Verfügung. Trauungen fänden ab sofort im Ordnungsamt statt. Es dürften zudemnur noch die Brautleute an der Zeremonie teilnehmen. Neue Termine für Eheschließungen würden derzeit nicht vergeben.

Auch für Bestattungen und Trauerfeiern, die weiterhin stattfinden, gelte, dass die Trauergemeinde so klein wie möglich ausfallen sollte. Die Stadt Hanau habe hier die Maximalzahl auf zehn Personen festgelegt. 

+++ Update 25. März, 08.57 Uhr +++

Angesichts der Corona-Pandemie verschieben sich in Hessen 36 Bürgermeisterwahlen die ursprünglich in der Zeit von April bis Oktober durchgeführt werden sollten auf frühestens 1. November. Betroffen von dieser Regelungen sind auch die Bürgermeisterwahlen in Steinau an der Straße (26. April), Rodenbach (10. Mai) und Neuberg (25. Oktober). „Angesichts der Corona-Pandemie gibt es keine Alternative, als die in den bevorstehenden Monaten geplanten Bürgermeisterwahlen und Bürgerentscheide in Hessen zu verschieben. Damit wird eine Mensch-zu-Mensch-Ansteckung durch das hochinfektiöse Coronavirus in den Wahllokalen verhindert", betonte Innenminister Peter Beuth. Angesichts der terminlichen Nähe zu den Kommunalwahlen in Hessen können die kommunalen Vertretungskörperschaften eigenständig beschließen, die Wahl des Bürgermeisters ausnahmsweise erst gemeinsam mit den Kommunalwahlen 2021 durchzuführen.

Fünf neue Fälle am Dienstag

+++ Update 24. März, 17.49 Uhr +++

Die Zahl der Corona-Infektionen ist am Dienstag um weitere fünf Personen gestiegen. Die Betroffenen kommen aus Sinntal, Schöneck, Maintal, Bad Soden-Salmünster und Bad Orb. Damit sind für den Main-Kinzig-Kreis jetzt 81 positive Fälle registriert. Das Gesundheitsamt rechnet aber damit, dass zum Ende dieser Woche die ersten Fälle ohne die Gefahr einer Ansteckung bereits wieder aus der häuslichen Absonderung entlassen werden können.

+++ Update 24. März, 17.35 Uhr +++

Die Absagen aller Veranstaltungen haben auch in der Region dramatische Folgen. So steht zum Beispiel die Renovierung der Ronneburg auf der Kippe.

+++ Update 24. März, 16.39 Uhr +++

Um die Selbstständigen und mittelständischen Unternehmen im Kreis während der Corona-Krise zu unterstützen, sollen nun Beratungen für Solo-Selbstständige und Mittelständler bezuschusst werden. Infos gibt's hier.

+++ Update 24. März, 16.02 Uhr +++

Von den Unverbesserlichen kommen wir zu den Helden der Corona-Krise. Die Stadt Hanau macht mit einer Kampagne in den sozialen Medien auf die zahlreichen Menschen aufmerksam, die häufig unbemerkt von der Öffentlichkeit ihre aktuell lebensnotwendige Arbeit für die Allgemeinheit tun. Wir finden: Klasse Aktion! 

Unfassbar: Lagerfeuer-Party in Steinheim

+++ Update 24. März, 15.22 Uhr +++

Man sollte eigentlich meinen, dass mittlerweile auch der Letzte begriffen hat, dass man zum Wohle aller Zuhause bleibt. Dass es anscheinend nicht so ist, beweist diese Meldung aus Steinheim: Hier haben mehrere Menschen am Montagabend eine Lagerfeuer-Party gefeiert.

+++ Update 24. März, 14.15 Uhr +++

Wohl dem, der in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktverbot einen Garten hat. Den ganzen Tag in den eigenen vier Wänden zu hocken, kann ganz schön an die Substanz gehen. Mitglieder von Kleingartenverein können sich derzeit glücklich schätzen - und tun das auch. „Wir sind glücklicher denn je, diesen Garten zu haben", sagen sie. Wir haben sie besucht.

Kritik an Abiturprüfungen in Sporthalle

+++ Update 24. März, 13.29 Uhr +++

Trotz der Corona-Krise werden in Hessen derzeit die Abiturprüfungen geschrieben. So auch an der Lindenauschule in Großauheim. Weil die Schule die Prüfungen in die Lindenauhalle verlegt hatte, gab es Kritik von Seiten der Eltern. Nun hat sich die Schule dazu geäußert.

+++ Update 24. März, 11.59 Uhr +++

Auch und gerade während der Corona-Krise bleiben Blutspenden eminent wichtig. Das Deutsche Rote Kreuz hat sich im Main-Kinzig-Kreis an die besonderen Bedingungen angepasst und Vorkehrungen getroffen. Die Bereitschaft zu spenden ist erfreulich hoch.

Hanau richtet 24-köpfigen Krisenstab ein

+++ Update 24. März, 11.23 Uhr +++

Um die Vorgehensweisen in Hanau während der Corona-Krise zu koordinieren, hat die Stadt einenKrisenstab eingerichtet. 24 Mitarbeiter sind im umfunktionierten Schulungsraum der Hauptfeuerwache im Einsatz. Weil sie auf begrenztem Raum zusammenarbeiten, sind sie auch für den Ernstfall einer Corona-Infektion gewappnet.

+++ Update 24. März, 10.28 Uhr +++

Am Sonntag hat die Stadt Hanau Hamsterkäufe mit einer Allgemeinverfügung verboten. Die Bilanz nach dem ersten Tag fällt laut Stadt positiv aus. Und auch für Menschen, die für Nachbarn oder Hilfsbedürftige einkaufen, hat die Stadt eine Lösung gefunden. Hier geht's zum Artikel.

+++ Update 23. März, 09.21 Uhr +++

Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) versucht laut Mitteilung, die gewohnte Taktung und Qualität der Abfallentsorgung aufrecht zu erhalten, solange es möglich ist. Sollte es zu einem personellen Engpass kommen, leere HIS vorrangig die Behälter für Restmüll und Bioabfall. Zusätzliche Abholtouren seien in der aktuellen Situation nicht möglich. Im Stadtgebiet stehen für Papier, Pappe und Kartonagen zusätzlich 41 Abfallbehälter zur Entsorgung zur Verfügung. Sie werden dreimal wöchentlich geleert.

Sperrmüll holt HIS bereits seit einigen Tagen nicht mehr ab. Sollte sich in Großwohnanlagen Sperrmüll ansammeln, muss die Hausverwaltung Containerdienste beauftragen. Als Alternative bietet HIS von Samstag, 28. März, wieder die Möglichkeit, auf dem Betriebshof in der Daimlerstraße 5 samstags von 8 bis 13 Uhr ausschließlich Sperrmüll kostenlos abzugeben. Darüber hinaus lässt sich Grüngut ab Donnerstag, 26. März, zentral zur Annahmestelle in Klein-Auheim (Fasaneriestraße) bringen. Die Annahmestelle ist jeweils montags und donnerstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Gelbe Säcke können ab Mittwoch, 26. März, in der Einfahrt zum HIS-Betriebshof (Daimlerstraße) abgeholt werden. 

Drei neue Corona-Fälle am Montag

+++ Update 23. März, 17.00 Uhr +++

Drei neue Coronavirus-Fälle am Montag: Das Gesundheitsamt meldet mit zwei laborbestätigten Fällen aus Wächtersbach und einem Fall aus Sinntal insgesamt drei neue Fälle am Montag. Alle drei befinden sich in häuslicher Isolierung.

+++ Update 23. März, 16.13 Uhr +++

Der Magistrat der Stadt Bruchköbel beginnt am heutigen Montagabend, über Lautsprecherdurchsagen die Bürger zu bitten, möglichst Zuhause zu bleiben. Ab 18 Uhr werden in der Kernstadt und allen Stadtteilen Feuerwehrfahrzeuge mit den Durchsagen unterwegs sein.

Bürgermeister Günter Maibach: „Wir wollen mit den Durchsagen möglichst viele Bürger erreichen und noch einmal denErnst der Lage deutlich machen. Zudem wollen wir Bürger, die kein Internet haben, über die Nummer des Bruchköbeler Infotelefons ( 06181/ 975 900) informieren.“

+++ Update 23. März, 15.14 Uhr +++

Die Zeit der Corona-Krise ist auch eine Zeit der Solidarität. Das beweisen zahlreiche Organisationen und Gruppen in der Region, die beispielsweise für Angehörige der Risikogruppe Einkäufe erledigen. So auch die P fadfinder im besonders betroffenen Rodenbach. Und auch in Nidderau gibt es eine besondere Aktion: Dort organisieren Privatleute und Gewerbetreibende kostenlose Lebensmittel. 

Vorbildliches Verhalten auf dem Hanauer Wochenmarkt

+++ Update 23. März, 13.40 Uhr +++

Ein positives Beispiel für Rücksichtnahme und Wertschätzung haben nach Einschätzung von Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky am Samstag Kunden und Beschicker des Hanauer Wochenmarkts geliefert. „Es ging da sehr geordnet zu: strukturierte Schlangen, ausreichend Abstand, Verständnis füreinander. Das war vorbildlich“, lobt der Oberbürgermeister. Sein besonderer Dank gilt den Händlern, die sich auf die außergewöhnliche Lage schnell eingestellt hätten und trotz der Widrigkeiten gekommen sind. „Unser Wochenmarkt trägt seinen Teil dazu bei, dass die Lebensmittelversorgung sichergestellt bleibt. Deshalb war es auch logisch, dass wir den Beschickern bis Jahresende die Gebühren erlassen“, so Kaminsky abschließend.

Abstand eingehalten: Auf dem Wochenmarkt in Hanau haben sich die Besucher an die Vorgaben gehalten.

+++ Update 23. März, 12.16 Uhr +++

Im Busverkehr gelten bereits seit einigen Tagen verschärfte Regeln, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. So dürfen Fahrgäste nur noch über die hinteren Türen einsteigen, Karten gibt es beim Fahrer nicht mehr zu kaufen. Gerade für ältere und weniger mobile Menschen ist das ein großes Problem. HSB und RMV arbeiten derzeit an einer Lösung. In Maintal zeigen sich die Busbetreiber kulant. Hier geht's zum Artikel.

Corona-Krise: Ärzte setzen auf Videosprechstunden

+++ Update 23. März, 11.01 Uhr +++

Die Videosprechstunde als Mittel gegen volle Wartezimmer in Arztpraxen und gegen den Ärztemangel? Die Idee ist nichts Neues. Seit über zwei Jahren dürfen niedergelassene Ärzte das Internet in der Kommunikation und Behandlung ihrer Patienten einsetzen. Doch interessiert hat es dort kaum jemanden. Bis jetzt.

+++ Update 23. März, 10.27 Uhr +++

Wann rollt in Hessen wieder der Fußball? Diese Frage lässt sich derzeit nicht beantworten. Sämtliche Ligen pausieren, an eine Fortsetzung ist mit Blick auf die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus nicht zu denken. Wir haben mit dem Regionalbeauftragten Thorsten Bastian gesprochen, wie er die derzeitige Situation einschätzt. An eine Fortsetzung der Fußballsaison glaubt er nicht.

+++ Update 23. März, 09.59 Uhr +++

Die große Welle von Covid-19-Patienten wird erst noch erwartet, aber schon jetzt spüren Patienten in Hessen die Folgen. Nach einer Verordnung der Landesregierung müssen die Kliniken planbare Operationen und Eingriffe, die derzeit medizinisch nicht notwendig sind, verschieben. „Eine Schwierigkeiten ist, dass wir nicht wissen, wie lange wir aufschieben müssen“, sagte der Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Christian Höftberger. Beispielsweise laute eine Frage, die sich Ärzte jetzt stellten: "Ist ein kleiner Eingriff etwas, was sich in zwei Monaten zu einem großen Thema entwickelt hat?“

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky zeigte sich auch erfreut darüber, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn seinen Gesetzentwurf zum sogenannten Rettungsschirm für Krankenhäuser unter dem Eindruck des bundesweiten Protestes und dem Einsatz der Landes-Gesundheitsminister offenbar erheblich nachbessert und die Entschädigungszahlungen höher ausfallen als ursprünglich von Spahn geplant. „Auch wenn die Details noch nicht kennen, scheint die Richtung zu stimmen“, kommentierte Kaminsky. 

+++ Update 23. März, 09.34 Uhr +++

Zwei Maintaler Unternehmer haben am Sonntag mit Lichtprojektionen ein Zeichen im Kampf gegen das Coronavirus gesetzt. Ahmed Cetiner und Thomas Gigerich projizierten in den Abendstunden Botschaften wie „Bleibt gesund“ oder "Stay home“ an bekannte Gebäude der Region. Darunter die Ronneburg (im Bild) und auch das Hanauer Rathaus. Am Stadtkrankenhaus war die Aufschrift „Danke“ zu lesen. „Damit wollten wir vor allem den Menschen, die in dermedizinischen Verantwortung stehen, unsere Anerkennung ausdrücken“, so Cetiner.

Sechs neue Fälle am Sonntag 

+++ Update 22. März, 17.43 Uhr  +++

Am Sonntag hat das Gesundheitsamt für den Main-Kinzig-Kreis weitere sechs Infektionen mit dem Coronavirus aufgenommen. Damit liegt die Gesamtzahl im Main-Kinzig-Kreis jetzt bei 73 positiven Fällen. Auch bei den neuen Patienten könnten die Wege der Ansteckung gut nachvollzogen werden, so Kreissprecher John Mewes. Damit bewähre sich laut Kreis weiterhin die vom Robert-Koch-Institut favorisierte Strategie, die Infektketten zu verfolgen und zu unterbrechen.

Die jetzt registrierten Fälle kommen aus Bruchköbel, Gelnhausen, Maintal, Rodenbach, Schlüchtern und Sinntal. Weitere Angaben zu den Personen veröffentlicht das Gesundheitsamt nicht. Die betroffenen Personen sollen vor der zum Teil „sehr aufgeheizten Stimmung“ geschützt werden, heißt es in der Mitteilung.

Ebenfalls kein Grund zur Sorge besteht bei der medizinischen Notfallversorgun g, auch abseits der Coronakrise. „An den Klinikstandorten in Gelnhausen und Hanau gibt es ausreichend Kapazitäten, so dass kein Notfallpatient abgewiesen werden muss“, widerspricht die Kreisspitze einem verbreiteten Gerücht und verweist auf zuverlässige Informationsangebote wie das vom Main-Kinzig-Kreis aufgebaute CoroNetz. Die Krankenhäuser haben in den vergangenen Tagen entsprechende Vorkehrungen getroffen, um auch unter den schwierigen Bedingungen arbeitsfähig zu sein.

+++ Update 22. März, 14.42 Uhr +++

Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus haben dafür gesorgt, dass vielen Selbstständigen von heute auf morgen die Einnahmen weggebrochen sind. Das trifft unter anderem auf Musiker und Künstler zu. Wir haben mit dem Hanauer Dirk Eisermann gesprochen.

Er ist Konzertveranstalter und Orchester-Manager der Neuen Philharmonie Frankfurt.

Stadt Hanau verbietet Hamsterkäufe

+++ Update 22. März, 13.16 Uhr +++

Die Stadt Hanau greift im Kampf gegen Hamsterkäufe durch. Ab Montag dürfen in den noch geöffneten Geschäften nur noch Waren inhaushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Zum Artikel geht es hier entlang.

+++ Update 22. März, 12.20 Uhr +++

Eine ganze Reihe weiterer Betriebe müssen im Main-Kinzig-Kreis ab dem heutigen Sonntag, 22. März, geschlossen bleiben. Das betrifft Dienstleistungen, dienah am Menschen verrichtet werden, außer aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich. Betroffen sind explizit Frisörläden, Piercingstudios, Nagelstudios, Tattoostudios und kosmetische Fußpflegepraxen.

Die Anordnung gilt laut Mitteilung nicht für Physiotherapiepraxen, medizinische Fußpflegepraxen und gleichartige medizinische Dienstleister. Die Anordnungen sind zunächst wirksam bis zum 19. April 2020. Eine Verlängerung der Frist ist möglich und wird rechtzeitig angekündigt.

+++ Update 22. März, 11.23 Uhr +++

Auch wenn Rathaus, Technisches Rathaus, Ordnungsbehörde und städtische Gesellschaften in Hanau derzeit wegen der Corona-Krise geschlossen sind, bieten sich per Internet einige Alternativen, um Dienstleistungen online zu erledigen, sowie über E-Mail oder Telefon. Wie das funktioniert, lesen Sie hier. 

Gemeinsame Musik-Aktion als Zeichen der Solidarität

+++ Update 22. März, 09.14 Uhr +++

Dass räumliche Distanz und motivierender Beistand kein Gegensatz sein müssen, davon ist der Hessische Musikverband überzeugt und hat deshalb die Aktion „Musik vom Balkon“ initiiert. Musiker und alle, die sich beteiligen wollen, sollen sich am heutigen Sonntag um 18 Uhr ihr Instrument nehmen und als Zeichen der europäischen Verbundenheit zum Auftakt die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“ spielen und anschließend alles, „was leicht von Lippen und Fingern geht“, so der Aufruf des Verbands. 

+++ Update 21. März, 17.03 Uhr +++

Wer sich in diesen Tagen fortbewegen muss, der sollte öffentliche Verkehrsmittel meiden. Das ist klar. Stattdessen ist es ratsam, auf das Fahrrad umzusteigen - wenn man denn schon unbedingt unterwegs sein muss. Wer aber noch kein Fahrrad hat, steht jetzt vor einem Problem. Denn die Geschäfte müssen ihren Verkauf schließen. Um die Menschen trotzdem mobil machen zu können, hoffen die Fahrradhändler nun auf eine Ausnahmeregelung.

Sechs neue Corona-Fälle am Samstag

+++ Update 21. März, 16.30 Uhr +++

DasGesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldete am Samstag sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen, darunter drei Personen aus Rodenbach sowie jeweils eine aus Bruchköbel, Ronneburg und Sinntal. Allen sechs Personen ordnete das Gesundheitsamthäusliche Isolierung an.

+++ Update 21. März, 14.45 Uhr +++

Wir bleiben beim Handball, haben aber schlechte Nachrichten. Aufgrund der Corona-Krise muss nämlich die 2. HANAUER Handball-Gala verschoben werden. Eigentlich sollte am 9. Mai gemeinsam der Abschluss dieser Saison gefeiert werden. Noch steht allerdings kein Ersatztermin fest. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit.

+++ Update 21. März, 14.32 Uhr +++

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt auch die klassenhöchsten Handballvereine der Region vor unerwartete Herausforderungen: Kein Mannschaftstraining mehr, keine Spiele an den Wochenenden, keine Veranstaltungen und neben einer Einschränkung des alltäglichen Vereinslebens auch finanzielle Risiken durch Einnahmeausfälle. Wir haben bei der HSG Hanau und der SG Bruchköbel nachgefragt, wie sie mit der Ausnahmesituation umgehen. Hier geht's lang.

Corona-Krise: Das sind die wichtigsten Kontaktdaten

+++ Update 21. März, 13.45 Uhr +++

Wir haben für euch die wichtigsten Nummern zu verschiedenen Anliegen rund um die Corona-Krise zusammengefasst. Hier geht's lang.

+++ Update 21. März, 13.11 Uhr +++

DieCorona-Pandemie wirkt sich gravierend auf die Auslastung der Produktion bei derVeritas AG aus. Daher hat das Unternehmen für die Beschäftigten an den deutschen Standorten Kurzarbeit eingeleitet. Nach PSA haben auch VW, Daimler, Ford und BMW kurzfristig Werksschließungen beschlossen und die Abrufe von Produkten eingestellt. Für die Veritas AG bedeute dies, ihre Produktion schnellstmöglich entsprechend anzupassen zu müssen. Es kommt daher für die Beschäftigten in Produktion und Verwaltung an den deutschen Standorten in Gelnhausen und Neustadt  in erheblichem Umfang zu Kurzarbeit. 

+++ Update 21. März, 12.55 Uhr +++

Homeoffice und Homeschooling: Zwei prägende Begriffe der Corona-Krise. Doch wie ist das eigentlich, wenn Eltern und Kinder gemeinsam Zuhause arbeiten und lernen? Ein Erfahrungsbericht unserer Redakteurin Kerstin Biehl.

Solidarität in der Krise: Kirchen in Hanau läuten jeden Tag um 12 Uhr

+++ Update 21. März, 11.31 Uhr +++

Die evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Hanau schaffen mit den Glocken der Kirchen, mit Kerzen und mit einem Gebet Gemeinschaft, ohne dabei zusammen zu sein. Ab Sonntag läuten laut Mitteilung die Glocken in vielen Kirchtürmen an jedem Tag um 12 Uhr mittags. Während des Läutens wird in der Kirche das Gebet zur Woche sowie ein Vaterunser gebetet. Dabei wird die Osterkerze entzündet. Die Menschen zuhause sind eingeladen, eine Kerze zu entzünden und das Gebet mitzusprechen. Wer mag, stellt die Kerze abends ins Fenster und lässt den Schein auch nach draußen dringen als Zeichen der Ermutigung und Gemeinschaft. Viele Kirchen sind am Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet zum persönlichen Gebet. 

+++ Update 21. März, 10.25 Uhr +++

Kein Grund zur Sorge besteht für die Hanauer Bürger in Sachen Trinkwasser- und Energieversorgung. Diese sei laut Stadtwerken und Hanau Netz GmbH weder beeinträchtigt noch gefährdet. Außerdem wurden für den Ernstfall Notfallpläne erstellt.  Und auch laufende Bauprojekte werden in Hanau weiter bedient. Alle Informationen gibt es hier.

RMV schränkt Angebot weiter ein

+++ Update 21. März, 09.45 Uhr +++

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) schränkt sein Angebot im regionalen Schienenverkehr wegen der Coronakrise weiter ein. So fahren die S-Bahnen seit dem gestrigen Freitag im 30-Minuten-Grundtakt, also ohne Verstärkerfahrten auf den Linien S 1, S 2, S 5, S 6 und S 8, wie der RMV mitteilte. Auf einigen Zuglinien wie RE 59 oder RB 75 seien die Fahrpläne bereits am Donnerstag ausgedünnt worden, weitere Anpassungen stehen vom nächsten Montag auf anderen Linien im regionalen Schienenverkehr an, so der RMV.

So sollen viele Züge auch montags bis freitags meist nach demSamstagsfahrplan fahren. Ziel der Anpassungen sei, das Angebot im Personennahverkehr auch dann stabil zu halten, wenn weniger Fahrpersonal verfügbar sei.

+++ Update 20. März, 17.24 Uhr +++

Das Land Hessen hat die Maßnahmen gegen eine Verbreitung des Coronavirus verstärkt. Ebenso wie die Stadt Hanaau. So sind ab 12 Uhr nur noch Zusammenkünfte von bis zu fünf Menschen erlaubt, um die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu reduzieren. Ab Samstagmittag müssen auchalle Restaurants, Gaststätten, Imbissgeschäfte und Eisdielen in Hanau schließen.  Mit der neuen Allgemeinverfügung in Hanau gilt, dass die Betriebe nur noch gastronomischeLieferdienste für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen dürfen. Schließen müssen in Hanau mit der neuen Regelung auch alle Nagel- und Tattoostudios, Kosmetikstudios, Sonnenstudios sowie Friseurgeschäfte.


Mit der neuen Verfügung soll eine generelle Ausgangssperre überflüssig gemacht werden. "Ausgangssperren können nur das allerletzte Mittel sein", so Kaminsky. Jedoch würden sich einige nicht an die derzeitigen Regelungen halten: "Leider ist zu beobachten, dass bei einigen Mitmenschen der Ernst der Lage und die Bedeutung noch nicht angekommen sind."

Deshalb auch hier noch einmal der Hinweis von unserer Seite:Bleibt Zuhause! Schützt euch und andere!

Neun neue Infizierte am Freitag - 64 Erkrankte insgesamt

+++ Update 20. März, 17.13 Uhr +++

Das Gesundheitsamt meldete am Freitag neun neue Fälle von Coronavirus-Erkrankungen im Kreisgebiet. Für alle neun Personen aus Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Gelnhausen, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau, Sinntal, Steinau und Wächtersbach ordnete das Gesundheitsamt eine häusliche Isolierung an. Damit liegt die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen im Main-Kinzig-Kreis laut Mitteilung bei 64. Zwei Menschen aus dem Kreisgebiet werden derzeit stationär behandelt, eine dritte Person aus dem Altkreis Hanau wurde am Freitag aus dem Krankenhaus bereits wieder entlassen.

+++ Update 20. März, 16.03 Uhr +++

Rund 2500 Personen sind laut einer Mitteilung der Stadt Hanau innerhalb der ersten 48 Stunden im Schleusenzelt vor dem Klinikum Hanau gezählt worden. Seit Dienstagnachmittag ist die Absperrung rund um das Klinikum geschlossen und das Areal damit ausschließlich über den kleinen Parkplatz zugänglich.

Bürgertelefone für jede Stadt

+++ Update 20. März, 15.52 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis sollen am Wochenende und am Start der kommenden Woche in allen 29 Städten und GemeindenBürgertelefone an den Start gehen. Sie sollen insbesondere eine Erreichbarkeit vor Ort gewährleisten und konkrete Hilfestellungen rund um die Fragen der örtlichen Versorgung  leisten. Außerdem soll das Gesundheitsamt entlastet werden. Weitere Informationen und alle Telefonnummern gibt es hier.

+++ Update 20. März, 15.31 Uhr +++

Besonders für alte Menschen sind soziale Kontakte eminent wichtig. Aufgrund des Coronavirus soll sozialer Austausch jedoch so gut es geht verhindert werden. Das trifft Alten- und Pflegeheime besonders hart.

+++ Update 20. März, 14.10 Uhr +++

Trotz der Corona-Krise finden die Abiturprüfungen in Hessen statt. Am Donnerstag haben für rund 23 500 Abiturienten in ganz Hessen die Abschlussprüfungen  begonnen. Auch in der Region kam vorübergehend wieder Leben in die seit Montag geschlossenen Schulen. Wir waren dabei.

Und auch wenn Kindertagesstätten grundsätzlich geschlossen sind, wird eine Notbetreuung für Kinder von Eltern aus bestimmten Berufsgruppen aufrechterhalten. So zum Beispiel auch in der Kita Pusteblume in Langenselbold.

Brüder-Grimm-Festspiele und Lamboyfest abgesagt

+++ Update 20. März, 13.39 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat angesichts der Corona-Krise zu drastischen Mitteln gegriffen. Die deutschlandweit bekannten Brüder-Grimm-Festspiele wurden abgesagt. Und auch dasMärchenfest im Mai und das Lamboyfest im Juni werden nicht stattfinden. "Mir blutet das Herz", sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Uns auch.

+++ Update 20. März, 12.25 Uhr +++

Kein Atemschutz, kein Desinfektionsmittel: Die Situation bei Hausärzten ist aufgrund der Corona-Krise dramatisch.  Viele Ärzte fühlen sich im Stich gelassen. So stellt sich die Situation in der Region da.

+++ Update 20. März, 11.54 Uhr +++

Die Stadt Langenselbold hat die Zugänge zum Strandbad Kinzigsee abgeriegelt. Am vergangenen Sonntag hatten dort zahlreiche Menschen das schöne Wetter genossen und sich auch in Gruppen versammelt. Doch das soll angesichts derCorona-Krise derzeit unbedingt vermieden werden. Jetzt ist der Zugang auf das Gelände nicht mehr möglich, was allerdings bislang viele Menschen nicht davon abhielt, entlang des Ufers auf den frei zugänglichen Wegen spazieren zu gehen. Vor allemältere Bürger, die besonders gefährdet sind, waren dort in den vergangenen Tagen anzutreffen.

An dieser Stelle auch nochmal von unserer Seite die eindringliche Bitte: Schützt euch und andere! Bleibt Zuhause!

+++ Update 20. März, 10.24 Uhr +++

Das WortAusnahmezustand trifft dieser Tage auf sämtliche Lebensbereiche zu, in besonderem Maß jedoch auf Apotheken. „Wir schließen morgens auf, stellen uns hinter den Ladentisch und verlassen die Position bis abends nicht mehr“, schildert Bianca Burghardt, Inhaberin der Sonnenapotheke in Ostheim. Wir haben mit ihr über ihre wichtige Arbeit gesprochen.

+++ Update 20. März, 10.08 Uhr +++

Nicht lahmgelegt durch den Coronavirus ist derKreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises. Mit drei Metern Abstand zwischen den Tischen tagte er jetzt im Barbarossasaal des Forums, erklärte Mitglied Dr. Ralf-Rainer Piesold. Bis auf vier Mitglieder, die aus Vorsicht oder gesundheitlichen Gründen fernblieben, sei das Gremium beschlussfähig gewesen und habe sich mit Personal- und Auftragsvergabeverfahren befasst. Wichtige Meetings oder Konferenzen werden laut Piesold derzeit digital erledigt und liefen über Konferenzschaltungen, was sich als probates Mittel ín der Krise erweise. Wegen Mittelzuweisungen oder Auftragsvergaben müsse der Kreisausschuss tagen.

+++ Update 20. März, 09.15 Uhr +++

Der Hanauer Reifenhersteller Goodyear hat die Produktion eingestellt. Dies sei als Reaktion auf die rasche Corona-Ausbreitung und den plötzlichen Rückgang der Marktnachfrage in der Region Europa, Naher Osten und Afrika geschehen. Der Schutz der Mitarbeiter stehe im Vordergrund. Alle europäischen Werke bleiben bis mindestens 3. April geschlossen, heißt es.

Zwölf neue Corona-Fälle am Donnerstag

+++ Update 19. März, 17.52 Uhr +++

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle im Main-Kinzig-Kreis steigt an. An diesem Donnerstag (19.3.) meldete das Gesundheitsamtzwölf neue Infizierte, zwei aus Hanau und Gelnhausen und jeweils einen Fall aus Bad Soden-Salmünster, Hasselroth, Linsengericht, Maintal, Nidderau, Rodenbach, Ronneburg und Schlüchtern. Die betroffene Person aus Ronneburg, eine Frau Jahrgang 1979, muss dabei stationär aufgenommen werden. Sie ist damit im Kreis der dritte Coronovirus-Fall, der in einem Krankenhaus behandelt wird. Insgesamt gibt es seit vergangener Woche 55 Fälle.

+++ Update 19. März, 16.45 Uhr +++

Die zahlreichen Hilfsaktionen im Main-Kinzig-Kreis haben wir gestern schon erwähnt (hier geht es zum Artikel). Auch in der Politik ist man sich einig: es muss geholfen werden. Daher haben sich parteienübergreifend Jugendorganisationen im Kreis zusammengefunden, um Risikogruppen Hilfe anzubieten.

Nachtrag: Nun ruft auch die Stadt Hanau einen Lieferservice für Menschen in Not ins Leben.

+++ Update 19. März, 16.20 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat in einer Mitteilung an die Bürger appelliert, die Corona-Testzentren nicht durch voreilige Test unnötig zu überlasten. Zum Artikel geht es hier entlang

+++ Update 19. März, 13.51 Uhr +++

Zwischendurch mal etwas Sport. Auch beimTischtennis ist derzeit ungewiss, ob die Saison fortgesetzt wird oder nicht. Bis zum 17. April ist, Stand jetzt, erstmal Pause. Wir haben mit Thomas Geyer vom SV Mittelbuchen gesprochen. Sein Trainer kommt aus China und hat Geyer von den Auswirkungen des Coronavirus berichtet.

+++ Update 19. März, 12.05 Uhr +++

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises nimmt bis auf Weiteres keine Anlieferungen von Abfall aus Privathaushalten mehr an. Betroffen seien davon die Annahme von Altpapier, Rest- und Sperrmüll, Elektrogeräten und Erde sowie Bauschutt im Abfallwirtschaftszentrum Gelnhausen-Hailer und an der Annahmestelle Schlüchtern-Hohenzell. Ebenfalls bis auf Weiteres eingestellt wird die Annahme von Sonderabfall am Schadstoffmobil und an der stationären Sammelstelle in der Gartenstraße in Schlüchtern.

Aktuell noch für den Publikumsverkehr geöffnet sind die Kompostanlagen und die Annahmestellen für Elektrogeräte in Schlüchtern und Nidderau. Auch die Anmeldung großer und schwerer Haushaltsgeräte für die Abholung ist weiterhin möglich. Weitere Infos unter: www.abfall-mkk.de

+++ Update 19. März, 11.21 Uhr +++ 

Die Stadt Hanau will die Unternehmen nicht im Stich lassen, hat sie unlängst betont. Auch die Arbeitsagentur bietet in der Krisenzeit ihre Unterstützung an. Im Netz oder telefonisch  unter  08 00/4 55 55 20 sowie unter 0 61 81/67 27 11 können sich Unternehmen über dasKurzarbeitergeld informieren. Auch Arbeitnehmer können sich unter www.arbeitsagentur.de diesbezüglich informieren.

+++ Update 19. März, 10.38 Uhr +++

Wir bleiben bei den Supermärkten: diese stehen in der Corona-Krise besonders im Mittelpunkt. Panische Einkäufe, leere Regale und rücksichtslose Kunden sind leider häufig zu beobachten. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat jetzt Stellung bezogen. Und zwar deutlich: 

"Hamsterkäufe sind asozial."

+++ Update 19. März, 10.05 Uhr +++

Während viele Geschäfte geschlossen bleiben müssen, haben Wochenmarkt und Supermärkte weiter geöffnet. Wir waren in der Hanauer Innenstadt unterwegs und haben einen schwach besuchten Wochenmarkt vorgefunden. In den Supermärkten dagegen war das Gedränge groß. Ob die derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausreichen? Daran haben auch einige Marktbeschicker Zweifel. Aber lesen Sie selbst.

+++ Update 19. März, 09.52 Uhr +++

Apropos Telefon: Der Caritas-Verband für den Main-Kinzig-Kreis hat auf die derzeitige Lage reagiert und ist ab sofort nur noch telefonisch oder per E-Mail erreichbar. auf die derzeitige Lage und schränkt seine Beratungsdienste im Publikumsbereich entsprechend ein. Von der Regelung betroffen sind alle Beratungsdienste in Hanau, Gelnhausen und im Caritas-Zentrum Bad Orb. Weitere Infos unter www.caritas-mkk.de oder telefonisch unter der 0 61 81/92 33 50.

Täglich 10 000 Anrufe beim Bürgertelefon

+++ Update 19. März, 09.39 Uhr +++

Das zusätzliche Angebot des Kreises soll vor allem das eingerichtete Bürgertelefon und andere Anlaufstellen entlasten, teilte der Kreis mit. Bis zu 10 000 Anrufe seien täglich aufgelaufen, die zehn Beschäftigten konnten nur einen Bruchteil davon annehmen.  Auch eine medizinische Priorisierung sei auf diesem Weg kaum noch möglich.

+++ Update 19. März, 09.02 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis wird ab sofort sein Informationsangebot zum Coronavirus und den Folgen erheblich ausweiten und bringt das digitale Service- und Informationsangebot „CoroNetz“ an den Start. Im Mittelpunkt stehen alle Themen rund um Gesundheit und Hygiene sowie andere betroffene Lebensbereiche.  Sie ist über die Website www.mkk.de direkt zu erreichen oder über die dortige Rubrik „Aktuelles“.

Über ein Online-Formular sollen dort vor allem Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion digital erfasst werden. Dafür gibt es ein klar strukturiertes Abfrageprofil. Die Formulare gehen dann direkt in die entsprechend priorisierten digitalen Postfächer. Auf diese Weise erhalten auch ‧Ärzte, medizinisches Personal oder andere besondere Berufsgruppen einen schnelleren Zugang zum Gesundheitsamt. 

Zehn neue Fälle im Kreis

+++ Update 18. März, 17.56 Uhr +++

Die Zahl der Infektionen steigt weiter an. Insgesamt sind dem Main-Kinzig-Kreis am Mittwochzehn neue Fälle gemeldet worden. Die Personen wohnen in Bruchköbel (2), Freigericht, Nidderau, Hanau (3), Gelnhausen und Rodenbach und befinden sich laut Kreisangaben in häuslicher Isolierung. Die Ermittlungen zu den Ansteckungswegen seien noch nicht abgeschlossen. Ein Mann aus Schöneck, Jahrgang 1952, musste stationär aufgenommen werden. Am späten Nachmittag musste eine weitere Person zur Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Hier sei allerdings die Infektion noch nicht eindeutig bestätigt. 

Die große Mehrzahl der Erkrankungsfälle, auch im Main-Kinzig-Kreis, verlaufe nach wie vormilde. Über 40 bestätigte Fälle von Covid-19 befinden sich in strikterhäuslicher Absonderung, zeigen dabei überwiegend nur leichte Erkältungssymptome, vergleichbar mit einem grippalen Infekt, so der Kreis.

+++ Update 18. März, 15.49 Uhr +++

Während der Großteil des Einzelhandels aufgrund der Corona-Krise schließen muss, dürfen für die medizinische Versorgung und die Grundversorgung der Bevölkerung unerlässliche Geschäfte offen bleiben. Und das nun sogar auch sonntags und an Feiertagen, wie die Landesverordnung von Hessens Landesregierung bestimmt. Die Regelung gilt vorerst bis zum 19. April. Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky begrüßte die Entscheidung: "Auch das kann dazu beitragen, Menschenansammlungen zu entzerren."

+++ Update 18. März, 13.30 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky fordert ein Corona-Testzentrum in Hanau. Er hat auch schon eine Idee für einen geeigneten Standort.

+++ Update 18. März, 12.22 Uhr +++

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus ist die Erreichbarkeit des Landgerichts Hanau für Publikumsverkehr eingeschränkt. Es wird darum gebeten, von persönlichen Vorsprachen nach Möglichkeit abzusehen und das Gericht nur in dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten aufzusuchen. In Zweifelsfällen soll vorher telefonisch abgeklärt werden, ob eine persönliche Kontaktaufnahme erforderlich ist.

Bei einem Aufenthalt im Gebäude sind die jeweils aktuellen allgemeinen Verhaltensregeln strikt zu beachten. Anträge und andere Anliegen sollten vorrangig perTelefon, Telefax oder auf schriftlichem Weg gestellt und vorgebracht werden. Es wird darum gebeten nach Möglichkeit die auf der Homepage des Oberlandesgerichts Frankfurt angebotenen Online-Formulare zu verwenden. Anträge die persönlich zum Gericht gebracht werden, sollen an der Pforte abgegeben werden. Anträge auf Zeugen-, Dolmetscher- und Sachverständigenentschädigung sowie Apostillen und Legalisationen werden nur noch auf schriftlichem Weg bearbeitet. Förmliche Ladungen zu Gerichtsterminen sind von dieser Anordnung unberührt. Ihnen ist Folge zu leisten, solange keine ausdrückliche Abladung erfolgt. In Zweifelsfällen soll eine telefonische Nachfrage erfolgen. Diese Maßnahmen gelten vorläufig bis zum 30. April. 

Auch in Großkrotzenburg ist ein Arzt infiziert

+++ Update 18. März, 11.16 Uhr +++

Wie bereits in Maintal ist auch in Großkrotzenburg ein Allgemeinmediziner unter Quarantäne gestellt worden, weil es bei ihm einen positiven Corona-Befund gegeben hat. Bereits am Freitag, als der Main-Kinzig-Kreis einen Fall aus Großkrotzenburg gemeldet hat, verbreitete sich das Gerücht wie ein Lauffeuer. Bürgermeister Thorsten Bauroth bestätigte, dass die Praxis als Quarantänemaßnahme vorerst bis zum 20. März geschlossen sei.

Die anderen beiden Arztpraxen am Ort seien jedoch weitergeöffnet. Allerdings gebe es an der Schulstraße ebenfalls Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus. „Vor der Praxis steht einFieberzelt, in dem alle Patienten zunächst überprüft werden“, so Bürgermeister Bauroth.

+++ Update 18. März, 10.21 Uhr +++

Die Corona-Krise soll ihn nur kurz ausbremsen: Der HanauerHandballer Philipp Ahouansou steht auf dem Sprung in den Profi-Kader des Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. Mit uns hat er über die Auswirkungen der Corona-Krise und die Spielpause gesprochen.

+++ Update 18. März, 9.48 Uhr +++

Die Menschen in der Region stehen zusammen: Zahlreiche Vereine und Organisationen bietenHilfsdienste an, um für Angehörige der sogenannten Risikogruppe Einkäufe und Erledigungen zu machen. 

Und auch dieTafeln wollen weiter ihren wichtigen Betrieb aufrechterhalten. Zumindest so lange, wie das noch möglich ist.

+++ Update 18. März, 8.59 Uhr +++

Das Abitur soll nach derzeitiger Einschätzung der Landesregierung wie geplant morgen (19. März) beginnen. Laut ‧Kultusministerium können die notwendigen Bedingungen wie etwa ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Die Schulen seien angewiesen, die Prüfungsgruppen so klein wie möglich zu halten, am besten unter zehn Schülern. Es seien genügend Räumlichkeiten und Lehrkräfte als Aufsichtspersonal vorhanden.

Fünf neue Fälle im Main-Kinzig-Kreis

+++ Update 17. März, 17.30 Uhr +++

Am Dienstag meldete der Main-Kinzig-Kreis fünf neue Infektionsfälle. Jeweils einen in Biebergemünd, Großkrotzenburg, Hanau, Schöneck und Schlüchtern. Für die Betroffenen ordnete das Gesundheitsamt häusliche Isolation an. Stationär wird derzeit kein Fall behandelt, alle 33 Erkrankten seit Donnerstag sind zu Hause räumlich abgesondert. Das gilt für eine entsprechende Zahl von ermittelten Kontaktpersonen sowie Rückkehrern aus Risikogebieten. 

+++ Update 17. März, 17.07 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hat in einer Allgemeinverfügung weitreichende Schließungen veranlasst, die laut Mitteilung über die bisherigenLandesvorgaben hinausgehen. Ausnahmen gebe es nur noch in wenigen Einzelfällen. Geöffnet bleiben dürfen nach dieser Regelung ausschließlich Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Reinigungen, Frisöre, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-/Gartenbau-/ und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Lieferdienste und Poststellen.

Für Hanauer Restaurants, Speisegaststätten und Kantinen elte ab Mittwoch, 18. März, dass diese nur noch bis 18 Uhr geöffnet haben dürfen. In den Räumen sind maximal 30 Personen gleichzeitig und mit einem Mindestabstand von 1,5 Meter erlaubt. Außerhalb der erlaubten Öffnungszeiten dürfen Speisen und Getränke nur noch zum Mitnehmen oder im Lieferservice angeboten werden.

+++ Update 17. März, 16.34 Uhr +++

Auch wir als Zeitung befinden uns derzeit im Ausnahmezustand. Und das nach den Attentaten von Hanau bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen. Wir geben weiterhin alles, um Sie bestmöglich mit den neuesten Informationen aus der Region zu versorgen. Allerdings wird es auch bei uns Einschränkungen geben, wie unsere stellvertretende Chefredakteuren Yvonne Backhaus-Arnold erklärt.

Buslinien verkehren nach Ferienfahrplänen

+++ Update 17. März, 15.37 Uhr +++

Wie die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mitteilt, verkehren ab Montag, 23. März, die Buslinien nach den jeweiligen Ferienfahrplänen. Fahrten, die mit einem „S“ für Schülerverkehr gekennzeichnet sind, werden ab dann nicht mehr durchgeführt. Die Maßnahme gelte zunächst bis zum17. April.

+++ Update 17. März, 14.33 Uhr +++

Die Stadt Hanau hat angekündigt, Unternehmen und Selbstständige in Zeiten der Corona-Krise unter die Arme zu greifen. "Wir lassen unsere Unternehmen und Selbstständigen in der Krise nicht allein!", verkündete Oberbürgermeister Claus Kaminsky in einer Mitteilung. Dafür sei die Steuerungsgruppe "Wirtschaftsstandort Hanau" gegründet worden.

Erste Entscheidungen wurden laut Mitteilung bereits gefällt: So sei beispielsweise eine Stundung oder Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen vorgesehen. Außerdem verzichtet die Stadt auf Sondernutzungsgebühren für Außenbestuhlung, Plakatierung, Marktstände. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

+++ Update 17. März, 13.55 Uhr +++

Seit Montag ist derUnterricht an Hessen Schulen ausgesetzt. Und das mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19. April. Vermittelt werden muss der Lernstoff natürlich trotzdem. Viele Schulen setzen auf Online-Dienste, um den Schülern Aufträge zu geben. Welche Maßnahmen die Schulen in der Region getroffen haben, lesen Sie hier.

+++ Update 17. März, 13.35 Uhr +++ 

Wir bleiben sportlich. Auch vom hessischen Volleyball-Verband wurde die Saison für beendet erklärt. Eine Auf- und Abstiegsregelung gibt es bisher jedoch noch nicht. Der TG Hanau könnte der Saisonabbruch die Meisterschaft kosten.

ProB: Basketballsaison für beendet erklärt 

+++ Update 17. März, 13.17 Uhr +++

Die Entscheidung im Basketball ist gefallen. Die Saison in der ProB wird nicht mehr fortgesetzt. Die Playoffs und Playdowns werden nicht ausgespielt. Stattdessen werden die Endtabellen herangezogen, um die sportlichen Aufsteiger zu ermitteln. Für die White Wings Hanau bedeutet das ein weiteres Jahr in der ProB. Und hier geht's zum Artikel.

+++ Update 17. März, 11.10 Uhr +++

Glaube spielt gerade in schwierigen Zeiten für viele Menschen eine wichtige Rolle. Alle Gottesdienstfeiern sind jedoch bis auf Weiteres abgesagt. Macht nix, dachte sich Pfarrer Lukasz Szafera von der Pfarrgruppe Steinheim/Klein-Auheim. Er sendete am Wochenende aus der Steinheimer Kreuzkapelle einen halbstündigen Video-Gottesdienst via Facebook. Es soll nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben.

Klinikum Hanau richtet Fieberzelt am Eingang ein

+++ Update 17. März, 10.50 Uhr +++

Das Klinikum Hanau hat seine Sicherheitsmaßnahmen weiter verschärft. Um denZugang für Corona-Infizierte zu verhindern, müssen alle, die das Klinikum betreten wollen, nun ein sogenanntes Fieberzelt durchqueren.

+++ Update 17. März, 10.16 Uhr +++

Auch der Hanau Laden in der Innenstadt bleibt geschlossen. So können Sie uns trotzdem erreichen: In Fragen von Abo- und Anzeigenservice sowie zur Zeitungszustellung stehen den Kunden die Ansprechpartner vom Vertrieb unter Telefon 0 61 81/2 90 34 44 oder per E-Mail an vertrieb@hanauer.de zur Verfügung. Beratungen zu Anzeigen gibt es unter der Telefonnummer 0 61 81/2 90 35 55 und per E-Mail an anzeigen@hanauer.de.

Bei Problemen mit demE-Paper schicken Sie bitte eine E-Mail an online@hanauer.de.

+++ Update 17. März, 09.53 Uhr +++

Die Corona-Krise ist für viele Menschen existenzbedrohend. Auch viele Vereine stehen vor herausfordernden Zeiten. Ein Spendenaufruf des Hessenligisten FC Hanau 1893 sorgte nun für Unmut. Wir haben mit anderen Amateurvereinen über den Aufruf der 93er und über drohende Existenzprobleme gesprochen.

+++ Update 17. März, 09.33 Uhr +++

Die für Mittwoch, 1. April, geplante HA-Konzertfahrt zur Veranstaltung „That's Life – Das Sinatra Musical“ wird verlegt. Wegen der amtlich erlassenen Vorsorgemaßnahmen in Sachen Corona-Virus kann die Veranstaltung in der Jahrhunderthalle Frankfurt zum ursprünglichen Termin nicht stattfinden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, soll aber alsbald bekannt gegeben werden. Alle erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wir informieren zeitnah, sobald ein neuer Termin für die Leserfahrt von Hanau nach Frankfurt feststeht und bitten alle Ticketinhaber um Verständnis.

Über 1000 Menschen in häuslicher Isolation

+++ Update 17. März, 09.10 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis halten sich inzwischen über 1000 Menschen in häuslicher Isolation auf. Das teilte der Main-Kinzig-Kreis auf Anfrage mit. Seit Ausbruch des Conoravirus haben sich bislang 29 Personen infiziert, eine Frau aus Hanau hat die Krankheit mittlerweile überstanden. Das Virus ist inzwischen in zwölf Kommunen im Kreisgebiet aufgetreten.

Als direkte Kontaktpersonen der positiven Fälle sind derzeit circa 250 Personen in der häuslichen Absonderung. Hinzukommen etwa noch circa 400 Personen, die nach Rückkehr aus einem Risikogebiet aufgrund von grippeähnlichen Symptomen mindestens zwei Wochen zu Hause bleiben sollen. Einer ähnlichen Personenzahl (ohne Symptome) wurde empfohlen, nach ihrer Rückkehr aus einem Risikogebiet ebenfalls für zwei Wochen zu Hause zu bleiben. Eine weitere Gruppe wird diesen Rat vermutlich freiwillig befolgen.

+++ Update 16. März, 20.10 Uhr +++

Hessen schränkt ab Mittwoch (18.03.2020) das öffentliche Leben drastisch ein: Öffentliche Einrichtungen wie Museen, Kinos, Clubs und Bar sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Viele Geschäfte müssen schließen - ausgenommen davon seien unter anderem Banken, Lebensmittelgeschäfte, Lieferdienste, Apotheken und andere Geschäfte des täglichen Bedarfs.

Lebensmittelläden haben auch sonntags geöffnet

Gaststätten und Restaurants sollen ab 18.00 Uhr schließen, davor aber offen bleiben, da sie für viele Menschen die Nahrungsversorgung sicherstellen. Auch Bestellungen und Lieferungen sollen weiter möglich sein. Das Sonntagsverkaufverbot wird aufgehoben. Handwerker und Dienstleister sollen weiterhin ihrer Arbeit nachgehen dürfen.

„Wir sehen, dass viele Menschen Angst um ihre Arbeit haben“, sagte Bouffier zudem. Mit der Agentur der Arbeit habe man daher das Kurzarbeitergeld beschlossen. Zusammen mit den Banken solle eine „großzügige Regelung“ für Kredite und Bürgschaften getroffen werden - die genaue Regelung könne jede erst am Ende der Woche festgelegt werden. Mit einem Nachtragshaushalt will man in Höhe von einer Milliarde Euro Soforthilfen leisten. Dazu sollen fünf Milliarden Euro Darlehenshilfe bereitgestellt werden. Dem müsse noch das Parlament zustimmen - das soll nächste Woche erfolgen.

+++ Update 16. März, 19.40 Uhr +++

Die Stadt greift, wie Land und Bund, zu drastischen Mitteln, um das Corona-Virus einzudämmen. Städtische Spielplätze sind ab sofort nicht mehr zugänglich. das Rathaus mit allen Abteilungen bleibt geschlossen. Drastische Einschränkungen gelten auch für Beerdigungen und Trauerfeiern auf den Hanauer Friedhöfen. Für diese sind ab sofort nur nochzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen.

+++ Update 16. März, 19.31 Uhr +++

Auch die Hanauer Politik macht Pause: "Alle Sitzungen von Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und Ausschüssen sowie vom Ausländerbeirat und den Ortsbeiräten werden  bis auf Weiteres gestrichen. Auch die Sitzungen der Betriebskommissionen sind vorläufig ausgesetzt", teilte die Stadt mit.

Zuvor habe man genau geprüft, welche Konsequenzen eine mögliche Verschiebung auf anstehende Beschlüsse habe. Nach heutigem Stand wird die Stadtverordnetenversammlung das nächste Mal am 11. Mai tagen.

+++ Update 16. März, 17.12 Uhr +++

Der Maintaler Allgemeinmediziner Thomas Blaschek ist mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte er auf der Homepage des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) mit, in dem er im Stadtteil Hochstadt mit zwei weiteren Ärzten praktiziert.

Die Infektion habe vermutlich am Dienstag stattgefunden. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass sich jemand in sein Sprechstunde am Dienstag oder Mittwoch angesteckt habe, am Donnerstag und Freitag habe er frei gehabt. "Der Test zeigte am Sonntag den Beginn einer Viruslast, sodass nach eingehender Rücksprache mit dem Labor und dem Leiter des Kreisgesundheitsamtes Gelnhausen, Dr. Giernat, besprochen wurde, dass eine Infektionsgefahr für meine Patienten, Kollegen und Mitarbeiter sehr unwahrscheinlich ist", teilte der Arzt mit.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau und Töchtern befinde er sich jetzt in häuslicher Quarantäne. Die Praxis bleibe aber weiterhin geöffnet.

+++ Update 16. März, 17.04 Uhr +++

Die Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises wird ihre Dienstzeiten an die aktuelle Situation anpassen und bereitet sich auf einen Notbetrieb in allen Bereichen vor. Am heutigen Montag und am Dienstag wird die Verwaltung zunächst noch die Folgen der Schließung der 100 Schulen sowie der Kinderbetreuungseinrichtungen abwickeln, teilte der Kreis mit. Vor allem das Jugendamt sei heute besonders gefordert gewesen.

+++ Update 16. März, 16.52 Uhr +++

Die Frau eines am Wochenende positiv Getesteten ist als Lehrerin an der Heinrich-Heine-Schule in Hanau tätigt, teilte der Kreis mit. Das gesamte Kollegium der Schule wurdehäuslich isoliert

28 Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis

+++ Update 16. März, 16.45 Uhr +++

Am Montag sind dem Gesundheitsamt drei neue Corona-Fälle im Kreis gemeldet worden. Betroffen sind ein Mann aus Bruchköbel (Jahrgang 1973), ein Mann aus Ronneburg (Jahrgang 1980) sowie ein Mann aus Bad Soden-Salmünster (Jahrgang 1981). Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit dem vergangenen Donnerstag ist damit auf 28 gestiegen.

+++ Update 16. März, 13.54 Uhr +++

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky hofft auf großzügiges Verständnis bei Arbeitgebern, wenn Arbeitnehmer aufgrund der aktuellen Betreuungslage ausfallen. "Es ist uns sehr wohl bewusst, welche persönlichen Erschwernisse und welcher Organisationsaufwand durch den Wegfall einer geordneten Kinderbetreuung in Kita und Schule entstehen können", so der OB.

+++ Update 16. März, 11.53 Uhr +++

Hamsterkäufe und leere Regale in den Supermärkten bestimmen derzeit die Nachrichten. Doch wie sah es am Wochenende eigentlich auf dem Hanauer Wochenmarkt aus? Wir haben uns umgesehen - und nur wenige Menschen mit Mundschutz getroffen.

+++ Update 16. März, 11.25 Uhr +++

Auch diePolizei Hessen reagiert auf das Coronavirus. Der Besucherverkehr in den Polizeidienststellen wird laut Mitteilung auf das erforderliche Maß eingeschränkt. Besuche in Polizeidienststellen sollen vorher telefonisch abgestimmt werden.

Der Service der Polizei und die Erreichbarkeit inNotfällen bleiben selbstverständlich erhalten. Für dringende Meldungen oder Notrufe ist die Polizei nach wie vor unter 110 immer erreichbar.

+++ Update 16. März, 11.09 Uhr +++

Mit häuslicher Quarantäne für Erkrankte wird versucht, die Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen. Wie die rechtliche Lage in einem solchen Fall in Mietshäusern ist, erfahrt ihr in unserem Artikel.

25 bestätigte Fälle im Kreis

+++ Update 15. März, 19.54 Uhr +++

Die Zahl der Erkrankten durch den Coronavirus ist nach einer Pressemitteilung der Kreis-Pressestelle im Bereich des Main-Kinzig-Kreises am Samstag und Sonntag um weitere insgesamt zwölf Meldungen angestiegen: Hiermit liegt die Gesamtzahl der derzeit bestätigten Fälle bei 25. Rodenbach bildet mit aktuell neun Meldungen einen Schwerpunkt.

Öffentliche und auch private Veranstaltungen im Gebiet des Kreises sind untersagt, für die mehr als 100 teilnehmende Personen zu erwarten sind. 

es gilt ein Besuchsverbot für Besucher von Einrichtungen, in denen in überwiegender Zahl Menschen aus Risikogruppen untergebracht sind, insbesondere Alten- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser sowie Reha- und Kurkliniken. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April.

+++ Update 15. März, 16.35 Uhr +++

Das städtischen Klinikum installiert am Montag Nachmittag ein Fieberzelt. Patienten werden dort nach ihren Beschwerden kategorisiert und eventuell gleich abgesondert. "Das Zelt hat vor allem eine Schleusenfunktion, die verhindern soll, dass Corona-Infizierte das Haus betreten," erklärt Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass bisher der Zugang zum Klinikum für jedermann möglich ist, ohne dass zuvor überprüft wird, ob eventuell ein Risiko der Übertragung von Infektionen besteht.

+++ Update 15. März, 11.15 Uhr +++

An der Kopernikusschule in Freigericht besteht bei einer Lehrkraft der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert, keinesfalls mehr die Räumlichkeiten aufzusuchen. Noch ist nicht bekannt, mit wie vielen Kollegen und Schülern die betroffene Person Kontakt hatte. Testergebnisse sollen bis Dienstag vorliegen.

Schüler sollen auf keinen Fall kommen

Der Montag war auch in der Kopernikusschule eigentlich dafür vorgesehen, dass sich die Kinder und Jugendlichen noch mit Lehrkräften über die Unterrichtsmaßnahmen im „Homeoffice“ bis zu den Osterferien abstimmen können. Schüler sollen jedoch auf keinen Fall am Montag an der Schule erscheinen.

Die schriftlichen Abiturprüfungen sind bislang weiterhin für Donnerstag (19. März 2020) angesetzt. „Wir können sie trotz der Schulschließung durchführen, weil die Abiturientinnen und Abiturienten die Schule erst wieder am Donnerstag betreten werden und bislang kein eindeutig festgestellter Fall von COVID-19 aufgetreten ist. Für diese Prüfungen treffen wir in Absprache mit Kultusministerium und Staatlichem Schulamt besondere Vorkehrungen zur Vorbeugung vor Infektionen“, heißt es auf der Homepage der Schule.

+++ Update 15. März, 10.41 Uhr +++

Grundlegende Informationen zu Coronavirus gibt auch das Sozialministerium des Landes Hessen auf seiner Internetseite sowie über eine separate Hotline unter 08 00/5 55 46 66.

Die Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern hat für die heimische Wirtschaft einen Infobereich auf ihrer Website eingerichtet.

+++ Update 15. März, 10.32 Uhr +++

Der Kreis verweist an dieser Stelle noch einmal auf das Bürgertelefon, das montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr erreichbar ist unter  0 60 51/8 51 00 00.

Wichtig: Das Angebot soll nur für medizinische Fragen, wie zur Abklärung eigener Krankheitserscheinungen, zum individuellen Schutz und zu möglichen Ansteckungswegen genutzt werden. Auch können sich Bürger über die aktuelle Erlasslage für die Bevölkerung informieren.

+++ Update 15. März,  10.14 Uhr +++

Aufgrund der angeordneten Schließung von Schulen und Kindertagesstätten bittet der Kreis Eltern, sich möglichst frühzeitig um dieprivate Betreuung ihrer Kinder ab Montag zu kümmern. Der Erlass der Landesregierung lasse eine Notbetreuung nur in stark eingegrenztem Umfang zu.

Notbetreuungsangebot gilt nur für bestimmte Berufsgruppen

„Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis einschließlich 6 ist eineNotbetreuung in kleinen Gruppen während der regulären Unterrichtszeit sowie im Rahmen der bereits in der Schule bestehenden Betreuungszeiten zu gewährleisten. Die Notbetreuung dient ausschließlich dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenanntenkritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen: Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich, Beschäftigte im Bereich von Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr, Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche", heißt es vom Kultusministerium.

+++ Update 15. März,  09.45 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat acht weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gemeldet. Dabei handelt es sich laut Mitteilung um zwei Personen, die vor Kurzem aus dem Urlaub zurückgekehrt sind, fünf aus einer gemeinsamen Infektionskette, die von Rodenbach ausging, sowie einen Fall, dessen möglicher Ansteckungsweg derzeit noch ermittelt wird.

Acht weitere Fälle im Kreis

Der gemeinsamen Rodenbacher Infektionskette zuzuordnen sind im Einzelnen eine Frau aus Freigericht (Jahrgang 1969) sowie zwei Männer (Jahrgang 1963 und 1973) und zwei Frauen (Jahrgang 1980 und 1981) aus Rodenbach. Alle haben sich voraussichtlich über eine Person angesteckt, die kürzlich aus einer Skiregion zurückgekehrt ist. 

Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben sich eine Frau aus Bad Soden-Salmünster (Jahrgang 1964) und ein Mann aus Gründau (Jahrgang 1959), unabhängig voneinander, ebenfalls auf ihrer Urlaubsreise angesteckt. Noch nicht geklärt ist der Ansteckungsweg einer Frau aus Nidderau (Jahrgang 1949).

++ Update 13. März, 17.51 Uhr +++

Wie Ministerpräsident Volker Bouffier im Rahmen einer Pressekonferenz mitgeteilt hat, wird es in Hessen bis zum Ende derOsterferien keinen Unterricht geben. Die Schulen bleiben aber offen, um Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von medizinischem Personal zu ermöglichen. Außerdem soll auch das Abitur abgelegt werden, so Bouffier.

Kindertagesstätten werden geschlossen, mit einer gesonderten Ausnahmeregelung für medizinisches Personal. Der Vorlesungsbeginn an den Universitäten wurde auf den 20. April verschoben.

Bürgertelefon auch an Wochenenden erreichbar

+++ Update 13. März, 16.17 Uhr +++

Ab sofort hat die Stadt Hanau unter der Telefonnummer 0 61 81/6 76 41 17 ein Bürgertelefon geschaltet, das am heutigen Freitag bis 20 Uhr sowie am Wochenende jeweils von 9 bis 18 Uhr erreichbar ist. Ab Montag ist das Telefon von 7 bis 18 Uhr erreichbar.

+++ Update 13. März, 16.17 Uhr +++

Das sind die Zahlen: Im Main-Kinzig-Kreis wurden bisher 70 Personen auf das Coronavirus getestet. Es gibt 13 bestätigte Fälle. Bisher befindet sich keiner der Erkrankten im Krankenhaus, die Symptome sollenmild sein.

+++ Update 13. März, 16.05 Uhr +++

Auch für die Hanauer Straßenbahn wurden Maßnahmen beschlossen. Fahrgäste dürfen nur noch an den hinteren Ein- und Ausgängen einsteigen. Das Fahrpersonal soll durch eine Sicherheitszone geschützt werden.

Die Stadt betont ausdrücklich, dass die Regelung nicht vom Fahrscheinkauf entbindet.

HSB-Verkaufsstellen gibt es in der RMV-MobilitätsZentrale am Busbahnhof Freiheitsplatz sowie in Kesselstadt (Trinkhalle Schöbel), Lamboy (Bäckerei Brotkorb), Steinheim (MS Pavillon), Großauheim/Waldsiedlung (Apostos Nastos) und Bruchköbel (Schreibwaren Schenker). Tickets sind darüber hinaus erhältlich in den Hanauer Bahnhöfen an den dortigen RMV-Fahrkartenautomaten. Online lassen sich Fahrscheine erwerben über die RMV-App und den DB-Navigator.

+++ Update 13. März, 15.57 Uhr +++

Im Hanauer Sankt Vinzenz-Krankenhaus wurde eine Station vorsorglich geräumt, um sie als Quarantänebereich vorzuhalten. Geplante und nicht zwingend notwendige Operationen werden verschoben. Ein eigens dort eingerichteter Krisenstab bewerte die Lage laut Mitteilung ständig neu.

Auch die Besuchsregelung wurde deutlich verschärft. Ab sofort ist nur noch "ein gesunder Besucher pro Patient und Tag" zugelassen.

Hanau schließt alle öffentlichen Einrichtungen

+++ Update 13. März, 15.43 Uhr +++

Die Stadt Hanau schließt alle Kindertagesstätten und Einrichtungen bis zum 10. April. Dazu zählen auch Schwimmbäder, Museen, Kulturforen und Bürgerhäuser.


+++ Update 13. März, 15.27 Uhr +++

Wie außerdem bekannt wurde, gibt es im Main-Kinzig-Kreis mittlerweile 13 bestätigte Corona-Fälle. Die zwei neuesten Erkrankten kommen aus Großkrotzenburg und Hanau. 


+++ Update 13. März, 15.19 Uhr +++

Damit kommen Kreis und Stadt Hanau der Entscheidung des Landes Hessen zuvor. Landrat Thorsten Stolz und Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky üben diesbezüglich Kritik am Vorgehen des Landes.

Coronavirus: Schulen und Kitas bleiben geschlossen

+++ Update 13. März, 15.14 Uhr +++

DieSchulen im Kreis bleiben ab Montag, 16. März, geschlossen. Das teilten der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau bei einer Pressekonferenz mit. 

Die Regelung auf Seiten des Kreises gilt bis einschließlich 3. April, die Schulen der Stadt Hanau bleiben bis einschließlich 10. April geschlossen.

+++ Update 13. März, 14.49 Uhr +++

Laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) plant das Land Hessen, alle Schulen und Kitas zu schließen. Am Nachmittag wollen die Verantwortlichen in einer Pressekonferenz über die aktuellen Entwicklungen berichten. 

+++ Update 13. März, 12 Uhr +++

Die neuen Corona-Meldungen betreffen nun auch die Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach sowie Bereiche der Main-Kinzig-Kliniken, teilte der Kreis mit. Die Wächtersbacher Schulen bleiben vorsorglich geschlossen.

Klinik-Mitarbeiter an Coronavirus erkrankt

Unter den in dieser Woche neu gemeldeten Erkrankten befinden sich drei Mitarbeiter der Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen. Die Kliniken haben darauf bereits reagiert: "Alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe werden, soweit medizinisch vertretbar, auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt", so der Kreis.

+++ Update 13. März, 11.44 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis haben sich zwei weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich laut Mitteilung des Kreises um zwei Frauen (jeweils Jahrgang 1970) aus Linsengericht und Bierstein. Die Fälle stehen im Zusammenhang mit einer Frau aus Wächtersbach, die kürzlich aus dem Skiurlaub zurückgekehrt ist.

Beide Frauen wurden umgehend häuslich isoliert, auch die Kontaktpersonen werden häuslich isoliert.

 +++Update 12. März, 17:25 Uhr +++

Der Main-Kinzig-Kreis hat entschieden, dass alle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab 300 Personen abzusagen sind. Bei Freiluftveranstaltungen liegt die Teilnehmergrenze bei 1000 Personen. Die Verfügung des Landrates ist verbindlich und gilt für alle Veranstaltungen ab Samstag, 14. März. Zunächst gelten die Maßnahmen bis Karfreitag, 10. April. Bei Veranstaltungen in dieser Größenordnung sei eine zuverlässige Ermittlung der Kontaktpersonen völlig ausgeschlossen.

Für kleinere Veranstaltungen mit weniger als 300 Gästen gelte in Absprache mit den Gesundheitsexperten zudem die Empfehlung, eine Absage oder Verschiebung im Einzelfall zu prüfen. Hier könnten als weitere Kriterien der Charakter der Veranstaltung sowie die Zusammensetzung des Publikums herangezogen werden. "Kritisch zu bewerten sind dabei Zusammenkünfte mit überwiegend älteren Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen, da diese bei einer Erkrankung mit dem Corona-Virus besonders gefährdet seien", so der Kreis in einer Mitteilung.

Schulen und Betriebe nicht betroffen 

Die Kreisspitze betont ausdrücklich, dass Schulen, Bildungseinrichtungen und auch Betriebe mit mehr als 300 Personen von dieser Verfügung nicht betroffen sind. „Hier haben wir eine ganz andere räumliche und personelle Struktur mit klarer Zuordnung und Nachvollziehbarkeit“, erläutern Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Die Situation werde jeden Tag sehr differenziert bewertet und die Handlungsempfehlungen jeweils entsprechend angepasst.

+++ Erstmeldung 12. März, 13.59 Uhr +++

Im Main-Kinzig-Kreis sind laut Mitteilung des Kreises am Donnerstag auf einen Schlag mehrere neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle dazugekommen. Es handele sich um neun Frauen und Männer im überwiegend mittleren Lebensalter, die sich in einem Skigebiet beziehungsweise bei einem Rückkehrer aus dem Skiurlaub angesteckt haben sollen. Weitere Fälle befinden sich derzeit in der Abklärung, mit einer kurzfristigen Steigerung der Fallzahlen ist zu rechnen.

Laut Mitteilung des Kreises sind eine Frau aus Wächtersbach, die im Jahr 1982 geboren worden ist, ein Mann aus Freigericht, der 1958 geboren wurde, ein Mann Jahrgang 1982 aus Gründau, eine Frau Jahrgang 1971 aus Bad Soden-Salmünster, eine Frau aus Birstein, ebenfalls Jahrgang 1971, sowie jeweils zwei Männer und zwei Frauen aus Rodenbach, jeweils Jahrgang 1970, betroffen. Bei mindestens vier der genannten Personen ist ein gemeinsamer Ansteckungsweg plausibel anzunehmen.

Sofortige Maßnahmen: Personen wurden häuslich isoliert

Das Gesundheitsamt habe sämtliche bestätigten Fälle umgehend häuslich isoliert, ebenso die Personen, mit denen sie in den vergangenen Tagen näheren Kontakt hatten. Vorsichtshalber habe das Gesundheitsamt auch für die Kontaktpersonen bis zur Übermittlung der Laborergebnisse häusliche Isolierung angeordnet. Weder für sie noch für Personen aus ihrem Umfeld sei mit der häuslichen Isolierung jedoch schon eine bestimmte Diagnostik verbunden.

Nach ersten Erkenntnissen stehen die Fälle in Wächtersbach und Freigericht jeweils nicht im Zusammenhang mit einem der anderen Fälle. Das Gesundheitsamt erkenne jedoch Gemeinsamkeiten, da es sich bei ihnen, wie auch bei einer Rodenbacherin, um Rückkehrer aus Wintersportregionen handelt, in denen sie sich angesteckt haben könnten.

Erkrankte zeigen leichte Symptome

Derzeit zeigen die Erkrankten überwiegendleichte Symptome, die mit denen eines grippalen Infekts vergleichbar seien. Alle Personen in häuslicher Isolierung würden nun engmaschig vom Gesundheitsamt betreut, ihr gesundheitlicher Zustand wird regelmäßig kontrolliert.

Die angewandten Maßnahmen des Kreises haben zum Ziel, die Weiterverbreitung zu verhindern und zugleich die Bevölkerung vor einer Ansteckung zu schützen. Das teilte der Kreis weiter mit.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema