„Praktische Erfahrung“: Celine Brückner (links) ist von Katja Leikert als neue CDU-Kreisgeschäftsführerin vorgestellt worden.
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„Praktische Erfahrung“: Celine Brückner (links) ist von Katja Leikert als neue CDU-Kreisgeschäftsführerin vorgestellt worden.

Politik

„Beste Voraussetzungen“: Katja Leikert präsentiert Nachfolgerin von Martin Fischer bei der CDU Main-Kinzig

Vor wenigen Wochen ist der Krach zwischen der CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Katja Leikert (Bruchköbel) und Kreisgeschäftsführer Martin Fischer eskaliert. Fischer musste seinen Stuhl räumen. Jetzt hat die CDU eine neue Kreisgeschäftsführerin.

Main-Kinzig-Kreis – Wie Leikert berichtet, hat sich der Kreisvorstand einstimmig für Celine Brückner (Freigericht) ausgesprochen. Die 25-Jährige ist seit 2011 kommunalpolitisch in der Jungen Union sowie in der CDU engagiert. Die CDU Freigericht führt sie auf Listenplatz eins als Spitzenkandidatin in die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Neben ihrem Bachelor-Studium im Bereich BWL/Marketing hat Celine Brückner als Werkstudentin bei der ING Deutschland sowie als Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber (Gelnhausen) berufliche Erfahrung gesammelt.

„Durch ihr ehrenamtliches Engagement und ihren beruflichen Hintergrund bringt Celine Brückner die besten Voraussetzungen für das Amt der Kreisgeschäftsführerin mit. Sie ist versiert in Fragen der Buchhaltung, verfügt aber auch über praktische Wahlkampferfahrung in Sachen Kampagnenplanung sowie über umfangreiche Kenntnisse im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, schreibt Leikert in einer Pressemitteilung. Brückner soll  ab 1. Januar die erste Ansprechpartnerin der CDU Main-Kinzig zwischen Sinntal und Maintal sein. Anfang Oktober waren der bisherige Kreisgeschäftsführer Fischer und Leikert getrennte Wege gegangen.

Martin Fischer erklärt die Trennung von der Geschäftsstelle der CDU Main-Kinzig

Beide Seiten hatten sich auf eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses geeinigt. Der Grund für die Trennung: Die Zusammenarbeit zwischen Fischer und der Kreisvorsitzenden Dr. Katja Leikert hat nicht funktioniert.

„Es gibt eine einvernehmliche Einschätzung, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Kreisvorsitzenden Katja Leikert und mir als Geschäftsführer nicht mehr möglich ist. Eine solche ist allerdings wenige Monate vor einer wichtigen Kommunalwahl von größter Bedeutung. Um hier Schaden von unserer gemeinsame Sache, der ich mich unverändert tief verbunden fühle, abzuwenden, ist dieser Schritt konsequent und richtig.“, hatte Fischer öffentlich erklärt.

Fischer war sechs Jahre als Kreisgeschäftsführer für die Koordination der Stadt- und Ortsverbände sowie die Vorbereitung von Wahlen verantwortlich. Aus Parteikreisen war bekannt geworden, dass es schon länger zwischen ihm und Leikert geknirscht habe. thb

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