Der ausgehandelte Koalitionsvertrag sei „eine gute Arbeitsgrundlage“, erklären Schejna und Degen. Foto: PM

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SPD mahnt "guten Ton ernsthafter Politik" an

Main-Kinzig-Kreis. Mit Befremden haben die Spitzen der SPD die Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden Michael Reul an Ex-Landrat Erich Pipa (SPD) reagiert. Reul hatte beim Parteitag den langjährigen Landrat angegangen.

„Die SPD-Fraktions- und Parteispitze sprechen sich für einen nach vorne orientierten und nicht rückwärts gerichteten Politikstil aus“, heißt es dazu in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung.

„Wir Sozialdemokraten stehen im Main-Kinzig-Kreis nach wie vor für eine sachorientierte Politik im Sinne und zum Wohle der Menschen, die hier leben“, macht Fraktionsvorsitzender, Klaus Schejna (Rodenbach), deutlich.

Verdienste bleiben bestehen„Es besteht keinerlei Notwendigkeit, die Verdienste von Pipa im Nachhinein beschädigen zu wollen“, betont SPD-Kreisvorsitzender Christoph Degen. Die Sozialdemokraten signalisieren klar, dass es „zum guten Ton ernsthafter Politik auch gehört, Verdienste für den Kreis über Parteigrenzen hinweg anzuerkennen.“ „Sowohl Landrat Rüger, als auch Eyerkaufer und Pipa haben sich um unseren Kreis verdient gemacht“, so Schejna und Degen weiter.

Die Sozialdemokraten verweisen zudem auf einen „ausgehandelten und zukunftsweisenden Koalitionsvertrag“ mit der CDU hin. Dieser sei „eine gute Arbeitsgrundlage“, erklären Schejna und Degen. Kein Wort kam dagegenzu den parteiinternen Scharmützeln bei der CDU. thb

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