Weltspartag
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Wegen der Corona-Krise muss der Main-Kinzig-Kreis sparen. Deshalb wurde eine Haushaltssperre verhängt.

Reaktion auf Corona-Krise

Sofortige Haushaltssperre: Main-Kinzig-Kreis will 14 Millionen einsparen

  • vonThorsten Becker
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Die ersten finanziellen Folgen der Corona-Krise: Main-Kinzig-Kreis hat mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre erlassen. Wie Landrat Thorsten Stolz (SPD) berichtet, sei die Maßnahme vorsorglich beschlossen, um auf die wirtschaftlichen Auswirkungen zu reagieren.

Stolz rechnet damit, dass sich die Corona-Pandemie „auf die Planzahlen auswirkt und zwar auf der Einnahmen- und der Ausgabenseite“. Ziel der Haushaltssperre sei es, im Laufe des Haushaltsjahres rund 14 Millionen Euro einzusparen. Damit sollen die Auswirkungen der Corona-Pandemie „abgefedert“ werden. Vor allem bei den Sach- und Personalkosten soll gespart werden.

Kein Einfluss auf Investitionen im Bereich der Schulen und Digitalisierung

Trotz der Haushaltssperre sollen beschlossene Investitionen im Bereich der Schulen und der Digitalisierung fortgesetzt werden. Bis 2024 sollen im Bereich der Schulen 158 Millionen Euro eingesetzt werden. Das Gebot der Stunde laute jetzt, einen Spagat hinzubekommen: „Einerseits geht es darum, nicht nach dem Rasenmäherprinzip vorzugehen, sondern vorhandene Strukturen, beispielsweise im sozialen, kulturellen und sportlichen Leben unseres Landkreises, zu erhalten. Andererseits müssen Spielräume, beispielsweise bei Wiederbesetzungen von Stellen, dazu genutzt werden, um Kosten zu reduzieren“, so Stolz.

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