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Haftbefehl: Chef rettet 58-jährigen Brummi-Fahrer

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Die Polizei hat einen Brummi-Fahrer angehalten, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Symbolbild: Becker
Die Polizei hat einen Brummi-Fahrer angehalten, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Symbolbild: Becker

Gelnhausen/Langenselbold. Die Polizei hat auf der A66 einen 58-Jährigen angehalten, weil er am Steuer mit dem Handy spielte. Gegen den Mann lag aber auch ein Haftbefehl vor. Doch der Chef des Brummi-Fahrers kam rechtzeitig zu Hilfe.

Handy am Steuer und ein offener Haftbefehl: diese beiden Dinge waren am Mittwoch der Anlass, der eine Streife der Autobahnpolizei Langenselbold auf den Plan rief. Einem Autofahrer, der auf der Bundesautobahn 66 von Gelnhausen in Richtung Langenselbold fuhr, war ein Sattelzug aufgefallen, dessen Fahrer offensichtlich durch die Benutzung eines Handys abgelenkt war.

Der Zeuge alarmierte daraufhin sofort die Polizei, die schließlich das Gespann in Höhe von Langenselbold sichtete und auf den Autohof Erlensee ableitete. Der vermeintliche "Verkehrssünder" musste wegen der Handynutzung ein Bußgeld bezahlen. Weiterhin eröffneten die kontrollierenden Beamtinnen dem Brummi-Fahrer, dass gegen ihn  von der Staatanwaltschaft in Wuppertal ein Haftbefehl besteht.

Für den 58-Jährigen war jetzt erst einmal die Fahrt zu Ende. Kurz bevor der Proband in eine Justizvollzugsanstalt gebracht werden sollte, zahlte sein Chef - gerade noch rechtzeitig - die aus dem Haftbefehl ausstehende Geldstrafe per Überweisung ein. Der sichtlich erleichterte Lkw-Fahrer konnte nun seine Fahrt fortsetzen.

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