Womöglich bald vernetzt: An zentraler Stelle und direkt neben dem Heimatmuseum gelegen, könnte das Römerkastell in Großkrotzenburg künftig über eine kostenlose Internetverbindung verfügen. Archivfoto: Dagmar Gärtner

Großkrotzenburg

Bürgermeister hält kostenlosen WLAN-Hotspot am Museum für möglich

Großkrotzenburg – Das europaweite Programm „WiFi4EU“ bezuschusst Kommunen mit einem Förderbetrag für kostenfreie WLAN-Hotspots. Insgesamt 13 000 Kommunen hatten sich dafür beworben, 2800 von ihnen haben nun einen Zuschlag erhalten. Eine dieser Kommunen ist Großkrotzenburg.

Von Sebastian ZehMit den Geldern soll nun an zentralen Knotenpunkten die Möglichkeit eingerichtet werden, sich beispielsweise mit Smartphones oder Tablets in das WLAN einzuwählen und so einen kostenlosen Internetzugang zu erhalten. „Wir haben noch nicht final entschieden, an welchen Stellen wir diese Hotspots anbieten werden, aber es gibt schon einige Ideen“, erzählt Bürgermeister Thorsten Bauroth (parteilos) im Gespräch mit unserer Zeitung.

Profit für das Museum

Ein möglicher Standpunkt könnte beispielsweise das Areal rund um das Römerkastell sein. So würde laut Auskunft des Rathauschefs unter anderem das Museum von diesem Angebot profitieren. Doch auch das Theodor-Pörtner-Haus, in dem sich neben der Gemeindebibliothek auch ein Versammlungsraum für Bürger und Vereine befindet, könnte Nutznießer des freien Internetempfangs werden.

Seit der Vermeldung des Förderzuschlags für Großkrotzenburg hätten sich bereits einige Firmen bei der Verwaltung gemeldet. „Es gibt also schon einige konkrete Ideen, wie solche Hotspots umgesetzt werden könnten“, so Bauroth.Und: Mit der Einrichtung digitaler Knotenpunkte kennt sich die Gemeinde bereits aus. Immerhin gibt es auch imRathaus bereits einen kostenlosen WLAN-Zugang für Gäste.

Ob sich die Gemeinde allerdings dazu entscheidet, erneut mit dem Anbieter zu arbeiten, der auch das Rathaus betreut, sei derzeit noch offen. „Wir werden uns vier bis fünf Angebote einholen und anschließend dann die Ergebnisse dem Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung vorstellen, die dann eine politische Entscheidung treffen werden“, so Bauroth weiter. Eine definitive Entscheidung zu Standorten und Anbietern soll im Laufe des Jahres fallen.

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