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Corona-Krise: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kurzarbeit

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Von: Monica Bielesch

Arbeitsmarktzahlen für Mecklenburg-Vorpommern
Viele Unternehmen müssen wegen der Coronakrise aktuell alles tun, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Dazu gehört auch, bei der Arbeitsagentur Kurzarbeitergeld zu beantragen, um Mitarbeiter nicht zu verlieren. © dpa

Die Coronakrise bringt nicht nur das Gesundheitssystem an die Belastungsgrenzen. Auch die Wirtschaft leidet. Gastronomiebetriebe mussten schließen und ihre Mitarbeiter nach Hause schicken, auch Hotels oder Messebauer. Und wenn Unternehmen weitermachen können, so ist oft weniger Arbeit zu erledigen.

Die Kurzarbeit in der deutschen Industrie werde laut der jüngsten Pressemitteilung des Münchener Ifo Instituts bald drastisch steigen. 25,6 Prozent aller Firmen erwarten in den kommenden drei Monaten Kurzarbeit. Das ist der höchste Stand seit 2010. Das geht aus der neuesten Konjunkturumfrage des ifo Instituts hervor. Überdurchschnittlich betroffen seien die Schlüsselbranchen Automobile (41 Prozent), Maschinenbau (33 Prozent) und Elektro (32 Prozent).

Bundesregierung lockert Regelungen für Kurzarbeitergeld

Die Bundesregierung hat zur Unterstützung der Wirtschaft die Regelungen zur Erlangung von Kurzarbeitergeld bereits erheblich gelockert. Denn für Betriebe und Unternehmen ist es in Krisenzeiten besser, Mitarbeiter halten zu können, als nach der wirtschaftlichen Durststrecke wieder neue Mitarbeiter suchen zu müssen. Und für Arbeitnehmer ist es besser, vorübergehend weniger zu verdienen als ganz ihren Job zu verlieren. Die Bundesregierung rechnet derzeit damit, dass die Corona-Krise für 2,35 Millionen Kurzarbeiter sorgen wird. Die Mehrkosten für die BA durch die jüngsten Erleichterungen beziffert sie auf 10,05 Milliarden Euro. Dazu einige Fragen und Antworten.

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